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 Everybody says that life takes patience

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Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
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BeitragThema: Everybody says that life takes patience   Di Jun 27, 2017 1:46 pm


Huhu,
ich bedanke mich bei Haru, und Sevchen für eure Reviews. Ich habe mich unheimlich darüber gefreut <3

Es geht immer noch nicht gerade fröhlich weiter, das wird auch noch eine Weile so bleiben, fürchte ich. Ich hoffe, es gefällt dennoch. ^^

Liebe Grüße!

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Harry Potter sah sich in dem inzwischen leeren Zimmer am Grimmauldplace um. Morgen wollten sie nach Amerika reisen, wo Sirius eine Wohnung in Marble City hatte. Er würde mit ihm dort einziehen. Endlich konnte er mit seinem Paten zusammen ziehen, wie er es sich schon seit dem Ende seines dritten Schuljahres gewünscht hatte, nur war es damals nicht möglich gewesen, weil Sirius auf der Flucht war, doch jetzt sah es endlich anders aus. Nun konnte er in Ruhe leben, nachdem sein Name rein gewaschen war. Auch wenn sich Harry erst an den Gedanken gewöhnen musste, dass er Lehrer werden würde, denn das war doch schon ein wenig seltsam. Er war immer noch nicht wirklich in guter Stimmung, denn die Schlacht hatte ihn einfach viel zu sehr mitgenommen. Es war nicht einfach weiterzumachen, auch wenn er froh war, dass er sein Schuljahr nachholen konnte, denn dann konnte er wenigstens etwas sinnvolles machen und hatte etwas zu tun, was ihn vom Grübeln abhielt, denn wenn er ständig an die Schlacht und an die Toten dachte, würde er nur traurig werden.

Sirius war gerade nicht da. Soweit Harry wusste, wollte er in Ilvermorny etwas mit dem Schulleiter klären. Igor Karkaroff, ein ehemaliger Todesser. Harry hatte ihn lange nicht mehr gesehen, nachdem er nach dem Trimagischen Turnier abgehauen war. Generell würde er viele neue Lehrer bekommen, immerhin war es eine ganz andere Zaubererschule, aber er freute sich auch darauf, Ilvermorny kennen zu lernen und die Lehrer an der Schule, die er bisher noch nicht kannte. Es würde etwas neues sein und vielleicht konnte er in Amerika etwas mehr Abstand von seinen Gedanken über die Schlacht bekommen. Schaden konnte es ja sicher nicht. Er wollte nicht ständig daran denken. An die vielen Menschen, die wegen ihm gestorben waren. Er seufzte und sah aus dem Fenster.

Unten erklang ein Geräusch und er wandte sich um. Sirius war offenbar wieder gekommen, aber es waren Stimmen von zwei Männern. Etwas verwirrt ging er zur Tür und verließ sein Zimmer, um zu sehen, wer mit Sirius mit gekommen war. Er ging die Treppen runter und erkannte schließlich seinen Paten und Remus Lupin.
"Harry! Schön dich zu sehen, wie geht es dir?", fragte der Werwolf und lächelte ihn an, ehe er ihn umarmte. Harry erwiderte die Umarmung und versuchte ebenfalls zu lächeln. "Es wird. Immer noch die ganzen Erinnerungen, aber ich schätze, irgendwann wird es besser. Wie geht es dir, Dora und Teddy?", fragte er und sah ihn neugierig an, während sie in den Salon gingen, wo sie sich schließlich setzten.
"Oh gut. Teddy wächst und gedeiht prächtig. Dora ist nur etwas genervt, dass sie ihren Job als Aurorin noch nicht wieder aufnehmen kann, aber ich schätze, sie wird da bald eine Lösung für finden", sprach er ernst und grinste ein wenig vor sich hin. "Teddy zu seiner Oma geben?", fragte Sirius belustigt und stellte ihnen etwas zu trinken hin.

