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 Prolog

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Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
Anmeldedatum : 28.12.12

BeitragThema: Prolog   Sa Jun 24, 2017 10:18 pm

Hallo,
ich fange mal wieder eine FF an, die mir doch sehr am Herzen liegt.
Sie wird zum Großteil AU sein, es leben bei mir einige, die eigentlich tot sind.
Erklärungen dazu in meiner FF.
Es wird in Großbritannien und Amerika spielen. Allerdings wird der Haupthandlungsort Ilvermorny sein, die amerikanische Zaubererschule.
Viele Charaktere sind in meiner FF dorthin ausgewandert und auch Harry und Co. werden dort ihren Abschluss nachholen.
Ansonsten kommen viele OCs vor, aber eben auch Originals Charaktere.

Vielleicht interessiert sich ja jemand für diese FF, ich würde mich zumindest über Reviews freuen. Auch gerne konstruktive Kritik, man möchte sich ja verbessern!

Ich wünsche euch aber nun viel Spaß mit dem Prolog!

Liebe Grüße!

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Man schrieb den 01. August 1998 als Kingsley Shacklebolt an diesem Tag ins Zaubereiministerium von London kam. Er hatte den Tagespropheten unter dem Arm und seufzte schwer. Zwei Monate war es weitesgehend ruhig gewesen und nun fingen wieder Angriffe an. In London hatte es mehrere Angriffe gegeben und der Zaubereiminister vermutete Todesser hinter diesem Angriff. Todesser, die auf der Flucht waren nach dem Sieg Harrys über Lord Voldemort. Hatte sich also ein neuer Anführer gefunden? Kingsley hatte gehofft, dass nun Frieden eingekehrt war. Hogwarts befand sich noch im Wiederaufbau. Minerva McGonagall würde die Schulleitung dort übernehmen, sobald die Schule wieder ihre Pforten öffnen würde, da der alte Schulleiter, Severus Snape offenbar tot war. Seine Leiche wurde zwar nie gefunden, doch hatte Harry Potter gesagt, dass er tot ist. Er hatte ihm sogar die Erinnerungen daran gezeigt und für Kingsley hatte es so ausgesehen, als wenn er gestorben wäre. Niemand überlebte so lange, wenn das Blut nur so aus dem Hals lief.

Harry Potter hatte sich für diesen Mann verbürgt. Er hatte dem Tagespropheten berichtet, was dieser Mann alles für die Zaubererwelt getan hatte und das er ein Held in seinen Augen war. Dennoch war die Frage wo seine Leiche war, denn verschwunden konnte sie ja wohl nicht sein, oder etwa doch? Vielleicht hatten einige Todesser hinter sich aufgeräumt, oder ihren Spaß mit der Leiche gehabt, da man herausgefunden hatte, dass Severus Snape ein Verräter war und die ganze Zeit eigentlich auf Dumbledores Seite gestanden hatte. Kingsley wusste es nicht, vielleicht würde er es nie erfahren, schließlich gab es keine Leiche. Die anderen Toten der Schlacht waren beigesetzt worden. Es war eine sehr traurige Zeremonie gewesen und Harry Potter hatte sich danach erst einmal zurück gezogen. Es war wohl auch nur verständlich, dass er nun erst einmal Ruhe brauchte nach allem was passiert ist, war dies nur allzu verständlich und Kingsley konnte nachfühlen, dass es ihn ziemlich aufwühlt hatte und das er nun Ruhe brauchte und Zeit für sich.
Er hatte ihm angeboten Auror zu werden, doch dieses Angebot hatte er ausgeschlagen. Er meinte, er wollte sein letztes Schuljahr wiederholen und dann erst in den Berufsalltag einsteigen.

