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 I can't believe that I can breathe without you

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Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
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BeitragThema: I can't believe that I can breathe without you   Mo Jun 26, 2017 9:13 pm

Hallo,
ich bedanke mich bei Haru, Sevchen und Guban für eure Reviews. Ich habe mich unheimlich darüber gefreut <3

Ich weiß, dass letzte Kapitel war wirklich heftig und dieses wird auch nicht gerade fröhlich werden, aber ich hoffe, ihr mögt es trotzdem :3

Liebe Grüße!

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Kingsley Shacklebolt war überfordert mit seiner neuen Arbeit. Nicht, dass sie ihm keinen Spaß machen würde, aber es war anstrengend und zu allem übel gab es immer mehr Angriffe. E hasste es. Sehr sogar. Der Frieden hatte nicht einmal drei Monate gehalten. Kingsley hatte gehofft, dass es nach Voldemorts Tod ruhiger werden würde, doch das war nicht so. Im Gegenteil, es wurde nur immer schlimmer. Es schien auch so zu sein, dass nicht nur in Großbritannien diese Angriffe stattfanden, sondern auch in Amerika und es wurde Grindelwalds altes Zeichen dafür benutzt. Der neue Zaubereiminister wusste nicht was dies zu bedeuten hatte. Grindelwald selber konnte nicht dahinterstecken, der saß in Nurmengard, wenn er nicht sogar schon tot war. Vielleicht war es jemand, der ein Fan von ihm war und in seine Fußstapfen treten wollte. Da stellte sich ihm nur die Frage, wieso die Person gewartet hatte, bis Voldemort tot war.

Vielleicht war es bald Zeit für ein Treffen des Ordens des Phönix. Immerhin war diese Organisation noch aktiv und es gab offensichtlich Arbeit für sie. Doch Remus war der Anführer des Ordens und daher war es auch seine Entscheidung ob und wann es ein Treffen geben würde. Zumal sich da sicher seit dem Tod einiger Mitglieder einiges ändern würde. Es hatte schon länger kein richtiges Treffen mehr gegeben, was vor allem daran lag, dass sie alle auf der Flucht gewesen waren und sich nicht hatten treffen können. Der Dunkelhäutige Zauberer schlug den Tagespropheten auf und las die Schlagzeile. Keine neuen Angriffe. Immerhin etwas. Am Ende würde man Kingsley nur unter Druck setzen, dass er etwas dagegen unternehmen sollte. Doch er konnte nichts machen, solange er keine Informationen hatte. Etwas gegen jemanden unternehmen, den er nicht kannte war nicht gerade einfach und er brauchte eben Informationen, denn blind etwas unternehmen konnte und wollte er nicht. Er wollte ganz sicher nicht wie Fudge, oder Scrimgeor werden.

"Minister?" Die Stimme von einem seiner Auroren kam an sein Ohr und er sah sich um. "Ja, Dawlish, was gibt es?", fragte er. Dawlish war ein guter Auror, auch wenn er wohl öfter unter Verwechslungszaubern gestellt wurde, als gut für ihn war, aber dennoch schätzte Kingsley ihn irgendwie. "Es ist gerade eine Meldung reingekommen, dass ein Haus in Spinners' End in Cokeworth total zerstört worden ist", antwortete er. Kingsley runzelte leicht die Stirn und versuchte sich darauf einen Reim zu machen. "Spinner's End? Das Haus von Severus Snape? Schick eine Einheit hin, Dawlish und sei ja vorsichtig. Nicht, dass noch Todesser in der Gegend sind und falls doch noch welche da sind, versuch sie festzunehmen", sprach Kingsley ernst und erhob sich. Vielleicht sollte er sich das ja selber ansehen, aber dazu blieb keine Zeit. Er hatte anderes zu tun. Wahrscheinlich hatten die Todesser etwas gesucht. Zaubertränke, oder irgendwelche Bücher, die in Snapes Besitz gewesen waren, oder sie wollten einfach ihre Wut auslassen, da dieser Mann sie über die Jahre hinweg verdammt gut getäuscht und hintergangen hatte. Er seufzte. Das würde wieder Papierkram bedeuten. Berichte mussten darüber geschrieben werden und sicherlich wollte die Presse auch etwas darüber wissen.