"Ja, ganz genau! Sie will unbedingt wieder arbeiten seit wieder Angriffe passieren", antwortete Remus ernst und fuhr sich leicht durch seine Haare. "Ja, ich weiß, Frieden ist wohl überbewertet.. ich dachte wir hätten das alles endlich hinter uns, aber offensichtlich nicht", erwiderte Sirius und trank mit finsterer Miene von seinem Butterbier. "Man weiß immer noch nicht, wer dahinter steckt, oder?", fragte Harry, der direkt wieder schlechtere Laune bekam bei diesem Thema. "Nein, es wird vermutet, dass es ein Todesser ist, oder ein Grindelwald Sympathisant, aber noch ist nichts bekannt. Darum bin ich auch hier. Nach Alastors Tod bin ich der Anführer des Ordens und Kingsley hat mir geschrieben, dass er es gut finden würde, wenn auch der Orden wieder aktiv werden würde, damit wir noch mehr gegen diese neue Bedrohung unternehmen können", meinte der Werwolf ernst und nippte an seinem Getränk. "Keine schlechte Idee, aber der Orden hat einige Verluste erlitten, ich denke wir müssen uns erst mal neu organisieren und dann die Mitglieder zusammen trommeln, die überlebt haben", meinte Sirius nachdenklich. "Das sollte machbar sein. Wir müssen erst einmal ein Treffen finden und dann können wir weitersehen, wie es weitergeht. Harry, du bist inzwischen alt genug um ebenfalls beizutreten und ich nehme an, deine Freunde wollen ebenfalls, wäre das okay für dich?", fragte Remus ernst.

Der Grünäugige nickte ernst und trank schließlich auch von seinem Butterbier. "Ja, ich möchte beitreten und ich bin mir sicher, dass Ron, Hermine, Nevillle, Luna und andere alte DA Mitglieder beitreten möchten", erklärte Harry ernst und sah den jungen Mann an. "Sehr gut, dann hätten wir schon eine ganze Hand voll neuer Mitglieder, die im Krieg gegen Voldemort einiges geleistet haben und vor allem mit Ideen. Ich werde dann alle alte Mitglieder zusammen trommeln, die noch am Leben sind und mache dann ein Treffen aus, allerdings kann ich noch nicht sagen, wann das stattfinden wird. Ich schicke dann einfach eine Nachricht rum", sprach Remus ernst und Harry und Sirius nickten. "Sehr gut, wir werden dann nur schon in Amerika sein, da ich dort Lehrer werde und Harry dort sein Schuljahr nachholt", meinte Sirius. "Weiß ich doch, ich werde auch in Ilvermorny unterrichten. Der Schulleiter da hat immerhin nichts gegen Werwölfe", meinte Remus und lächelte schwach. "Dort gibt es aber keine Peitschende Weide und keine heulende Hütte, kann der dortige Zaubertranklehrer denn den Wolfsbanntrank herstellen?", fragte Harry besorgt.

"Ob dieser Lancaster das kann ist eine gute Frage, ich habe ihn noch nicht gefragt, aber ich werde schon zurecht kommen. Ich freue mich einfach endlich wieder arbeiten zu können", sprach Remus ernst und lächelte nun etwas fröhlicher. "Das kann ich mir gut vorstellen, immerhin ist es für dich ja nicht einfach!", erwiderte Harry. Remus nickte und seufzte. "Passt schon, ich hoffe, dass ich die Stelle dieses mal länger behalten kann", sagte er ernst und grinste. "Na klar, das schaffst du schon! Dieses mal wird alles anders als damals!", meinte Sirius und stieß seinen Freund an, damit er etwas optimistischer wurde. "Hast recht, dieses mal ist es anders als damals und ich freue mich schon sehr darauf, auch wenn ich ein ungutes Gefühl wegen diesen Angriffen habe." "Die haben wir, mein Freund, die haben wir alle", erwiderte Sirius und Harry nickte. Ein neuer Krieg war nicht gerade etwas, was sie brauchten. Die Welt hatte schon zu viel Leid gesehen und es sollte doch endlich friedlich werden. "Ich werde dann mal aufbrechen, viel zu tun", gab Remus von sich und erhob sich. "Danke, Sirius, für alles, wir sehen uns ja", sprach Remus und auch Sirius erhob sich und führte ihn zur Tür. "Ja, bis dann", erwiderte er und umarmte seinen besten Freund, ehe sich auch Harry von ihm verabschiedete, ehe er das Haus verließ und Harry und Sirius alleine zurück ließ.

