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 And there's a tear that falls between the pages

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AutorNachricht
Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
Anmeldedatum : 28.12.12

BeitragThema: And there's a tear that falls between the pages   So Jun 25, 2017 3:39 pm

Hallo,
erneut danke ich euch für die Favoeinträge und die Empfehlungen! Ich hätte nicht gedacht, dass die FF so gut ankommen würde! ^^

Erneut bedanke ich mich besonders bei Haru kom Trikru und Sevchen kom Skaikru für eure Reviews, die einfach unglaublich motivierend sind Wink

Ich hab auch direkt ein neues Kapitel dabei. Gewöhnt euch aber nicht zu sehr an diese Geschwindigkeit, denn es wird nicht immer so schnell voran gehen Wink

Ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel!

Liebe Grüße!

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Nach dem essen erhob sich Severus und gab Lysander ein Zeichen, dass er ihm folgen sollte, denn er wollte mit ihm alleine reden. Nicht vor Ayden, oder anderen reden. Es beschäftigte ihn ziemlich was mit Layla war. Sie tat ihm mit ihrem Verhalten weh und wahrscheinlich war es ihr auch egal. Wann hatte es jemals jemanden gekümmert, was mit ihm war? Wann hatte sich je jemals darum gekümmert, wie er sich fühlte? Er hätte ja wissen müssen, dass auch Layla nicht anders war, als alle anderen vor ihr auch schon. Für ihn war es immer schon so gewesen und es würde sich für ihn wohl auch niemals ändern.

Er war immer schon alleine gewesen. Schon als Kind war er einsam und verlassen gewesen. Bei seinem saufenden Vater, der die Familie tyrannisiert hat und einer Mutter, die blind vor Liebe war. Sie hatte sich nie gewehrt. Das einzige was sie gemacht hatte war, dass sie ihm dunkle Magie beigebracht hatte, sollte ihr mal etwas passieren, womit sie bei ihrem Mann wohl gerechnet hatte. Severus hatte gelernt und die dunklen Künste hatten ihn fasziniert. Nur in Hogwarts war er nie akzeptiert worden, weil er mehr Flüche kannte als die meisten anderen im siebten Schuljahr. Was konnte er denn dafür, dass er anders war, als die anderen? Er war eben so wie er war und er hasste es, dafür missachtet zu werden. Ein Einzelgänger, ein Außenseiter.. der nie akzeptiert worden war, der nie geliebt worden war, nicht mal in seiner Familie und niemand hatte sich je um ihn gekümmert. Außer Lily Evans und ihre Freundschaft hatte er verloren, weil die Rumtreiber ihn immer wieder gedemütigt hatten, weil sie seine eigenen Zaubersprüche gegen ihn eingesetzt hatten und er nun mal nicht so begeistert davon gewesen war. Immer waren sie zu viert auf ihn losgegangen. Wie überaus mutig und die Lehrer haben auch nie wirklich etwas getan. Strafarbeiten hatten nichts erreicht und selbst als Sirius Black ihn töten wollte, hatten sie nicht reagiert.. Nein, er wurde zum schweigen verdonnert und damit war die Angelegenheit für alle erledigt.. super.. wirklich. Der Grund wieso er sich den Todessern angeschlossen hatte. Einfach mal einmal - nur einmal in seinem ganzen verdammten Leben - akzeptiert und nicht nur geduldet. Doch erwies sich diese Entscheidung als der größte Fehler seines Lebens und am Ende war er als Doppelspion geendet, der von beiden Seiten Misstrauen entgegen gebracht bekommen hatte.