Wenn das so weitergehen würde, würde er schon bald urlaubsreif sein. Der Job als Minister war jedenfalls alles andere als einfach, aber er wollte ihn gut machen und nicht gleich aufgeben. In diesen Zeiten war es nicht einfach. Wahrscheinlich sollten sie wirklich bald ein Ordenstreffen in die Wege leiten, ehe alles noch viel schlimmer werden würde, oder er sollte Kontakt zu der Macusa in Amerika aufnehmen. Wenn diese Angriffe miteinander zu tun hatten, war eine internationale Zusammenarbeit sicherlich nicht das dümmste was sie machen konnten. Zusammen konnten sie sicherlich auch viel effizienter arbeiten und hatten mehr Möglichkeiten und Wege Informationen zu bekommen. Der neue Anführer, oder die neue Anführerin hinterließ im Moment noch keine Spuren und das machte das Ganze sehr gefährlich, denn ohne Anhaltspunkt wussten sie auch nicht, gegen wen sie kämpfen mussten und wie man ihn, oder sie aufhalten konnte.
Er würde Kontakt zu Remus aufnehmen. Der Orden musste eingeschaltet werden. Die Mitglieder, die überlebt hatten mussten sich wieder zusammen finden und am besten wäre es, wenn sie auch neue Mitglieder für sich gewinnen würden.

Sicherlich würden Harry, Hermine, Ron, Neville, Luna und andere Schüler beitreten, aber das reichte nicht. Sie brauchten noch mehr Mitglieder aus anderen Ländern. Schließlich war sowas immer sehr nützlich. Internationale magische Zusammenarbeit, genau das, was Dumbledore angefangen hatte, denn schließlich hatte er auch Hexen und Zauberer aus anderen Ländern in den Orden des Phönix geholt, wie Madame Olympe Maxime, Lysander Scamander, Charlie und Bill Weasley, die im Ausland arbeiteten, Ayden Lancaster und sicher noch andere. Es war immer nützlich, Leute aus anderen Ländern als Kontakte zu haben, denn man konnte nie wissen, wann es gut war, jemanden dort zu haben, der Informationen liefern konnte. Kingsley dachte nach und starrte auf den Tagespropheten. Es beunruhigte ihn, aber wen beunruhigte es nicht? Das war alles nicht gut. So kurz nach Voldemorts Tod. Als wenn er nicht schon genug Arbeit damit hätte, die Fehler von seinen Vorgängern wieder gut zu machen, es kamen auch neue Angriffe dazu und die Welt versank wieder einmal im Chaos. Es sollte doch besser werden und nicht schlechter, aber es sah nicht so aus, als wenn das klappen würde.

Er musste etwas unternehmen und zwar ehe alles noch schlimmer werden würde. Angriffe passierten, aber bisher hatte es noch keine Toten gegeben und er musste dafür sorgen, dass dies auch so bleiben würde. Sie brauchten nicht so schnell nach der Schlacht noch mehr Tote. Die Welt sollte zur Ruhe kommen. Hogwarts war noch im Wiederaufbau und es würde noch dauern, bis sie wieder ihre Pforten öffnen würde. Sicherlich nicht mehr dieses Jahr, weshalb Harry und seine Freunde ihren Abschluss auch in Amerika und nicht in Hogwarts nachmachen würden, damit sie nicht noch ein volles Jahr warten mussten. Für sie war es sicher auch besser etwas zu tun zu haben, schließlich hatten sie keine leichte und angenehme Zeit gehabt und es sah so aus, als wenn sich das auch nicht so schnell ändern würde. Er erhob sich und nahm ein Pergament und seine Feder und schrieb einen Brief an Remus Lupin. Es wurde zeit, dass er auch außerhalb seiner Arbeit etwas gegen diese neuen Umstände unternehmen würde und das möglichst bald.