Das hatte er zu akzeptieren, schließlich konnte er diesen Jungen zu nichts zwingen und es war seine Entscheidung. Im Moment machte er sich sowieso viel mehr Sorgen um die neuen Angriffe, die in London stattfanden. Ein neuer Krieg war das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnten. Sie hatten einige verloren und die überlebenden wollten ihren Frieden genießen. Nur schien jemand was dagegen zu haben, dass sie den Frieden wirklich genießen konnten.
Kingsley seufzte und setzte sich in seinen Stuhl hinter seinem Schreibtisch. Der Job des Zaubereiministers war schwer, zumal er noch einige Fehler seiner Vorgänger ausbügeln musste, aber das würde er schon hinbekommen. Schlechter als Fudge und Scrimgeour konnte er ja schließlich nicht sein und vor allem nicht schlechter als Picknesse, der nur eine Marionette von Voldemort höchst persönlich gewesen war. Viel galt es wieder gut zu machen, aber Kingsley gab sein bestes, um Frieden nach Groß Britannien zu bekommen, schließlich hatten sie sich alles so sehr danach gesehnt.

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Die New York Ghost lag ausgebreitet auf dem Schreibtisch von Severus Snape. Angriffe in New York City? Das gefiel dem Schwarzhaarigen ganz und gar nicht. Es waren doch nicht mal drei Monate vergangen seitdem Voldemort von Harry Potter besiegt worden war und schon gingen neue Angriffe um. Severus Snape hatte den Krieg überlebt. Das der Schwarzhaarige hier saß und lebte war sowas wie ein Wunder, wenn man bedachte, dass man ihn hatte töten wollen. Nur noch Narben erinnerten an das, was er erlebt hatte. Voldemort hatte seine Schlange Nagini auf ihn gehetzt und ihn in den Hals beißen lassen. Fast wäre er daran verblutet, denn so eine Wunde konnte man nicht einfach so heilen, da dieses Mistvieh ein Gift in ihren Zähnen gehabt hatte. Nur dank der Hilfe von Layla hatte er überlebt, die ihn gefunden hatte und ihn gerettet hatte. Doch es war denkbar knapp gewesen und auch sie selber hatte eine Wunde erlitten, die ziemlich gefährlich gewesen war, doch sie hatten beide überlebt, obwohl sie beide ehemalige Todesser waren. Doch hatten sie inzwischen Großbritannien verlassen, da sie gewusst hatten, dass es dort für sie keine Zukunft gegeben hätte. Wahrscheinlich hätte man sie beide nach Askaban gesperrt, oder sonstiges und das hätte Severus nicht überlebt bei all seinen schlimmen Erinnerungen, die er im Laufe seines nicht gerade schönen Lebens angesammelt hatte. Nein, darauf konnte er wirklich sehr gut verzichten.

Sicher wussten inzwischen alle, auf welcher Seite der ehemalige Spion wirklich gestanden hatte, aber dennoch war er sich sicher, dass man ihm nur Misstrauen entgegen bringen würde, wenn er dort geblieben wäre. Außerdem hatte es auch nichts mehr gegeben, was ihn dort hätte halten können. Alles was er dort gemocht hatte war fort. Lily. Dumbledore. Wobei sein Verhältnis zu seinem ehemaligen Mentor wohl eher einseitig gewesen war, aber dennoch. Für Severus war er schon wichtig gewesen, doch hatte er ihn selber töten müssen. Nicht, weil er gewollt hatte, sondern weil es seine Aufgabe gewesen war. Er hatte nun jahrelang immer alles für andere gemacht und nie was zurück bekommen. Darum war er froh nun frei von allem zu sein. Zusammen mit Layla war er nach Amerika ausgewandert und hatte angefangen in Ilvermorny zu unterrichten. Das war die Zaubererschule dort.