Kaum jemand wusste, wie es wirklich in ihm aussah, denn er konnte nun mal perfekt Okklumentik. Sein Inneres war für niemanden sichtbar. Seine kaputte Seele, die unsichtbaren Narben, die man ihm über die Jahre hinweg zugefügt hatte. Niemand wusste, wie er sich fühlte, niemand interessierte es, denn so war es schon immer gewesen. Severus machte sich da schon lange nichts mehr vor, hatte seine Rolle perfekt gespielt. Den gefährlichen Balanceakt, der ihn jeden Tag sein Leben hätte kosten können und fast wäre dies auch passiert, aber nicht, weil man ihn durchschaut hätte, nein, seine Rolle hatte er bis zum Ende perfekt gespielt. Wenigstens etwas auf das er wohl sowas wie stolz sein konnte.. Alles für Lily.. Schließlich hatte er sein Leben geopfert um ihren Sohn zu beschützen. Ja, er hatte Harry Potter oft gerettet, ohne das dieser so wirklich mitbekommen hatte. Es war notwendig gewesen. Doch es war vorbei, wenn auch die Erinnerungen nicht verschwinden würden.

Severus war auf die Ländereien gegangen und Lysander holte ihn relativ schnell ein. "Was ist los, Severus?", fragte er direkt und sah ihn an. "Layla! Sie hat irgendwelche Geheimnisse vor mir und ich habe keine Ahnung was! Sie macht mich einfach wahnsinnig! Sie weiß genau, dass ich es nicht ausstehen kann. Ich habe es satt! Schon bei Dumbledore hat es mich einfach aufgeregt und sie macht einfach genauso weiter. Wir wollten uns treffen, aber sie hat abgesagt, ohne einen Grund anzugeben!", sprach er und war wütend. Lysander sah ihn an und seufzte. "Ich kann dich verstehen, Severus, aber es hat sicherlich seine Gründe, sie würde doch nicht einfach so machen, wenn es keinen Grund gäbe", meinte Lysander ernst und sah seinen Freund an.
"Pff, wenn das so weitergeht, muss sie jedenfalls nicht mehr bei mir ankommen, auf so ein Verhalten kann ich sehr gut verzichten. Hatte das schon zur Genüge und muss mir das nicht mehr antun", meinte Severus ernst und lief nun etwas schneller, da er nicht ruhig stehen bleiben konnte. Dafür war er einfach zu aufgebrachte gerade und wenn er nichts tun würde, würde er noch wahnsinnig werden! Lysander folgte ihm und wusste nicht so ganz was er sagen sollte. "Ich bin mir sicher, dass es wieder wird", war alles was er dazu zu sagen hatte, aber wirklich überzeugt war er davon auch nicht.

"Ich nicht! So läuft es bei mir immer und ich weiß nicht, wieso ich überhaupt so naiv gewesen bin und gedacht habe, dass es einmal anders wird! Das Leben ist nicht fair!", sprach der Schwarzhaarige ernst und seine dunklen Augen wanderten über die Ländereien der Schule. "Beruhig dich erst mal, Severus, es bringt doch nichts, wenn du dich so sehr darüber aufregst", versuchte Lys seinen Freund zu beruhigen. Dieser blieb stehen und sah in die dunklen Augen des Lehrers. "Du hast recht, dennoch regt es mich einfach auf und dann noch dieses Zeichen. Das der Heiligtümer des Todes. Ich weiß, dass ich dieses Zeichen schon mal irgendwo gesehen habe, aber ich weiß einfach nicht mehr wo das gewesen war", erklärte Severus ernst und blickte nachdenklich in den See, an dem sie nun angekommen waren. "Da kann ich dir nicht helfen, aber ich frage mich wirklich, wer hinter diesen neuen Angriffen steckt und was derjenige vorhat. Einen zweiten dunklen Lord brauchen wir schließlich nicht, oder einen zweiten Grindelwald", murmelte Lysander und fuhr sich durch seine kurzen, schwarzen Haare, die recht unordentlich waren.
"Seit wann interessiert es andere, was wir brauchen und was nicht? Sieh es ein, Lysander, es ist allen egal was wir wollen. Besser du gewöhnst dich dran, so lief mein ganzes bisheriges Leben und ich mache mir da nichts mehr vor", erklärte der ehemalige Spion ernst und sah auf das Wasser.