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Severus hatte keine Ahnung wie lange er schon auf dem Boden lag. Er war einfach irgendwohin appariert und war zusammen gebrochen. Zum Glück hatte man ihn in Ruhe gelassen. Offenbar hatte er wenigstens einen Ort gefunden, an dem er alleine war. Langsam richtete sich der Schwarzhaarige auf in eine sitzende Position und sah sich um. Es war inzwischen Abend geworden und auch kalt. Doch das störte ihn nicht, es war egal. Alles um ihn herum war vollkommen egal und gleichgültig, denn es war nichts im Vergleich zu dem Schmerz der in seinem inneren tobte wie ein Sturm.

Severus atmete heftig. Erniedrigen konnte man ihn. Verletzen auch. Der Schmerz in seinem Körper war nichts, nichts im Vergleich zu dem Schmerz in seinem inneren. Nichts, wirklich nichts, konnte den Schmerz, den sein Herz in tausend Stücke zersplittern ließ, übertrumpfen. Sein Herz fühlte sich an, als würde es gleich in tausend Teile zerspringen und ihn innerlich verbluten lassen. Es hatte nur einen Moment in seinem Leben gegeben, der ähnlich heftig war. Als er Lily Schlammblut genannt hatte. Ja, der Schmerz damals konnte den jetzigen vielleicht schlagen. Der jetzige Schmerz war stark. , Wut, Hass, Zorn und verdammt viel Trauer. Er war es nicht wert geliebt zu werden. Lily hatte ihm seinen Fehler nicht verzeihen können, aber sie hatte  James Potter alles verziehen was er je getan hat. Severus war wertlos. James hatte es damals zu ihm gesagt. Er würde für immer ganz alleine bleiben. Nichts anderes verdiente Severus Snape. Schrecklich allein und einsam. Das war sein Schicksal. Lily hatte sich damals für James entschieden, nicht für ihn. Er liebte, aber er wurde nicht geliebt und das fühlte sich verdammt noch mal verdammt beschissen an! Es tat weh. Jeden Tag aufs Neue! Es war schrecklich und nichts konnte diesen Schmerz lindern, den er gerade verspürte. Er war allein. Hilflos. Machtlos. Einsam. Das würde er immer bleiben, wenn er James Glauben schenken konnte. Er war es nicht wert.

Severus zog seine Knie eng an seinen Körper und umschlang sie mit seinen Armen. Tränen kamen nun aus seinen Augen, benässten seine Wangen, fielen glühend heiß zu Boden, wo es ein Wunder war, dass sie keine Brandlöcher in den Boden schlugen.
Layla hatte ihn aufgegeben. Layla hatte ihn verraten, belogen, sein Vertrauen erschlichen und missbraucht. Sie brauchte Severus nicht mehr. Wahrscheinlich hatte es ihr auch noch Spaß gemacht auf seinen Gefühlen herum zu trampeln. Dabei hatte er wirklich gedacht, dass sie es ernst mit ihm meinen würde, aber wieder einmal hatte er sich in einem Menschen geirrt. So war es immer bei ihm. Darin war er wirklich erstaunlich gut! Severus fühlte sich so verdammt wehrlos. So wertlos, wie Potter ihm schon vor Jahren eingeredet hatte. Diese Worte hatten getroffen. Worte konnten einen schlimmer verletzten als Fäuste, oder ähnliches. Diese Worte hatten seine Seele zerschnitten. Er war zu schwach um sich gegen sie zu wehren und er wurde immer wieder aufs neue verletzt. Severus fühlte sich einfach nur noch hilflos, wehrlos, schwach, leer und gebrochen.
Wozu noch kämpfen? Hatte man ihm nicht eben wieder einmal mehr bewiesen, dass es nichts brachte? Sein Leben war sinnlos. Er existierte. Mehr aber auch nicht. Seine Familie liebte ihn nicht, niemand liebte ihn und würde ihn jemals lieben. Er war dazu verdammt alleine zu sein. Das hatte man ihm immer wieder gezeigt. Seine Liebe war jedes mal nur einseitig gewesen und war niemals erwidert worden. Er fühlte Liebe, bekam aber keine zurück. Er wusste wahrscheinlich nicht mal was Liebe überhaupt war, denn er hatte sie niemals zu spüren bekommen.