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Tatyana Goldstein war gerade in ihrem Büro im zweiten Stock der Macusa. Sie war beunruhigt, denn die Angriffe erschütterten die Welt. No-Majs wurden angegriffen und keiner wusste wer dahinter steckte. Sie würde bald etwas unternehmen müssen. Auch in England schien es nicht anders zu sein und das so kurz nach dem dortigen Krieg. Die Welt war in Aufruhr und jemand nutzte das gut aus, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Man sollte etwas unternehmen, ehe es zu Toten kommen würde und das würde sicherlich bald passieren, denn so lief es immer. Das was hier gerade geschah war nur der Anfang etwas viel größerem und genau deswegen musste sie handeln. Vielleicht sollte sie sich mit dem Zaubereiminister Englands zusammen tun, da die beiden Länder betroffen zu sein schienen. Aus anderen Ländern hatte die Senatorin zumindest noch nichts gehört.

Sie machte sich Sorgen. Ein neuer Krieg war gar nicht gut, doch es gab wohl immer Menschen, die nur an Macht dachten und nur an sich selber. Was der Sinn und Zweck war, wusste sie nicht, aber tatenlos zusehen konnte und durfte sie schließlich nicht. Sie musste sich was einfallen lassen und das möglichst schnell, ehe es schlimmer werden würde. Amerika war von Voldemort relativ verschont geblieben, hatte dieser doch eher in England gewütet, aber es war unmöglich gewesen nicht mitzubekommen was dieser getan hatte. Hogwarts, die britische Zaubererschule war teilweise zerstört und musste erst einmal wieder aufgebaut werden, ehe die Schule ihre Pforten wieder für eine neue Genration Schüler geöffnet werden konnte.
Daher waren viele von ihnen nach Amerika gekommen, nach Ilvermorny.

"Senatorin, zwei Auroren wollen mit Ihnen sprechen." Die Stimme einer ihrer Senatoren riss Tatyana aus ihren Gedanken und sie wandte sich zu ihm um. "Sie sollen herein kommen", sprach sie und setzte sich hinter ihren Schreibtisch. Waren schon wieder Angriffe passiert? In der New York hatte sie dazu nichts gelesen, aber wenn die Angriffe noch frisch waren, konnte sie es auch noch gar nicht gelesen haben. Jackson Thorne und Adam Blackwood traten ein und sie hob den Kopf. "Was gibt es denn?", fragte sie und sah die beiden Männer an. "Senatorin, es werden überall seltsame Männer gesichtet, die dunkel gekleidet sind. Immer mehr Briefe trudeln deswegen ein", erklärte Adam Blackwood ernst. "Dunkle Männer? Was tun sie denn genau?", fragte sie verwirrt. "Nichts. Das ist es ja. Sie stehen nur da und beobachten offenbar, oder warten auf irgendetwas. In Marble City, in Boston auf der Faoi Thalamh und wahrscheinlich auch in Hogsmeade, in der Winkelgasse und in anderen magischen Gegenden", erklärte der Blackwood ernst. "Ich verstehe. Beobachtet das und wenn diese Männer aktiv werden, greift im Notfall ein. Nehmt ein paar Kollegen mit und bekommt die Sache im Griff", wies sie an und sah die beiden Auroren ernst an.