Seine dunklen Augen waren Schlitze, da er immer noch wütend war. Auf Layla. Auf Dumbledore. Auf diesen neuen dunklen Lord und auf sich selber, weil ihm einfach nicht einfallen wollte, wo er dieses Zeichen schon mal gesehen hatte. Es musste ihm einfach wieder einfallen, schließlich war sein Gehirn doch sonst nicht so löchrig. Er erinnerte sich an alles andere ziemlich gut. Meistens waren es schlimme Erinnerungen, aber an sowas nicht? Wahrscheinlich hatte er es einfach nicht als wichtig genug empfunden, als das er sich diese Information abgespeichert hätte, was ihn ärgerte. Es war in Hogwarts gewesen, da war er sich sicher, aber er konnte keine Verbindung zu einem bestimmten Ereignis herstellen.

"Severus? Hier bist du, ich habe dich schon überall gesucht." Die Stimme des Schulleiters Igor Karkaroffs drang an sein Ohr und er wandte sich um. "Jetzt hast du mich ja offensichtlich gefunden. Was ist denn los?", fragte er etwas kühl, da seine Stimmung mies war und er daher Schwierigkeiten damit hatte, freundlich zu bleiben. "Mir fehlen doch noch für einige Fächer Lehrer und du als stellvertretener Schulleiter musst dein okay geben zu den Ernennungen. Ich habe einen Interessenten für das Fach Alchemie. Ein gewisser Percival Barebone", erklärte Igor ernst. "Hälst du den für gut?", wollte er schließlich wissen. Er hatte an sich gar keine Lust nun darüber zu urteilen ob dieser Typ gut, oder schlecht war. Alchemie war ein Fach, mit das er so gut wie nichts anfangen konnte, da man es in Hogwarts nicht unterrichtete. Ansonsten hätte er dieses Fach sicherlich gewählt. "Ich denke schon. Auf mich machte er zumindest einen kompetenten Eindruck", antwortete der Schulleiter und Severus nickte nur. "Dann habe ich nichts dagegen, wenn du ihn einstellst", erwiderte er knapp. "Willst du ihn nicht erst selber kennen lernen, ehe du deine Meinung abgibst?", fragte er verwirrt und runzelte leicht die Stirn. "Ich vertraue dir da und mit Alchemie kenne ich mich ohnehin nicht aus", gab Severus zurück und zuckte mit den Schultern. "Gut, wenn du meinst." "Sonst noch was?", fragte der Schwarzhaarige und sah ihn an. "Nein, erst mal nicht. Das Kollegium steht bald. Wird ja auch zeit, immerhin beginnt in einem Monat das Schuljahr!", erwiderte der ältere. "Recht hast du, besser wenn du bis dahin die Lehrer zusammen hast, ansonsten sieht es schlecht aus." Igor grinste nur auf diese Worte und zeigte Severus schließlich die Liste auf denen er die Fächer und die Lehrer aufgeschrieben hatte.

Einige bekannte Namen waren darunter. Remus Lupin, Sirius Black. Severus' Blick wurde immer finsterer. "Ausgerechnet die zwei? Ich wollte meine Ruhe vor denen, wieso hast du die ohne mich zu fragen eingestellt, aber einem Percival Barebone fragst du mich?", wollte er wissen und gab ihm die Liste zurück. "Weil du damals noch nicht ansprechbar gewesen bist", erklärte er seinem Kollegen. Der ehemalige Todesser runzelte leicht die Stirn und sah ihn finster an. "Oh das erklärt es natürlich..", erwiderte er und rollte mit den Augen. "Tut mir leid, aber du kannst den beiden ja aus dem Weg gehen.." Severus schnaubte. "Ja das wird super funktionieren! Klappte in meiner eigenen Schulzeit auch wunderbar", sagte Severus sarkastisch und verdrehte die Augen. "Wie auch immer, du entschuldigst mich? Du weißt ja wo du mich findest, wenn noch was ist", meinte er und drehte sich um, während er sich auf dem Weg zurück zum Schloss machte. Er hatte für heute genug. Layla mit ihren Geheimnissen mit denen sie einfach nicht rausrücken wollte und dann die Angriffe und dieses Zeichen, dass Severus nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.