Womit hatte Severus das verdient? Was hatte er falsch gemacht um diesen Schmerz zu verdienen? War es wirklich seine Geburt? Seine Existenz? Wieso bekamen alle anderen das, was er sich wünschte?
Severus wollte doch nur akzeptiert werden wie er war und geliebt werden, aber es sah so aus, als wäre er dazu verdammt auf ewig unglücklich zu sein. Niemals geliebt zu werden und einsam zu enden, wie Potter ihm gesagt hatte. Immer noch liefen Tränen über seine Wangen und wollten nicht versiegen. Erst als er zu erschöpft war, hörten die Tränen auf zu fließen. Er hatte keine Ahnung wie lange er hier war. Die Kälte, die draußen tobte spürte er er nicht und sie war sowieso nichts im Vergleich zu der Kälte in seinem inneren. Er fühlte sich so leer und tot innerlich. Noch immer hockte er auf dem Boden und starrte ins Leere, ohne wirklich etwas zu sehen.
Vielleicht sollte er einfach sterben. Wer würde ihn schon vermissen? Niemand. So viel war sicher. Severus war niemanden wichtig. Er war dazu verdammt allein zu sein. Für immer und ewig. Nichts fühlen. Nichts fühlen. Wieso war es so schwer seine Schilde hochzufahren? Was hatte er getan um dies zu verdienen? Jedes mal erneut diese Frage und nie eine Antwort. Es war sinnlos sich diese Fragen zu stellen, denn Antworten bekam er sowieso keine.

Schließlich erhob er sich ganz und versuchte zu gehen, aber das fiel ihm schwer. Laufen war anstrengend und er wusste nicht ob er im Stande war zu apparieren, aber er konzentrierte sich nun auf Marble City. Von da an würde er hoch nach Ilvermorny gehen und dann würde er weiter sehen. Layla musste sich bei ihm nicht mehr blicken lassen. Er war fertig mit dieser Frau. Er wollte sie nie wieder sehen. Sie hatte ihm wehgetan, aber das würde ihm nun nie wieder passieren, denn ab nun würde er niemanden mehr an sich heran lassen. Nie wieder würde ihm das passieren, nie wieder würde er diesen Fehler machen. Er hatte ihn schon viel zu oft begangen. Mit einer Drehung landete er in Marble City und mit recht zügigen Schritten lief die dunkle Gestalt in Richtung Ilvermorny. Er wollte nur noch seine Ruhe haben. Alleine sein. Nichts fühlen. Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein, schließlich wollte doch eh keiner mit ihm etwas zu tun haben, höchstens um ihn zu benutzen und sein Vertrauen zu missbrauchen. Vertrauen war eine Schwäche, eine Schwäche, die er nie wieder zulassen würde. Eher würde er sich persönlich sein Herz rausreißen und sich töten. Dann würde er nie wieder Schmerz spüren. Schmerz der ihn immer mehr tötete. Für ihn würde es niemals besser werden. Das hatte man bewiesen und zwar zur Genüge.