Er hatte sein Lieblingsfach, Verteidigung gegen die dunklen Künste bekommen und Layla unterrichtete Alte Runen. So waren beide glücklich und vor allem begegnete man ihnen hier nicht mit ständigen Misstrauen. Endlich konnte Severus frei sein und musste sich keinen Befehlen mehr beugen. Außer vielleicht die seines Schulleiters, aber die gingen noch. Es hatte Zeit gedauert, bis sich der Dunkeläugige wirklich frei gefühlt hatte, denn er war immer wieder von Albträumen wach gehalten worden, aber es hatte sich inzwischen doch um einiges gebessert, worüber er wirklich sehr froh war, denn er hatte es satt jede Nacht erneut zu erleben, wie die Schlange ihn biss, oder wie die Rumtreiber ihn fertig machten. Das alles war Vergangenheit und nicht mehr wichtig. Es hatte ein neues Leben für den ehemaligen Slytherin begonnen und er fand es gar nicht schlecht hier. Sicher kannten einige seinen Namen, denn er war inzwischen doch um einiges berühmter, als er gewollt hatte. Er war schließlich nicht Potter, der sich im Ruhm sonnte, aber wenigstens ließ man ihn weitesgehend in Ruhe, was gut so war.

Harry Potter hatte seine Geschichte erzählt und inzwischen wusste jeder, was er getan hatte um dafür zu sorgen, dass Voldemort besiegt werden würde. Er hatte alles in einem Interview gesagt und auch, dass man seine Leiche nie gefunden hatte. Nun, sie würden sie auch niemals finden. Das Potter überlebt hatte, hatte Severus zunächst überrascht, aber es war ihm auch egal. Er hatte dem Jungen oft genug geholfen und nun wurde es zeit, dass er selber mal zusah, dass er überlebte. Alt genug war der Bengel inzwischen ja auch wohl. Harry wusste nicht, dass Severus lebte. In Großbritannien galt er als tot, was besser so für ihn war, denn er hatte keine Lust verfolgt zu werden und außerdem waren immer noch einige Todesser frei, die sicherlich Rache an ihn üben wollten, wenn sie wüssten, dass er noch am Leben war. Schließlich hatte er ihnen jahrelang vorgemacht, dass er auf ihrer Seite war, was er die ganze Zeit über nicht mehr gewesen war. Sie würden es ihm nicht verzeihen. Sie würden ihn jagen, foltern und dann langsam töten. So ging man nämlich mit Verrätern um. Severus Snape hatte es einige Male selber mitangesehen und hatte auch manchmal mitmachen müssen, aber das war vorbei. Kingsley Shacklebolt, der neue Zaubereriminister von Großbritannien forschte zum Glück nicht in anderen Ländern und wenn er es wusste, ließ er ihn zumindest in Ruhe. Vielleicht wusste er, dass es so einfach besser war für alle Beteiligten. Severus fuhr sich leicht durch sein schwarzes Haar und sah auf die Uhr. Bald würde Layla kommen, denn es war Abend und den wollten sie zusammen verbringen. Arbeit konnte schließlich auch noch warten. Sie hatten beide so viel durch gemacht in ihrem Leben, dass sie nun das Glück um so mehr zu schätzen wussten, was sie nun hatten. Severus war wirklich glücklich, auch wenn er die schlechten Zeiten natürlich nicht vergessen hatte, aber er hatte damit abgeschlossen. Es gehörte zu ihm und würde immer ein Teil von ihm bleiben. Es hatte ihm zu dem Mann gemacht, der er heute war. Er war auch in Ilvermorny aufgestiegen zum Hauslehrer für Horned Serpent. Das Haus des Geistes. Passend fand Severus. Schließlich war er intelligent. Außerdem hatte er den Posten des stellvertretenden Schulleiters inne, was er wohl seinem Chef zu verdanken hatte, mit dem er gut auskam, denn sie waren beide ehemalige Todesser.