Er war genervt und es würde heute auch nicht mehr besser werden. Layla sollte ihm fern bleiben, denn wenn er sie sehen würde, wusste er nicht, wie er reagieren würde. Zu wütend war er auf sie und zu enttäuscht, was bei ihm schon schlimmer was, als Wut. Niemanden mehr an sich heran lassen. Wäre er jedoch mal bei seinem eigenen Vorsatz geblieben, dann würde es jetzt nicht so verdammt wehtun. Manchmal fragte er sich, ob es irgendwie besonders spaßig war ihm wehzutun und ob man sich gegen ihn verschworen hatte, bevor er überhaupt geboren worden war. Anders konnte er es sich manchmal wirklich nicht erklären, was ihm passierte. Es war einfach zum verzweifeln und er hatte von der ganzen Sache langsam genug. Jetzt wieder eine neue Gefahr. Wieso konnte man ihn nicht einfach in Ruhe lassen? War das wirklich zu viel verlangt, dass er mal ein ruhiges Leben führen konnte in dem er wenigstens halbwegs sowas wie glücklich war? Offenbar schon, denn man schien einiges dagegen zu haben! Das sich Severus offenbar immer wieder in Menschen täuschte tat weh. Jedem den er bisher vertraut hat, hat ihn früher, oder später hintergangen und es schien kein Ende zu nehmen. Vielleicht sollte er einfach aufhören zu fühlen und sich wieder hinter seinen Okklumentikschilden verbergen. Schien das einzig vernünftige zu sein, was er machen konnte. Dann konnte man ihm wenigstens nicht mehr wehtun. Er hatte es so satt. Er war es nicht wert geliebt zu werden, er würde für immer ganz allein sein. Diese Worte hatte er vor langer zeit mal gehört von James Potter. Der war zwar tot, aber irgendwie hatte er wohl recht gehabt mit seinen Worten, denn bisher hatte Severus noch nicht bemerkt, dass es für ihn besser werden würde. Es war doch immer das gleiche!

Er fing an jemanden zu vertrauen und diesen jemand näher an sich heran zu lassen und dann verriet derjenige ihn und es schien auch noch Spaß zu machen. Wie sehr er es einfach nur hasste. Er hatte auf das alles keine Lust mehr. Er wollte nicht mehr fühlen. Wollte diesen Schmerz nicht mehr fühlen, aber er ließ ihn nicht los und verfolgte ihn auch hier hin. Nach Amerika. Nach Ilvermorny, an einen Ort, an dem er dachte, endlich glücklich werden zu können, aber wieder einmal hatte sich Severus Snape geirrt und es würde für ihn ewig so weitergehen, da machte er sich inzwischen nichts mehr vor.

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Layla Prince war in New Orleans. Hier wohnte Alexander Prince und sie lebte selber dort lange Zeit, in der se sich aus dem ganzen Krieg heraus gehalten hatte. Die Brünette sah hinaus und wartete auf eine Antwort von Severus, dem sie einen Brief geschrieben hatte, aber es kam keiner. Wahrscheinlich war er zu wütend um ihr zu antworten. Layla hasste es, dass sie vor ihm Geheimnisse hatte, aber es hatte sich einfach noch kein richtiger Zeitpunkt eingestellt, an dem sie ihn sagen konnte, was bei ihr los war. Das sie einen Sohn hatte und dieser in ziemlicher Gefahr war. Der Mann, der sich Alex' Vater schimpfte war schon lange kein Teil mehr in Alex' Leben und so hatte sich selina Mulciber um ihn gekümmert, als Layla in Großbritannien war. Sie hatte schon befürchtet den Krieg nicht zu überleben, aber sie hatte überlebt und nun konnte sie wieder für ihren Sohn da sein.