Er erreichte das Schloss schließlich und sah sich um. Zum Glück war niemand zu sehen. Er hatte auch keine Lust dazu jemanden zu begegnen. Wollte nur noch in seine Räume und seine Ruhe haben. Alles andere war nicht wichtig für den Moment. Er ging die Treppen hinauf in den dritten Stock, doch als er gerade seine Räume betreten wollte, kam eine Gestalt aus dem Lehrerzimmer. Es war Sirius Black und sofort erstarrte Severus Snape in seiner Bewegung. Wieso war der zum Lehrer ernannt worden? Severus verstand es nicht. Er konnte doch nichts! Massennmörder sein ja, aber Lehrer? War Igor total betrunken gewesen als er ihn eingestellt hatte, oder hatte Black ihn mit einem Verwechslungszauber belegt? Anders konnte sich Severus diese Ernennung nun wirklich nicht erklären. Sirius und Lehrer? Sirius und sein Kollege? Er musste wirklich ein ziemlich schrecklicher Mensch sein, dass er dies verdient hatte. Auch Black sah ihn an und erstarrte ebenfalls.
"Snape?", fragte er vollkommen verwirrt und sah ihn an, als hätte er einen Geist gesehen. "Black", spuckte Severus aus und sah ihn mit Hass in den Augen an. Man konnte er nicht einfach verschwinden? Sich in Luft auflösen? Das wäre zumindest mal was gutes was er machen könnte!

"Was machst du hier? Übrigens siehst du echt scheiße aus, was ist passiert?", wollte Black wissen und Severus runzelte leicht die Stirn. "Ich unterrichte hier und bin stellvertretender Schulleiter, die Frage ist eher was DU hier zu suchen hast! Außerdem siehst du auch nicht viel besser aus und ich wüsste wirklich nicht, was es dich angeht. Glaubst du, ich rede mit dir über meine Probleme? Dann bist du wirklich schief gewickelt, Black!", antwortete er und zog seinen Zauberstab. Wut auslassen an seinem alten "Freund"? Ja, dass wäre zumindest eine leichte Linderung seines Schmerzes. "Ich bin hier Lehrer für Zauberkunst, aber ich dachte du bist tot! In Großbritannien hält dich jeder für tot. Harry hat dich sterben gesehen und er redet immer wieder von dir.. was ich nicht verstehen kann, aber er scheint dich als eine Art Held zu sehen.. Dein Tod scheint ihn ziemlich mitzunehmen, auch wenn ich es wirklich nicht verstehen kann..", sprach Black und hatte ebenfalls seinen Zauberstab gezogen. "Ich bin nicht tot, wie du siehst, also tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber das solltest du nicht rumerzählen, verstanden? Es hat Gründe, wieso ich in Großbritannien als tot gelte, nicht zuletzt wegen den Todessern, die noch auf freiem Fuß sind, also ich warne dich nur einmal Black, halt deine Klappe, ansonsten vergesse ich mich! Ich wäre fast gestorben, ja und das was Potter gesehen hat war real, aber mich hat jemand gerettet, jemand von dem ich dachte, dass ich der Person etwas wert bin, aber ich habe mich geirrt, doch das ist nicht dein Problem, sei einfach still und behalte für dich, dass ich am Leben bin!", zischte er und sah ihn mit funkelnden Augen an. "Harry hat ein Recht darauf zu erfahren, dass du am Leben bist!", sprach er ernst und erwiderte den Blick. "Vielleicht, aber nicht jetzt! Er wird es eh schon noch früh genug erfahren, schließlich holt er doch hier sein siebtes Schuljahr nach, halt einfach die Klappe darüber, dass ich hier bin, Black, ich weiß eh nicht, wieso Igor dich überhaupt eingestellt hat, du kannst doch gar nichts und Lehrer ist definitiv kein Beruf für dich, Black! Gerade du, der Menschen in Lebensgefahr bringt..", zischte er und konnte nur schwer seine Wut und seinen Hass zügeln.