Mit einem Stirnrunzeln erhob sich Severus nachdem er die Zeitung zugeklappt hatte und dachte nach. Wer steckte hinter diesen Angriffen? Hatten die Todesser einen neuen Anführer und wenn ja wen? Vor allem aber, wieso Amerika? Er dachte, dass er dem ganzen entkommen war, aber offenbar verfolgte man ihn bis hier hin. Nicht gerade das, was er sich gewünscht hätte.
Er verließ sein Büro im dritten Stock und ging nach unten, um sich etwas zu essen zu holen, wurde aber direkt aufgehalten. "Severus, warte mal bitte. Hast du die Zeitung gelesen?" Das war die tiefe Stimme von Igor Karkaroff, dem Schulleiter von Ilvermorny. Der alte Schulleiter von Ilvermmorny hatte dieses Jahr aufgehört, was wohl ein Glück für sie war, denn so konnten sie sich alle ihr neues Leben in Amerika aufbauen. Es waren einige geflohen, um ein neues Leben sich aufzubauen.
"Natürlich, Igor..", erwiderte er auf diese Frage und sah ihn nachdenklich an. "Was meinst du dazu?", wollte der ältere wissen. "Das die Todesser einen neuen Anführer haben, aber ich weiß nicht wen.. ich schätze wir werden es noch erfahren", meinte er ernst. Er war besorgt. Natürlich, wie auch nicht, wenn die Todesser einen neuen Anführer hatten? Das konnte nichts gutes bedeuten. Absolut nicht.. "Ich fürchte das werden wir und das wo wir dachten, dass wir endlich frei sein können von all dem.." Severus sah ihm in die Augen und seufzte schwer. "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt", war seine Antwort darauf. Er wollte nicht darüber reden. Alleine der Gedanke, dass er wieder nicht einfach mal glücklich sein konnte und mit seinem Leben abschließen konnte war einfach nicht fair. Wieso sollte Severus Snape auch einmal Glück haben? Passte ja auch nicht wirklich zu ihm. "Da hast du wohl recht. Ich werde Kingsley schreiben", erwiderte Igor und wandte sich ab. "Wozu?", wollte Severus wissen und sah den anderen an. "Nun, weil es auch sein Job ist sich darum zu kümmern, Severus!" "Eigentlich nicht, denn hier in Amerika ist die Macusa dafür zuständig und du weißt, dass ich keinen wert darauf lege, dass Kingsley erfährt, dass ich am Leben bin", sprach er ernst. "Wie lange, glaubst du, wird das noch geheim bleiben? Wenn die Schüler ankommen?", fragte Igor und Severus seufzte. "Solange will ich wenigstens noch meine Ruhe.." "Von mir aus.. dann schreibe ich ihm eben nicht, aber ich behalte das im Auge." "Tu das! Bis später", erwiderte Severus ernst und ging Richtung Große Halle.

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Lord Voldemort war gefallen. Der ach so tolle dunkle Lord hatte also seinen Meister gefunden und war von Harry Potter besiegt worden. Einem Jungen, der verdammt noch mal viel mehr Glück als Verstand hatte! Ignotus Prince saß gerade in seinem Salon in Prince Manor und dachte darüber nach. Die Niederlage seines Anführers berührte ihn nicht. Es war ihm eher gleichgültig, ja, er freute sich viel mehr deswegen. Der Prince fand sowieso, dass er ein schlechter Anführer gewesen war. Er hatte doch nur an sich selber und an Macht gedacht und ging dafür über Leichen. War ja klar, dass ihm das irgendwann zum Verhängnis werden würde. Er war wie ein kleines, bockiges Kind gewesen, dass mordet, wenn es etwas nicht bekam.. Der Prince war zwar ein Todesser, aber er war dennoch entkommen. Die Schlacht war nun einen Monat her. Immer noch waren viele Todesser noch da draußen und hatten entkommen können. Einige waren in der Schlacht gefallen und andere saßen nun in Askaban fest. Ignotus und seine Frau hatten entkommen können.