Das war auch bitter nötig, denn er war in großer Gefahr. Offenbar wurde er schon länger von komischen Typen verfolgt und beobachtet und heute war einer von ihnen die ganze Zeit schon vor ihrem Haus und schien auf etwas zu warten. Vielleicht darauf, dass er dieses Haus verließ. Layla wusste nicht wieso, aber was wenn man ihn entführen wollte? Sie konnte unmöglich gehen, wenn ihr Sohn offensichtlich in Gefahr war, daher hatte sie Severus leider absagen müssen. Doch nun schien er auf jeden Fall wütend auf sie zu sein, weil er eben nichts von ihrem Sohn wusste. Es hatte sich einfach nicht der richtige Zeitpunkt ergeben, es ihm zu sagen, schließlich war Krieg gewesen und sie hatten jeden Tag damit rechnen müssen, aufzufliegen und getötet zu werden. Schließlich waren sie beide Verräter der Todesser und dieser Verein ließ einen nicht mal eben wieder austreten, wenn man gemerkt hatte, dass es nicht der richtige Weg für jemanden war. Entweder man war Todesser ein Leben lang, oder tot, aber Severus und sie hatten es geschafft zu überleben, auch wenn es knapp gewesen war.

"Mum? Was wollen die Typen von mir?", fragte Alexander gerade und sah nach draußen. "Ich weiß es nicht, aber solange die da sind, werde ich bei dir bleiben", sprach Layla ernst und nahm ihren Sohn in den Arm. Sie liebte ihn und würde ihn beschützen mit allem was sie hatte und wenn nötig auch mit ihrem Leben! "Mum, da ist jemand in der Schule. Sie heißt Cynthia und naja ich habe das Gefühl, dass uns was verbindet, allerdings weiß ich nicht was", sagte er auf einmal und Layla sah ihn etwas verwirrt und überfordert an. "Ich weiß es auch nicht, mein Schatz", murmelte sie und biss sich auf die Lippe.
Eigentlich wusste sie es sehr gut! Das hatte sie allerdings nie jemanden gesagt. Weder ihrem Sohn noch sonst jemanden. Das er nun Fragen darüber stellte und das es ihm aufgefallen war, machte die ganze Sache nicht gerade einfacher. "Das sind doch keine Zufälle, oder? Die neuen Angriffe hier in Amerika und jetzt beobachten mich so komische, finstere Typen, die wirklich unheimlich sind. Was ist hier los?" Ihr Sohn war immer schon ziemlich klug gewesen und natürlich bekam er mit, dass das alles nicht einfach so passierte. Layla hatte da eine böse Ahnung, wer für das Chaos verantwortlich war, aber sie wusste nicht, wie man von Alexander erfahren hatte, da sie nicht damit hausieren ging, dass er ihr Sohn war, auch wenn er natürlich den gleichen Nachnamen wie sie trug. "Nein, mein Schatz, ich denke nicht, dass es Zufälle sind, aber genaues kann ich dir dazu nicht sagen, denn ich selber weiß auch nicht alles, was hier gerade passiert."