"Sieht Igor wohl etwas anders als du, Snape und da wir uns in den letzten zwei Jahren zusammen in Marbe City versteckt haben, scheint er der Meinung zu sein, dass ich sehr wohl einen guten Lehrer abgeben würde, Pech für dich, Snape, denn jetzt sind wir wohl sowas wie Kollegen!", erwiderte er und grinste ihn an. Severus sah ihn voller Zorn an. Den zum Kollegen? Wieso wurde sein Leben eigentlich immer schlimmer? Er musste irgendwas fürchterlich falsch gemacht haben. Seine Existenz war wohl schon Verbrechen genug. "Darauf lege ich keinen wert, Black, verschwinde einfach von hier. Wenn ich will, dass mein Leben noch schlimmer wird, gebe ich dir gerne bescheid!", sprach er und sah ihn an, ehe er seinen Zauberstab hoch. "Komm schon, Snape, reg dich ab. Ich will nicht gegen dich kämpfen... du hast viel für Harry getan und dafür bin ich dankbar, selbst wenn wir niemals Freunde werden", meinte er und versuchte ihn zu beruhigen, doch Severus ging darauf nicht wirklich ein. Er musste seine Wut irgendwo auslassen und Sirius Black kam dafür wie gerufen. "Das habe ich für Lily gemacht und um meine Fehler wieder gut zu machen und für Dumbledore. Du hast keine Ahnung von mir und meinen Gefühlen, Black, also halt einfach deine über große Klappe!", sprach er und dachte nach. Ein paar seiner neuen selbst erfundenen Zauber ausprobieren wäre sicherlich gut und er hatte auch ein gutes Ziel dafür.

"Glacius!", schrie er und richtete den Zauber auf Black, der auswich und seufzte. Die Wand hinter ihm wurde zu Eis, aber ansonsten passierte nichts. "Immer noch so aufbrausend wie eh und je, Snape", sprach er ernst, jedoch wirkte er keinen Zauber. "Bist du feige geworden, Black, oder brauchst du wieder drei Leute hinter dir, damit du es mit mir aufnehmen kannst? Du bist erbärmlich, Black, seh es endlich ein!" Wahrscheinlich war es nicht klug ihn zu provozieren, aber er war so wütend und verzweifelt, dass ihm gerade alles egal war, bis auf seine Wut und sein Hass. Er musste sie wo auslassen und da kam Sirius nun mal gerade richtig! "Du solltest dich abregen, Snape, sich aufregen ist echt nicht gut für die Gesundheit", sprach Sirius und fixierte ihn mit den Augen. "Wenn ich von dir Gesundheitstipps brauche, sage ich dir bescheid", fauchte er und dachte: "Levicorpus!" Sirius blockte den Zauber mit einem Protego ab und sah ihn nun ärgerlich an. "Hör auf mit dem mist, Snape!" Doch jede Vernunft war aus Severus gewichen. "Fulgari!", schrie er und dieses mal traf sein Zauber. Sirius wurde brutal gefesselt und stürzte zu Boden. "Au, verdammt mach mich los, Snape!" Severus grinste ihn nur höhnisch an. "Also kannst du wirklich nur gewinnen, wenn du vier gegen einen bist, interessant..", sprach er und überlegte, ob er noch einen Sectumsempra hinterher schleudern sollte, doch der Lärm hatte offenbar nun jemanden angelockt und sein Zauberstab flog ihm aus der Hand.

Igor Karkaroff fing ihn auf und sah die beiden an. "Severus, was soll das? Beruhig dich!", sagte dieser und machte Sirius' Fesseln mit einem "Diffindo" los. "Gib mir meinen Zauberstab wieder! Sofort!", zischte er und griff danach. Igor konnte nicht so schnell reagieren un daher riss Severus ihm seinen Zauberstab aus der Hand. "Hör auf, Severus!", sagte Igor und ging zwischen die beiden, nachdem sich Sirius wieder erhoben hatte. Der ehemalige Spion schnaubte und ging mit wehendem Umhang in seine Räume, ohne noch etwas zu sagen. Es spielte keine Rolle, er hatte einfach seiner Wut Luft machen müssen und das hatte er nun getan. Er verschloss die Tür hinter sich und sank erneut zu Boden. Wenn dieser Schmerz endlich gehen würde. Er würde wirklich alles dafür geben, wenn er nichts mehr davon spüren müsste. Es wäre so viel leichter nichts mehr zu fühlen und einfach zu sterben.