"Verstanden, wird gemacht!", erwiderte der dunkelhaarige Mann und sah seinen Kollegen an. Dieser jedoch blieb noch stehen. "Gibt es sonst noch etwas, Mister Thorne?", wollte Tatyana wissen und sah ihn fragend an. "Ja, auf der Faoi Thalamh hat einer dieser Männer ein junges Mädchen angerempelt. Ich habe es gesehen, allerdings konnte ich nicht sehen, was er gemacht hat, es ging alles viel zu schnell und da er sie nicht angegriffen zu haben schien, konnte ich ihm auch nichts nachweisen. Ich dachte nur, dass Sie dies vielleicht wissen sollten, Senatorin", sprach Jackson und verbeugte sich vor ihr. "Vielen Dank für diese Information, Mister Thorne, ich werden dann die Patrouillen auf der Faoi Thalamh verstärken, wobei das sicher auch an den anderen genannten Orten passieren kann. England ist nicht in meiner Kontrolle, aber zumindest Marble City sollte noch verstärkt geschützt werden. Ich werde auch dem Schulleiter von Ilvermorny schreiben, damit er vorsichtig ist, wenn die Schüler an den Wochenende in das Dorf dürfen..", sagte sie ernst und der Mann nickte. "War es das dann, oder gibt es noch mehr, von dem ich wissen sollte?", fragte sie und sah die beiden fragend an, doch beide schüttelten nun die Köpfe. "Nun gut, dann dürft ihr gehen", meinte sie und die beiden taten was sie wollte.

Das waren alles höchst beunruhigende Neuigkeiten und sie mochte es nicht. Was hatten diese Männer vor und wieso standen sie an diesen Orten? Auf was warteten sie? Das ergab doch keinen Sinn, oder etwa doch? Zumindest konnte sie sich keinen Reim darauf machen. Die junge Frau fasste jedoch nun einen Entschluss und setzte einen Brief an Kingsley Shacklebolt auf, dem Zaubereiminister von England. Es wurde Zeit, dass sie etwas unternahmen, ehe es noch schlimmer werden würde. Es tanzte jemand auf ihrer Nase herum und sie konnte es nicht leiden. Sie würde zeigen, dass sie nicht umsonst Senatorin war und diesen Job zurecht ausführen durfte. Es wurde zeit für eine magische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, damit man einen erneuten Krieg hoffentlich verhindern konnte, ehe dieser ausbrechen würde. Sie würde nicht einfach so zulassen, dass ein neuer Krieg ausbrechen würde, wenn sie etwas dagegen unternehmen konnte. Sie wollte verhindern, dass die Welt in Chaos versank. Grindelwald und Voldemort waren schon schlimm genug gewesen und sie wollte vermeiden, dass es noch schlimmer werden würde. Sie setzte ebenfalls noch einen Brief an den Schulleiter von Ilvermorny auf und verschickte diese mit zwei Eulen. Jetzt musste nur noch alles so klappen, wie sie es sich vorstellte, damit Amerika nicht einem neuen Krieg ausgesetzt war.

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Lysander Scamander hatte den Tumult bemerkt zwischen Severus und Sirius und hatte ein ungutes Gefühl. Natürlich wusste er, dass die beiden sich nicht ausstehen konnten, seit sie zusammen in Hogwarts gewesen waren, aber das Severus ihn einfach so angegriffen hatte gab ihm doch zu denken. Lysander selber war in Ilvermorny gewesen und im Haus Wampus. Nach seinem Schulabschluss hatte er reisen wollen, damit er mehr von der Welt sah und hatte sich für England entschieden, weil sein Vorfahre, Newton Scamander von dort kam und er daher neugierig gewesen war, wie es in England so war. Dort hatte er Severus Snape kennen gelernt, der sich zu der Zeit von den Todessern abgewandt hatte.
Lysander hatte sich mit diesem verschlossenen Jungen angefreundet. Es hatte lange gedauert, bis dieser angefangen hatte ihm zu vertrauen, aber es hatte sich gelohnt zu warten. Severus hatte seinen Beschützerinstinkt geweckt. Lysander hasste es, wenn andere auf Schwächeren rumhacken mussten. Das war schließlich nicht gerade toll.