Das entsprach der Wahrheit, denn sie wusste nicht, wie man von Alex erfahren hatte und was das hier sollte, aber sie konnte und würde ihn jetzt nicht alleine lassen, denn wenn ihm irgendwas zustoßen würde, würde sie es sich niemals verzeihen können. Auch wenn sie wohl dringend mit Severus reden musste, ehe er sein Vertrauen in sie komplett verlieren würde. Doch wenn er ihr nicht mal mehr auf ihren Brief antwortete.. war es wohl schon ernst.
Sie seufzte und küsste ihrem Sohn auf den Kopf. "Ich bin gleich wieder da, pass auf dich auf dich auf, okay? Selina bleibt bei dir", meinte sie ernst und sah ihn besorgt an. "Mum, ich bin kein kleines Kind mehr!", erwiderte Alex ein wenig verärgert und sah seine Mutter leicht wütend an. "Ich weiß, aber ich mache mir einfach Sorgen um dich", erklärte sie ihm und hoffte, dass er es verstehen würde. "Ja schon gut, aber ich werde Schulsprecher! Du kannst mir ruhig etwas mehr vertrauen", sagte er und sah sie nun wieder freundlicher an. "Und ich bin so stolz auf dich, mein Schatz! Du wist das alles wunderbar machen!", erwiderte sie und zerwuschelte ihm leicht die Haare, ehe sie das Wohnzimmer verließ und hoch in ihr Schlafzimmer ging.

Sie setzte sich an den Schreibtisch und versuchte sich an einen Brief für Severus, denn sie ahnte, dass er ihr nicht antworten würde und sie wusste nicht, wie lange sie hier noch bleiben musste, daher versuchte sie es in einem Brief für ihn zu erklären. Sie nahm eine Feder und öffnete das Tintenfläschen. Sie tunkte die Feder in das Tintenfass und fing an zu schreiben.

[align type="center"]Sev,
es tut mir leid, du musst schrecklich wütend auf mich sein, aber ich will dir alles erklären. Lass uns morgen in Marble City treffen, okay? Bitte schicke mir deine Antwort noch heute.

Alles Liebe

Layla[/align]

Es war ein sehr kurzer Brief, aber sie konnte es einfach nicht in einem Brief schreiben, was sie ihm sagen musste. Hoffentlich antwortete er ihr und ignorierte sie nicht vollkommen. Eine einsame Träne entkam ihren Augen und landete auf dem fertigen Brief, den sie gerade einrollte und der Eule mitgab, die wieder gekommen war. Sie hoffte wirklich, dass sie reden konnten und das es zwischen den beiden nicht schlimmer werden würde, denn sie kannte Severus inzwischen recht gut und sie wusste, dass sie vorsichtig mit ihm umgehen musste, wenn sie ihn nicht komplett verlieren wollte und sein Vertrauen verlieren würde und sie wusste, dass sie wohl schon nahe dran war. Sie würde es nicht ertragen, sein Vertrauen zu verlieren. Wo sie schon so lange darum gekämpft haben in Frieden leben zu können. Sie seufzte und zitterte leicht, während sie einfach sitzen blieb und der Eule nachsah, die gerade aus dem Fenster flog und Richtung Ilvermorny flog.

Sie machte sich Sorgen. Wegen diesen Typen und wegen den Angriffen. Es sollte doch vorbei sein, aber das war es nicht. Natürlich nicht. Was wenn ihr Bruder nun die Führung übernommen hatte? Ignotus war schon immer größenwahnsinnig gewesen und nun wo der dunkle Lord nicht mehr im Weg war.. wer wusste schon was in seinem kranken Kopf vor sich ging? Waren die Typen wirklich hinter Alexander her, oder hinter ihr? Von Alexander konnte er doch eigentlich nichts wissen, da sie nie jemanden von ihm erzählt hatte, aber wieso sonst diese Leute hier stehen? Das ergab alles doch überhaupt keinen Sinn! Da dachte man, man hat es alles hinter sich und dann kommt es doch wieder anders als man denkt. Layla hasste es. Sie wollte doch nur endlich glücklich werden, hatte Großbritannien deswegen endlich hinter sich gelassen und dennoch verfolgte die Gefahr sie bis hier hin. Ein neuer Krieg war nicht das, was sie brauchten. Sie wollten Frieden und sich ein Leben aufbauen abseits von Krieg, doch es schien ihnen einfach nicht vergönnt zu sein. Es war wirklich nicht gerade leicht. Layla seufzte und legte sich auf das Bett. Zwar war sie nicht müde und es war auch noch Tag, aber diese dunklen Gedanken verfolgten sie gerade einfach. Wieso hatte sie kein Glück verdient? Was wenn Severus sie nun hassen würde und nie wieder mit ihr reden würde? Das würde sie nicht aushalten, immerhin war er ihr sehr wichtig, aber er wusste eben nichts von ihrem Sohn. Noch nicht. Sie würde es ihm sagen. Wenn er morgen kommen würde. Falls er kommen würde und sie nicht einfach ignorieren würde. Die Brünette sah hoch an die Decke und schloss die Augen.