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Layla war noch immer in der dunklen Gasse und bewegte sich nicht. Sie hatte Severus verloren. Er hatte gesagt, dass er sie nie wieder sehen wollte. Es tat so weh. So unendlich weh. Ihr Herz schien in tausend kleine Teile zersplittert worden zu sein. Sie hatte es sich mit ihm verspielt, weil sie ein Geheimnis vor ihm gehabt hatte. Severus war so kompliziert und sie hatte ihn nicht verletzen wollen, aber genau das war passiert. Sie hatte den Mann verloren, der ihr alles bedeutet hatte. Es gab wohl keine Chance mehr, es bei ihm wieder gut zu machen. Wenn er einmal jemanden so von sich gestoßen hatte, konnte man es wohl vergessen. Noch einmal würde er ihr sicherlich nicht mehr vertrauen. Sie hatte es sich mit ihm verspielt und das würde sie auch nicht wieder gut machen müssen.

Sie hatte ihn niemals verletzen wollen und doch hatte sie es getan. Nicht aus Absicht, aber das glaubte er ihr wohl sowieso nicht mehr, denn dafür war er zu wütend auf sie. Er würde sie nicht anhören. Tränen benetzten ihre Wangen und brannten. Sie konnte nicht aufstehen. Wusste nicht wozu, oder wohin sie gehen sollte. Es war doch alles sinnlos. Sie konnte genauso gut einfach nur hier liegen bleiben und sich nie wieder bewegen. Ihr Herz tat so weh. Sie hatte das niemals gewollt. Severus Snape war ihr wichtig, doch das würde er ihr nun nicht mehr glauben. Sie hatte ihn verloren. Was sollte sie denn nun machen? Sie hatte keinen Plan mehr und alles schien sinnlos geworden zu sein.
Ihr war nicht kalt, obwohl sie auf dem Boden lag. Die Wange schmerzte noch immer, wo er sie geohrfeigt hatte. Er hatte sie so heftig von sich gestoßen und es hatte ihr wehgetan. Körperlich waren die Schmerzen schnell vergessen, aber seelisch war es die Hölle für sie. Seine Worte waren viel schlimmer für sie gewesen als der körperliche Schmerz, den er ihr zugefügt hatte.

Sie war ihm nicht mal böse. Sie wusste wie er war und was er erlebt hatte. Sie wusste, dass so oft verletzt worden war und hatte ihn dennoch verletzt. Das würde sie sich nie verzeihen können, aber sie würde versuchen sich mit ihm zu versöhnen. Sie musste es einfach versuchen, denn so konnte sie die ganze Sachen unmöglich stehen lassen. Sie wollte das nicht einfach so hinnehmen, aber er würde zeit brauchen. Solche Wunden brauchten lange um zu heilen und bei Severus sicherlich noch länger, bei seiner Geschichte. Sie hätte es ihm früher sagen müssen, sie hatte viel zu lange damit gewartet und nun hatte sie es versaut. Sie hatte eine Grenze überschritten und musste nun mit den Konsequenzen leben. Layla keuchte und biss sich auf die Lippen. Es tat weh. Sehr sogar. Sie wusste nicht was sie machen sollte und es war sowieso nichts von Belang. Severus war wütend auf sie und das würde sich auch nicht so schnell ändern. Sie kannte ihn und sie wusste, dass er nachtragend war, sehr sogar. Er war zu oft verletzt worden und nun auch noch von ihr. Er hatte ihr vertraut und sie hatte es kaputt gemacht.