Kingsley Shacklebolt war nun Zaubereiminister und Harry Potter wurde als Held gefeiert. Pff fürs Glück haben. Ignotus schüttelte nur den Kopf. Sowas war doch wirklich einfach nur unglaublich, aber sollten die Leute diesen Jungen eben feiern und verehren. Nur sollten sie sich bloß vorsehen, denn Ignotus hatte ganz sicher nicht vor, den Frieden nun zu wahren. Oh nein. Eigentlich hatte der Schwarzhaarige nur auf den passenden Moment gewartet selber die Macht an sich zu reißen. Er war eben eher zum herrschen geboren, als zum dienen. Zwar hatte er es genossen in Voldemorts Diensten zu morden und Muggel zu foltern, aber selber die Fäden in der Hand zu halten und Menschen machen zu lassen was man wollte, war doch eher das, was Ignotus mochte und daher würde er genau das auch machen. Er würde in die Fußstapfen des dunklen Lords treten und verdammt noch mal viel besser sein als er! Nun musste er nur noch alle Todesser zusammen bekommen und sie davon überzeugen, sich ihm anzuschließen, aber das sollte er doch schaffen.

Der Schwarzhaarige bemerkte, dass er nun nicht mehr alleine war und faltete den Tagespropheten zusammen, den er eben noch gelesen hatte. Seine Frau war eingetreten und hatte ihm einen Kaffee gebracht. "Na steht was interessantes drin?", fragte Samira gerade, als sie sich setzte und an ihrem eigenen Kaffee nippte. "Nein, sie suchen immer noch nach den Todessern, die auf der Flucht sind und einige Leichen sind offenbar nicht gefunden worden", erklärte er und lehnte sich entspannt zurück, ehe er seine Tasse nahm und einen Schluck der braunen Flüssigkeit seine Kehle hinuntergleiten ließ. "Verstehe. Also deine Schwester und der Sohn von Eileen, diese Verräter?", fragte Samira mit einem Ausdruck puren Ekels auf ihrem schmalen Gesicht. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass Layla und Snape noch leben, ja", antwortete Ignotus und seine Miene wurde finster. "Dieser Abschaum wird noch sterben, wenn ich rausfinde, wo sie sich verstecken", sprach er ernst und schnaubte.

Sie sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Layla Prince, seine Schwester und eine echte Schande für die Familie. Zwar war sie mal eine angesehene Todesserin, doch hatte sie die Reihen verraten, genau wie dieses wertlose Halbblut Severus Snape. Zwar hatte der dunkle Lord bis zuletzt nichts davon geahnt, aber auch er hatte die Todesser verraten und seine Leiche war bisher nicht gefunden worden. Ein eindeutiges Zeichen, dass dieser Abschaum es irgendwie geschafft hatte zu entkommen und zu überleben. Nun, wenn Ignotus es konnte, würde er es nur zu gerne ändern. Dann war da noch Eileen, seine andere Schwester. Sie war zwar schon länger tot, aber auch sie war eine Schande für die Familie der Princes gewesen. Sie hatte einfach nicht gewusst wohin sie gehörte. Ein Reinblut, dass einen Muggel geheiratet hatte und sich von diesem auch noch unterdrücken ließ. Ging es denn noch peinlicher für eine Prince? Sie waren verdammt noch mal reinblütig und sie sollten stolz darauf sein! Doch Eileen hatte den Namen der Princes in Schande gebracht, weshalb man sie auch verstoßen hatte aus der Familie. Sein Vater war es gewesen, der ihr gezeigt hatte, was ihre Familie von Muggeln hielt. Nämlich so gar nichts, aber Eileen war bei ihm geblieben. Nun, zumindest schien sie kein allzu glückliches Leben mit ihm gehabt zu haben und Ignotus war darüber nun wirklich nicht traurig. Sie hatte es verdient!