Schon in der Schule hatte er es gehasst und er hatte eingegriffen wenn er sowas sah. Deswegen hatte man ihn dann auch in der fünften Klasse zum Vertrauensschüler ernannt. Es war für ihn nicht immer leicht gewesen in der Schule, schließlich war Newton Scamander nicht gerade unbekannt und er trug seinen Nachnamen. Es war nicht gerade schön gewesen, aber er hatte es irgendwie überstanden. Auch wenn er nicht mehr wusste, wie genau er das angestellt hatte. Vielleicht hatten seine Geschwister ihm da geholfen, denn er war ein Drilling. Sein Zwillingsbruder Lorcan Scamander war auch an der Schule als Lehrer für No-Maj Kunde und seine Schwester Eleanor war Heilerin. Lys liebte seine Geschwister, auch wenn sie manchmal doch sehr nervig sein konnten, aber so war Familie nun mal. Dennoch waren die drei immer füreinander da und halfen sich so gut sie konnten, wenn einer von ihnen mal Hilfe brauchte.

Severus hatte Lysander Okklumentik beigebracht, weil es für ihn sonst zu gefährlich gewesen wäre, ihm zu vertrauen. Lysander war es nicht leicht gefallen Okklumentik zu lernen, aber er hatte es dennoch geschafft, auch wenn er darin nicht ganz so gut war, wie Severus, aber dieser war auch einfach viel besser in solchen Sachen als er, daher war es auch nicht groß verwunderlich, dass er so viel besser darin war. Severus war generell ein sehr schwieriger Charakter und es war nicht gerade so leicht mit ihm umzugehen. Er ließ so gut wie niemanden an sich heran und wenn er wütend war, konnte er schon mal ziemlich durchdrehen, wie es eben auch passiert war. Wahrscheinlich war es das Beste, wenn man ihn einfach in Ruhe lassen würde, aber Lysander kannte ihn nun lange genug und wenn er eines wusste, dann, dass Severus eben nicht alleine sein wollte. Daher klopfte er an dessen Räume, doch es kam keine Antwort. Lysander seufzte und öffnete die Tür. Es war vermutlich leichtsinnig einfach einzutreten, aber er hatte keine Angst vor ihm. Vermutlich war er der einzige, der gerade an ihm heran kommen konnte, denn in seinem Zustand war es ziemlich gefährlich sich ihm zu nähern.

Lysander machte Licht, da es ziemlich dunkel im Raum war und sah Severus auf dem Boden. "Ich würde zwar eher ein Sofa, oder ein Bett bevorzugen, aber ich nehme an, der Boden kann auch sehr bequem sein", sprach er und wollte die Situation so etwas auflockern. Lysander grinste leicht und sah den Mann an, der sich schließlich erhob, nachdem er Lysander bemerkt hatte. "Was machst du denn hier?", wollte Severus wissen und starrte Lys an. "Nach dir sehen. Du siehst recht mies aus, was ist passiert, Severus?", fragte er und sah ihn fragend an. "Nichts weiter." Lysanders Augen bohrten sich in die von Severus. Legilimentik konnte er auch und da Severus Schilde nicht oben waren konnte er sehen, was wirklich in ihm vorging. "Layla. Ihr habt gestritten. Oh man, Severus, musste das wirklich sein?", fragte er und schüttelte leicht den Kopf. "Du sollst aufhören meine Gedanken zu lesen!", fauchte dieser und wurde wütend. "Wenn du nicht mit mir reden willst, muss ich eben zu anderen Mitteln greifen. Was ist denn passiert?", fragte er und schüttete Butterbier in zwei Gläser und gab seinem Freund eines davon.