Die Brünette war traurig. So unendlich traurig und sie bemerkte nicht einmal, dass ein Mann in die Gasse gekommen war. "Layla?" Erst diese Stimme riss sie aus ihrer Apathie und sie sah schließlich auf. "Liam? Was machst du denn hier?", fragte Layla verwirrt und stand schließlich wackelig auf. Sie konnte kaum stehen und lehnte sich daher an die Wand. "Was ist passiert? Du siehst ziemlich mitgenommen aus", fragte er und sah sie an. "Ich habe mich mit jemanden gestritten.. woher weißt du, dass ich wieder in Amerika bin?", wollte sie wissen und wischte sich die Tränen aus den Augen, die ihre Sicht verwischten. Sie sah ihn nun klarer und wartete auf eine Antwort von ihm. "Ich habe es zufällig erfahren. ich habe Kontakte in Ilvermorny und weiß daher, dass du dort unterrichten wirst, wie kommt es?", wollte er wissen. "Ja, das stimmt, ich will dort unterrichten und freue mich schon darauf. Jetzt, wo der dunkle Lord nicht mehr ist, bin ich frei dies zu tun", erklärte sie ernst und versuchte zu lächeln, doch das wollte ihr nicht gelingen, da sie dafür viel zu traurig war.

"Verstehe, na dann freu ich mich für dich, ich hoffe es wird dir Spaß machen", sagte er ernst und fuhr sich leicht durch seine dunklen Haare. "Danke, Liam und was machst du so?", fragte sie und seufzte. Auf Smaltalk hatte sie gerade eigentlich so überhaupt keine Lust, aber sie wollte auch nicht unhöflich sein, da sie ihn nicht verletzen wollte. "Ich habe eine neue Arbeit und einen sehr netten Chef, der mir versprochen hat alles für mich zu tun und er bezahlt auch sehr gut, vor allem wenn ich mache was er sagt" erklärte er und grinste nun böse. "Ähm, das freut mich für dich. Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, ich denke es ist besser, wenn ich nachhause gehe", meinte sie und wollte nur noch weg von ihm, denn irgendwie wirkte er doch recht unheimlich auf sie und sie hatte ohnehin keine Lust sich gerade mit ihm zu unterhalten, da sie viel zu aufgewühlt dafür war!
"Aber, aber, Layla, willst du nicht mit mir über alte Zeiten reden? Ich denke wir haben viel aufzuholen. Wie geht es unseren Kindern?", wollte er wissen und hielt sie am Arm fest, damit sie nicht einfach gehen, oder apparieren konnte.

"Ähm. Das geht dich nichts an, schließlich bist du aus ihrem Leben verschwunden, wenn du dich noch daran erinnerst! Lass mich los, Liam, ich will dir nicht wehtun..", meinte sie ernst und versuchte sich von ihm loszureißen, aber er hielt sie nur noch fester fest. "Ich will dir dafür aber schon wehtun, oder eher gesagt ist es meine Aufgabe dir wehzutun, also bleib einfach ruhig, dann tut es auch nicht so weh", meinte er und packte ihren Nacken. Layla war viel zu verwirrt und aufgewühlt um groß Widerstand zu leisten. Liam nutzte dies und flößte ihr einen Trank ein. "Schluck das! Schönen Gruß von deinem Bruder. Mögest du in der Hölle schmoren, Layla!", höhnte Liam und lachte ein kaltes, freudloses Lachen, ehe er sie fallen ließ und liegen ließ. Er hatte seine Mission erfüllt und Ignotus würde sicherlich sehr zufrieden mit ihm sein.

Layla ging zu Boden und wurde von Schmerzen geschüttelt. Ignotus? Also doch. Er steckte hinter diesen Angriffen und hatte Gefolgsleute um sich gescharrt. Sie versuchte sich zu bewegen, aber das war mit diesen quälenden Schmerzen gar nicht so einfach. Sie biss sich auf die Lippen und versuchte nicht zu schreien, sie wollte Liam nicht diese Genugtuung geben, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob er überhaupt noch in der Nähe war. Würde sie und jetzt sterben? Einsam und allein? Ihre Lieder schlossen sich und um sie herum wurde alles dunkel. Sie hatte keine Kontrolle mehr über ihre Sinne.

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