"Denk nicht allzu sehr an die schlechten Zweige deiner Familie. Wir werden sie eliminieren, wie schon Eileen eliminiert wurde." Samiras Worte rissen Ignotus aus seinen Gedanken und er lächelte Samira an, ehe er sie küsste. "Du hast recht, Liebling, es ist nur Verschwendung weiterhin darüber nachzudenken. Es ist immer das gleiche. Die Princes machen meistens Schande, statt sich einen Namen. Wie unsere Tochter", sprach er bitter und dachte an ihre gemeinsame Tochter Serena Prince, die sich mit Blutsverrätern und Muggelfreunden zusammen getan hatte. Einfach nur widerlich. Nun sah auch Samira etwas verärgert aus. "Sie hatte den falschen Umgang, aber sie wird eines Tages aufwachen, dessen bin ich mir ganz sicher, Liebling", versuchte Samira ihren Mann zu beruhigen. "Glaubst du das wirklich?", fragte er und sah sie zweifelnd an. Die Schwarzhaarige runzelte leicht die Stirn und küsste ihn dann erneut. "Mach dir nicht zu viele Gedanken. Hast du schon Pläne, wie es nun weitergehen soll?", fragte sie stattdessen und sah ihn nun neugierig an. Ein Grinsen umspielte den Mund von Ignotus, während er erneut an seinem Kaffee nippte und sich eine Strähne hinter die Ohren strich, die ihn gerade ziemlich nervte. "Natürlich. Zuerst werde ich alle Todesser zusammen trommeln, die ich erreichen kann und dann werden wir für ein wenig Angst und Schrecken sorgen. Ein wenig Chaos machen, dass das Ministerium nicht einordnen kann", erklärte er ruhig. Das würde ein Spaß werden. Einfach mal für Chaos sorgen, damit die Auroren und der neue Minister erst mal überfordert waren. Sie wiegten sich in Sicherheit, aber das waren sie bei weitem nicht und es wurde zeit, dass sie es auch begriffen, dass es noch nicht vorbei war für sie. Es hatte gerade erst angefangen!

"Hm du wirst das sicher alles super machen und viel besser als der dunkle Lord", sprach Samira und streichelte ihm durch das dunkle Haar. "Na sicher und vor allem sehe ich ja wohl hundert mal besser aus als er. Zumindest habe ich noch Haare und eine Nase!", scherzte Ignotus und grinste seine Frau an. Diese lachte wegen dem Kommentar und küsste ihn. "Oh ja, dass bist du wirklich. Darum habe ich dich ja auch geheiratet und nicht ihn", neckte sie ihn und zwinkerte ihm zu. "Und weil ich einfach unwiderstehlich bin!", warf er noch ein. "Das natürlich auch, mein Lieber", hauchte sie und lehnte sich leicht an seine starke Brust. Er liebte sie sehr und war froh, dass sie so treu an seiner Seite war. Seine Geschwister waren ja nur Enttäuschungen, die es zu vernichten galt. Der Name Prince bedeutete offenbar nur ihm etwas. Er war der einzige, der seinem Vater zugehört hatte und treu war. Dabei waren die Princes sogar Nachfahren der Peverells. Etwas auf das Vladimir und auch Ignotus sehr stolz waren! Die Heiligtümer des Todes. Etwas, an das er nicht glaubte, auch wenn er davon mal gehört hatte in einem Kindermärchen. Pff nein, aber er glaubte an das, was die Peverells ihnen vermacht hatten. Einen Stein. Was genau dieser Stein konnte wusste er nicht mal, aber er hatte ihn bisher nicht gefunden und fragte sich wo er war. Hatten Layla, oder Eileen ihn entwendet? Zuzutrauen war es den beiden Verräterinnen zumindest und es würde ihn nicht gerade überraschen. Ignotus war sich sicher, dass der Stein mächtig war und mit seiner Hilfe würde er sicherlich unbesiegbar sein!