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Die Sonne knallte noch in Marble City. Dort war eine einsame Gestalt noch unterwegs und hatte gerade die Bäckerei verlassen. Rohan Firestone wohnte in Marble City, nachdem er endlich volljährig war und weg von seiner gestörten Mutter weg konnte. Seine Mutter war eine schreckliche Frau, die nur an Macht dachte. Rohan hasste sie und war einfach nur froh ihr entkommen zu sein. Jetzt lebte er zusammen mit seiner Zwillingsschwester Kayleigh in Marble City und waren glücklich. Erst als sie beide nach Ilvermorny kamen, hatten sie raus gefunden, dass sie Geschwister waren, da sie den gleichen Nachnamen trugen.

Kayleigh war in einer anderen Familie aufgewachsen, da ihre gemeinsame Mutter sie weggegeben hatte. Sie selber hatte es damit begründet, dass sie keine Tochter hatte haben wollen, aber ob das so stimmte wusste Rohan natürlich nicht. Es war ihm aber auch vollkommen egal, wenn er ehrlich war, denn er hatte nicht wirklich Interesse daran dem ganzen auf den Grund zu gehen und nun waren sie beide sowieso alt genug auf sich selber aufzupassen. Er brauchte seine gestörte Mutter nicht mehr und war froh nun Ruhe vor ihr zu haben. Kayleigh brauchte immerhin schon viel Liebe. Sie war ein sehr schüchternes Mädchen, dass im Haus Pukwudgie gelandet war und zusammen mit Rohan dieses Jahr ihr letztes Jahr an Ilvermorny besuchen würde. Rohan selber war in Thunderbird und wesentlich mutiger als seine Schwester.
Meistens suchte er die Gefahr. Er spielte Quodpot, obwohl Kayleigh von diesem Spie nichts hielt, aber das war ihm egal, denn für ihn war nur wichtig, dass er selber seinen Spaß hatte und er war nun mal kein Feigling.

Seit letztem Jahr ging er mit Scarlett Nightshade, einer Wampus Schülerin, die ebenfalls ihr letztes Jahr antreten würde und er war unheimlich glücklich mit ihr! Sie teilten ihre Leidenschaft für das Mittelalter. Manche lachten ihn deswegen aus, weil er so sehr auf das Mittelalter stand, aber ihm war das egal. Er schämte sich nicht dafür, denn es war nun mal seine Leidenschaft und jeder, der ihn deswegen nicht mochte, konnte ihn mal gerne haben! Er achtete nicht auf solche Leute, auch wenn er öfter mal dafür geärgert wurde, aber er hatte immerhin Scarlett an seiner Seite und auch Kayleigh und solange die wichtigsten Menschen in seinem Leben zu ihm hielten, war ihm alles andere ziemlich egal.