"Sie hat mir etwas wichtiges verschwiegen und ich hasse Geheimnisse. Ich hatte die schon bei Dumbledore satt! Ich hasse es, dass ich jedes mal Menschen vertraue, die mir nicht vertrauen. Ich bin keine Marionette, ich bin ein Mensch mit Gefühlen, verdammt noch mal und sie hat auf diesen Gefühlen herumgetrampelt. Genau wie Dumbledore und ich habe es satt. Ich sehe immer etwas in Menschen, die in mir nicht das gleiche sehen, wie ich in ihnen. Ich bin so verdammt blind, Lysander, ich täusche mich jedes mal aufs neue in Menschen. Ich weiß nicht, was ich machen soll", sprach der Dunkelhaarige ernst und nahm einen Schluck von dem Butterbier. "Ich weiß was Dumbledore getan hat und ich verstehe das, aber Layla scheint es wirklich leid zu tun, du solltest ihr noch eine Chance geben, ansonsten wirst du es noch bereuen", meinte Lysander ernst und sah ihn an. Ein Schnauben kam als Antwort von dem anderen. "Severus, ehrlich, es bringt doch nichts! Du leidest, sieh dich doch an.. glaubst du es wird besser?", wollte er wissen und sah ihm in die dunklen Augen. "Nein, natürlich nicht, Lysander, für mich wird es nie besser, dass weißt du doch inzwischen genauso gut wie ich selber, muss ich dir das wirklich noch erklären? Ich habe genug davon immer wieder aufs Neue enttäuscht zu werden. Es tut nur noch weh und mehr nicht und ich kann nicht mehr. Ich halte das nicht mehr aus", sprach Severus ernst. Lysander sah ihn besorgt an, denn wenn er so redete, hieß das meistens nichts gutes.. "Ruh dich erst mal aus, Severus und versuch auf andere Gedanken zu kommen, okay? Es ist schon spät, du solltest schlafen gehen. Ich bleibe hier", meinte er ernst.

Er würde seinen Freund jetzt ganz sicher nicht alleine lassen. Nicht in seinem Zustand! Er würde eher auf ihn aufpassen und dafür sorgen, dass er keine Dummheiten machen würde. Severus nickte schließlich leicht und ging zu seinem Bett. Lysander beobachtete ihn und hoffte, dass es zwischen ihm und Layla wieder werden würde, denn wenn nicht wusste er nicht was dann passieren würde. Die beiden litten doch sicherlich sehr unter dieser Situation und er wünschte sich, dass sie es wieder hinbekommen würden. Sicherlich würde es dauern, bis diese seelischen Wunden heilten, aber sie sollten es dennoch wieder hinbekommen, schließlich waren die beiden sich so ähnlich und brauchten sich auch. Sie hatten sich gegenseitig Halt gegeben und das sollte nicht einfach so zuende gehen. Zumal sie sich sowieso nicht aus dem Weg gehen konnten, wenn sie beide in Ilvermorny unterrichten würden. Lysander seufzte leicht und beobachtete den anderen Mann, der nun im Bett lag und versuchte zu schlafen. Es war wirklich nicht einfach in seinem Leben. Lysander kannte ihn nun lange genug um zu wissen, dass sein Leben ziemlich mies gewesen war. Wäre er nach Ilvermorny gekommen und nicht nach Hogwarts, wäre es vielleicht besser für ihn gelaufen. Andererseits hätte er hier nicht Lily gehabt. Wie man es auch drehte und wendete, es gab wohl immer Pro und Contra und am Ende war es doch nun mal so, wie es war. Lysander setzte sich in einen Sessel neben dem Bett und nahm ein Buch, welches auf dem Nachttisch lag. Wenn er schon die Nacht hier verbringen musste, dann wollte er zumindest auch etwas zu tun haben und lesen war immerhin etwas nützliches, was er tun konnte, während er über den schlafenden wachte, damit er keine Dummheiten machen würde.