Natürlich hatte er auch sonst gute Fähigkeiten. Er war echt gut in Zaubertränke und entwarf ab und an selber Rezepturen, meistens für Tränke, die andere foltern konnten. Er liebte es anderen Schmerzen zuzufügen und sie zu foltern. Sie an den Rand des Wahnsinns zu bringen. Zwar hatte er natürlich den Cruciatus Fluch dafür, aber er liebte es zu experimentieren und diese Tränke waren einfach mal was neues. Natürlich probierte er sie nicht selber aus und auch nicht an seiner Frau, aber an Muggeln, oder Schlammblütern. Im Dienst unter Voldemort hatte er so einige Tränke ausprobieren können und war zufrieden. Wenn er nicht gerade auf einer Mission für seinen Herrn gewesen war, hatte er sich damit die Zeit vertrieben und machte es immer noch, wenn er sonst nichts zu tun hatte. "Ich frage mich nur, wo dieser Stein ist, der mal mir gehören sollte. Offenbar ist er verschwunden, wenn ich Layla finde und sie fange, werde ich sie so lange foltern, bis sie mir sagt, wo der verdammte Stein ist!", sprach Ignotus gerade und seufzte. "Du denkst also, sie hat ihn und er hat besondere Fähigkeiten?", wollte seine Frau wissen. "Ja, natürlich. Dieser Stein ist was ganz besonderes. Er ist seit Generationen im Besitz der Princes, aber irgendwann war er einfach weg. Keine Ahnung wer ihn entwendet hat, aber wenn ich ihn finde, werde ich sicher unbesiegbar!" Samira runzelte die Stirn und sah ihn skeptisch an. "Meinst du wirklich? Was wenn der Stein wie der im Märchen ist? Dann ist er ziemlich nutzlos, würde ich meinen", gab Samira zu bedenken. "Quatsch. Das ist ein Märchen, eine Kindergeschichte nichts weiter. Ich wette der Stein kann was ganz anderes. Kein Zauber kann die Toten wieder holen und ich würde es nicht mal wollen. Ich denke, der Stein kann was ganz anderes, aber was genau kann ich erst sagen, wenn er in meinem Besitz ist, also werde ich Nachforschungen anstellen und ihn suchen, oder suchen lassen, natürlich ohne zu sagen, dass er was besonderes ist", meinte er ernst und sah sich nachdenklich im Salon um.

Er erhob sich und trat zum Fenster. Er würde ein besserer dunkler Lord werden. Die Welt würde vor ihm erzittern und bald sprach man gar nicht mehr von Lord Voldemort und nicht mal Harry Potter konnte ihn stoppen. Dieses wertlose Halbblut hatte Glück gehabt und nichts weiter hatte ihn dabei geholfen Voldemort zu besiegen. Er war berühmt bevor er überhaupt erst mal sprechen konnte, berühmt als er nur in die Windel gefurzt hatte und wegen einer dummen Prophezeiung, aber gegen Ignotus Prince hatte er nicht den Hauch einer Chance! Er war in vielerlei Hinsicht einfach besser als Potter. Als wenn irgendein minderwertiges Halbblut ihn jemals besiegen könnte! Voldemort hatte verdient was er bekommen hatte, war er ja immerhin selber nur ein wertloses Halbblut gewesen, aber ihm würde sowas niemals passieren. Er war viel besser, sah viel heißer aus und konnte einfach viel mehr! Harry Potter, Layla Prince, Serena Prince, Severus Snape und alle die ihm sonst im Weg standen würde er aus dem Weg sprengen und es genießen! Er würde sie foltern bis sie wahnsinnig werden würden und dann wenn sie ihn anbetteln würden, würde er sie vielleicht erlösen und sie töten, aber auch nur wenn er gute Laune hatte! Es würde ein Spaß werden. "Du scheinst ja schon ziemlich große Pläne zu haben", sprach Samira und lächelte ihn belustigt an. "Natürlich habe ich große Pläne. Was soll ich mit kleinen Plänen? Ich bin einfach zu toll für kleines", meinte er ernst und zog sie an sich. "Pass auf, dass du dich nicht selber überschätzt, ein wenig Bescheidenheit schadet dir jedenfalls nicht", ermahnte ihn seine Frau ernst und sah ihm in die hellblauen Augen, die wie Eis wirken konnten. "Bescheidenheit? Kann man das essen? Schätzchen, ich bin einfach toll, wieso soll ich mich selber kleiner machen als ich bin?", fragte er und sah sie an. "Nicht, dass du an deiner Selbstverliebtheit noch erstickst, wäre doch schade drum", meinte sie und streichelte ihm über die muskulöse Brust. "Ach komm, du liebst mich doch so wie ich bin und mal ehrlich, wer würde dir das verübeln? Ich bin der heißeste Mann, den du je haben wirst", meinte er ernst und schmiegte sich an sie.