Der junge Schüler ging gerade in den Sweet Candy Shop, da er noch für Kayleigh und Scarlett Süßigkeiten holen wollte und sah einen mysteriösen Mann, der ihm ein wenig seltsam vorkam. Er stand einfach nur da rum und lehnte an der Wand. Es sah so aus, als wenn er auf etwas wartete, nur hatte er keine Ahnung auf wen, oder was er wartete. Rohans Blick blieb für eine kurze Weile an diesem Mann hängen, ging dann aber in den Laden und versuchte den Mann zu vergessen. Wahrscheinlich wartete er einfach nur auf einen Freund und es war nichts dabei. Er machte sich manchmal viel zu viele Sorgen!
Der Lockenkopf versuchte die Gestalt zu verdrängen und widmete sich nun den Süßigkeiten, die er kaufen wollte. Nach ein paar Minuten hatte er soweit alles beisammen und bezahlte sein Zeug.
Als er den Laden verließ, stand dieser seltsame Mann immer noch dort und schien sich nicht bewegt zu haben. Seltsam, aber Rohan ignorierte ihn und machte sich auf dem Weg zurück zu seiner Wohnung, nun wo er alles erledigt hatte, was er erledigen wollte.

Der Mann ging ihm irgendwie nicht wirklich aus dem Kopf, auch wenn er keine Ahnung hatte woran das lag. Er öffnete die Tür zu seiner kleinen Wohnung und schloss die Tür sorgfältig hinter sich. Er schützte sie auch mit ein paar Zaubern, denn man wusste ja schließlich nie, auf was für Ideen manche kamen. "Kay? Ich bin wieder da!", rief Rohan durch die Wohnung und tat die Sachen, die er aus der Bäckerei geholt hatte in die Küche, wo sie essen konnten. Kayleigh betrat gerade die Küche und lächelte ihren Bruder an. "Rohan! Ich habe den Tisch bereits gedeckt", sprach die Schwarzhaarige und setzte sich gerade, nachdem sie noch Getränke auf den Tisch gestellt hatte. "Danke, das ist sehr nett von dir", erwiderte er und tat den beiden etwas auf die Teller, ehe er sich setzte und den beiden Getränke in die Gläser füllte. "Alles in Ordnung bei dir?", fragte sie. Sie hatte wohl bemerkt, dass ihn etwas beschäftigte. Als seine Zwillingsschwester hatte sie eine ganz besondere Verbindung zu ihm und das zeigte sich jetzt mal wieder deutlich.

"Ja, es steht unten nur ein sehr merkwürdiger Mann, der dunkel gekleidet ist und er lehnt einfach nur an der Wand. Er sieht unheimlich aus. Ich frage mich was er vor hat, oder was der hier will", erklärte er ihr und fing an zu essen, da er inzwischen doch ziemlichen Hunger hatte. "Hm ich traue mich alleine gar nicht mehr raus. Du weißt ja, dass ich nicht sonderlich mutig bin und diese Angriffe von denen in der New York Ghost berichtet wird, machen mir Angst. Was wenn ein Angriff statt findet hier in Marble City? Oh, Rohan, ich habe Angst", murmelte Kayleigh ängstlich und sah ihn an. "Mach dir keine Sorgen, Kay, ich werde dich immer beschützen, so gut ich es kann, hörst du? Dir wird so schnell nichts passieren, dafür sorge ich!", versprach er seiner Zwillingsschwester und lächelte sie aufmunternd an, während er ihre Hand in seine nahm und sachte darüber strich. "Danke, Rohan, das ist lieb von dir. Ich dachte nur.. naja, dass wir sicher sind. Nach diesem schrecklichen Krieg in Großbritannien und nun wo Du-weißt-schon-wer tot ist, aber offenbar habe ich mich geirrt", murmelte sie und seufzte. "Mach dir keine Sorgen, Kay, es wird schon alles werden", versuchte Rohan sie aufzumuntern und streichelte ihre Hand. Sie nickte zögerlich und fing nun ebenfalls an zu essen.

Was immer auch passieren würde, Rohan würde seine Schwester immer beschützen, ganz egal was es war. Er würde sie niemals einfach so im Stich lassen. Dafür hatte er sie viel zu lieb, als das er freiwillig zulassen würde, dass ihr etwas passieren würde. Sie war immerhin sehr wichtig für ihn. Doch das alles, was hier gerade in Amerika passierte beunruhigte ihn sehr und da war es besser vorsichtig zu sein!

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