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Eine einsame Gestalt lehnte sich gerade an eine Wand in Marble City. Aurora Nightshade war genervt. Ihre Schwester Scarlett hatte sie mal wieder nach Marble geschleift, weil ihr Freund hier wohnte. Seitdem Scarlett und Rohan zusammen waren, hatte sie kaum noch zeit für ihre kleine Schwester. Sie mochte es nicht, denn ihre Eltern waren beide immer sehr beschäftigt und hatten ebenfalls nie zeit für Aurora. Sie hatte so meistens nur Scarlett um sich herum, aber da diese ja nun einen Freund hatte, war sie ihr auch nicht mehr so wichtig wie früher und das nervte sie doch sehr. Aurora hatte dunkle, braune Haare und braune Augen. Sie würde dieses Jahr ihr sechstes Jahr in Ilvermorny antreten, während ihre Schwester ihr letztes Jahr antreten würde. Scarlett war blond und in mancher Hinsicht doch ganz anders als Aurora. So mochte sie das Mittelalter und Aurora verstand wirklich nicht, was daran so toll sein sollte. es war für sie eine doch eher langweilige Zeit und diese Hexenverbrennungen waren auch nicht gerade lustig gewesen. Sie zumindest war froh nicht in dieser Epoche gelebt zu haben.

Sie selber war im Haus Pukwudgie und wollte Heilerin werden, wenn sie mit der Schule fertig war. Scarlett dagegen war in Wampus und hatte wohl noch keine Ahnung was sie machen sollte, wenn die Schule für sie zuende war. Scarlett war gerade im Sweet Candyshop, aber da Aurora keine Lust gehabt hatte, hinter ihr herzulaufen, war sie einfach draußen geblieben. Scar hatte sie nicht alleine lassen wollen, daher hatte sie sie mitgeschleppt. Aurora fand, dass sie kein kleines Kind mehr war und durchaus in der Lage war auf sich selber aufzupassen, aber das sah ihre große Schwester wohl etwas anders. "Es sind gefährliche Zeiten, oder hast du die New York Ghost nicht gelesen?", hatte sie gesagt und Aurora hatte nur die Augen verdreht und gemeint: "Was glaubst du passiert mir schon? Die Leute werden sicherlich nicht gerade Interesse an mir haben und ich kann ganz gut auf mich selber aufpassen." Scarlett hatte es allerdings nicht überzeugt und so hatte sie leider mitkommen müssen, auch wenn sie genervt reagiert hatte.

Sie waren recht wohlhabend und kamen aus einer reichen Familie. Sie lebten auf einem großen Landsitz und daher hatte Scarlett wohl Angst um sie, auch wenn sie das vollkommen anders sah, aber nun gut. Scarlett kam schließlich aus dem Laden und hatte drei Tüten bei sich. "Hier, als Entschädigung fürs Mitschleifen", meinte sie und gab Aurora eine davon. Sie nahm sie und blickte Scar an. "Können wir dann jetzt wieder nachhause gehen? Ich bin müde und mir ist langweilig!", murrte sie und hatte keine Lust mehr hier zu sein, denn es langweilte sie alles einfach nur und ihren Freund konnte sie schließlich auch noch in der Schule zur Genüge sehen. Verliebte. Man oh man hoffentlich würde sie nicht genauso enden wie ihre Schwester. Das war ja schon peinlich. "Ich wollte Rohan noch besuchen, nur kurz, Aurora, du kannst ja mitkommen. Kayleigh ist sicher auch da", meinte sie freundlich und ging zu der Wohnung von den Firestones. "Boar, Scar, ich habe aber keine Lust und mit Kayleigh komme ich auch nicht gerade gut zurecht, sie ist so verdammt langweilig!", murrte sie und verschränkte wütend ihre Arme vor der Brust. "Stell dich nicht so an, Aura, nur kurz!" Aurora streckte ihrer Schwester die Zunge raus und wandte sich ab. "Jaja kurz und dann sitzen wir den ganzen Abend da rum, während ihr euch küsst und euch sagt, wie sehr ihr euch liebt und bähhhh solche Sachen eben!" Scar verdrehte nun genervt die Augen. "Dann bleib halt hier und warte auf mich." "Ja klar und wie lange? Du bist soo blöd..", erwiderte sie und lief schließlich in eine dunkle Gasse, da sie keine Lust hatte auf ihre Schwester zu hören.