"Natürlich tue ich das. Du bist der Mann meiner Träume, aber pass einfach auf dich auf. Ich will dich nicht verlieren, weil du dich überschätzt, okay?", fragte sie und sah ihn nun ein wenig besorgt an. "Mach dir mal um mich keine Sorgen, ich kann auf mich aufpassen und weiß was ich tue. Wie wäre es wenn du mir etwas zu essen machst? Ich habe inzwischen Hunger und könnte was leckeres brauchen", sprach er ernst und sah seine Frau an. "Natürlich mein Lieber, ich mache dir was zu essen, aber pass trotzdem auf dich auf", murmelte sie und küsste ihn, was er nur zu gerne erwiderte. "Werde ich, Süße. Keine Sorge, ich bin nicht dumm. Ich passe auf mich auf und werde erfolgreicher als der dunkle Lord sein. Ich werde den Namen Prince wieder in ein gutes Licht rücken und die Schande meiner Familie ausbügeln", meinte er ernst und sah seiner Frau nach, die nun in der Küche verschwand. Sie machte sich viel zu viele Sorgen. Er war doch nicht so dumm wie der dunkle Lord. Nein, er würde das alles viel besser machen als sein ehemaliger Herr. Er würde sich nicht von einem kleinen Jungen besiegen lassen. Harry Potter würde ihn nicht besiegen. Ihn nicht! Ignotus war vorbereitet und er würde nicht zulassen, dass man ihn so einfach besiegen würde. Da musste man sich schon mehr einfallen lassen, als einen Jungen, der kein nennenswertes Talent besaß, außer mit Glück alles zu überleben. Gut, er hatte offenbar zwei mal den Todesfluch überlebt, was ihn gefährlich machte, aber er war dennoch keine Gefahr für Ignotus Prince.

Der Schwarzhaarige fuhr nachdenklich über ein großes Buch, dass seit Jahren im Besitz der Familie war und seufzte. Er würde den Namen der Familie wieder reinwaschen. Würde dafür sorgen, dass die Leute zu viel Angst davor haben würde, diesen Namen in den Mund zu nehmen und er würde seinem Vater zeigen, dass er stolz auf Ignotus sein konnte. Nicht umsonst wurde Ignotus nach einem der Peverells benannt. Er war für größeres bestimmt und er würde es allen zeigen, die an ihn zweifelten und vielleicht über ihn lachten. Das Lachen würde ihnen im Halse stecken bleiben und er würde sich freuen, diese Welt in Chaos versinken zu lassen. Nicht nur Todesser würden ihm folgen. Nein, er würde sich viel mehr Gefolgsleute suchen und auch magische Wesen. Riesen. Dementoren. Vielleicht sogar Hauselfen, denn ihre Magie war einfach so viel mächtiger als die der Zauberer. Etwas, dass der dunkle Lord nie erkannt hatte, aber Ignotus durchaus und genau deswegen würde er der Beste sein. Er würde allen zeigen was in ihm steckte und was er konnte!

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