"Aura warte, lauf nicht einfach weg, das ist gefährlich!", schrie Scar ihr nach und lief ihr nach. Aurora hörte nicht drauf und lief weiter, doch schließlich stolperte sie über etwas und stürzte zu Boden. "Au verdammt was liegt denn hier rum?", fluchte sie und ihr Blick fiel auf die Gestalt am Boden. Ein Schrei drang aus ihrer Kehle und sofort war Scarlett zur Stelle. "Aurora! Was habe ich dir gesagt, bleib wo du bist!", meinte sie radelnd und sah ihre Schwester an. "Ach sei still und guck lieber hin. Das ist eine Frau und sie ist bewusstlos", meinte sie und sah die junge Frau an, die sich nicht rührte. "Hol Hilfe, steh nicht so dumm rum!", fuhr Aurora ihre Schwester an und diese setzte sich auch endlich in Bewegung und holte Hilfe. wenn sie doch schon mehr vom Heilen verstehen würde, aber noch war sie eine komplette Anfängerin darin.. Es dauerte nicht lange bis Scarlett mit Rohan im Schlepptau wieder kam. "Bringen wir sie am besten erst mal rein und dann sehe ich mir das mal an", sprach Rohan ernst und nahm seinen Zauberstab heraus um die Gestalt schweben zu lassen.

Aurora und Scarlett folgten ihm und brachten die bewusstlose Frau in die Wohnung des Firestones. "Ob einer dieser seltsamen Männer sie angegriffen haben? Die lauern ja schon eine ganze Weile hier herum", fragte Rohan und sah die junge Frau besorgt an. "Möglich, wir sollten Hilfe holen, was meinst du?", fragte Scarlett und sah ihren Freund an. "Ja, ich schreibe eben einen Brief und schicke ihn hoch nach Ilvermorny. Vielleicht kennt jemand die Frau dort und kann ihr helfen. Einige der Lehrer werden ja sicher auch in den Sommerferien dort sein", meinte er ernst und holte Pergament und eine Feder, um den Brief aufzusetzen. "Gute Idee. Hoffentlich kann man ihr dort helfen", sagte Scar ernst und sah ihrem Freund dabei zu, wie er den Brief aufsetzte und schließlich abschickte. "So, ich hoffe, dass man ihr schnell helfen kann. Ein Glück, dass du sie gefunden hast, Aurora", meinte Rohan ernst und die junge Frau schnaubte nur. "Jaah, ein Glück..", meinte sie und sah Scar wütend an. Sie war immer noch sauer auf ihre Schwester und war genervt, dass sie nun doch hier saß bei dem Freund ihrer Schwester, aber sie machte sich auch Sorgen um die unbekannte Frau. Was war ihr passiert? Die Gefahr wurde nun wohl doch etwas deutlicher, denn sie schien näher zu kommen und natürlich beunruhigte sie das. Wie auch nicht? Schließlich waren Angriffe nichts gutes und jetzt fand man eine bewusstlose Frau einfach so in einer Gasse in Marble City.

Wie sollte es nur weitergehen? Besorgt sah Aurora die junge Frau an und wischte ihr den Schweiß vom Gesicht. Sie hatte Fieber und es schien ihr nicht gut zu gehen. Was war ihr nur passiert? Aurora konnte es nicht sagen, aber sie sah wirklich nicht gut aus. Hoffentlich konnte man in ihr in Ilvermorny helfen, denn sie war schließlich noch nicht so weit.

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