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 But nobody wants to wait

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AutorNachricht
Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
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BeitragThema: But nobody wants to wait   Mi Jun 28, 2017 1:47 pm

Huhu,
vielen Dank für die Favoriten, habe mich sehr darüber gefreut Smile

Ich bedanke mich mal wieder besonders bei Haru und Sevchen für die Reviews, die mich sehr motivieren, weiter zu schreiben Wink

Ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel :3

Liebe Grüße!

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Igor Karkaroff saß noch in seinem Büro. Inzwischen war es schon ziemlich spät und er sollte wohl bald schlafen gehen, aber es war an diesem Tag so viel los gewesen, dass er an schlafen gerade nicht denken konnte. Die Angriffe besorgten ihn auch und wie könnten sie auch nicht? Immerhin waren sicherlich Todesser daran beteiligt und die würden sich nur darüber freuen, wenn sie ihn in die Finger bekommen würden, denn schließlich hatte er sie verraten und war ihnen entkommen, indem er sich versteckt gehalten hatte. Igor war nicht gerade für seinen Mut bekannt, eher im Gegenteil, er war feige und tat alles, um sein eigenes Leben zu beschützen. So war er nun mal! Er hatte sich selber aus Askaban freigekauft indem er andere verraten hatte und er bereute es nicht im geringsten. Er würde es jederzeit wieder tun, auch wenn man dies nicht machte. Er hatte einfach immer das gemacht, auf das er Lust gehabt hatte und die Menschen, mit denen er zu tun gehabt hatte, waren eher Mittel zum Zweck gewesen.

Wahre Freunde hatte er eigentlich nie gehabt, da er immer bereit war, sie auch zu verraten, wenn es für ihn nützlich war. Doch inzwischen war er sich nicht mehr so sicher, ob er immer noch so war. Es hatte sich doch einiges geändert, in der Zeit in der sich hier in Amerika versteckt hatte. Vielleicht war dies auch der Grund weshalb er gewisse Leute eingestellt hatte, denn niemand der noch alle Tassen im Schrank hatte, hätte Sirius Black zum Lehrer gemacht und auch Remus Lupin nicht, denn schließlich war dieser ein Werwolf und damit auch eine potenzielle Bedrohung für die Schüler, aber Severus konnte ihm ja den Wolfsbanntrank brauen, sodass er nicht wirklich gefährlich werden würde an den Vollmondtagen. Das war immerhin schon wichtig, denn Igor wollte nicht die Schüler in Gefahr bringen und dadurch seinen Job verlieren! Er war viel zu bequem um etwas anderes zu machen als Schulleiter, denn in diesem Beruf musste man nicht viel tun, außer Lehrer einstellen und dafür sorgen, dass alles so lief, wie es sollte.

Im Notfall hatte er ja auch noch seinen Stellvertreter Severus, der ihm helfen konnte und inzwischen auch Erfahrung hatte als Schulleiter zu arbeiten, auch wenn es nur für ein Jahr gewesen war. Dennoch war er kompetent und deswegen hatte er ihn zu seinem Stellvertreter ernannt. Schließlich war er nicht gerade dumm. Er hatte den dunklen Lord immerhin Jahrelang erfolgreich an der Nase herum geführt. Etwas, was Igor niemals geschafft hätte, denn dafür war er einfach nicht gut genug! Er war nicht gerade der intelligenteste, auch wenn er es geschafft hatte zu überleben und ein guter Duellant war er auch. Das blieb nicht aus, wenn man in Durmstrang war, denn diese Schule war anders als Hogwarts, oder Ilvermorny. Dort standen die dunklen Künste auf dem Lehrplan und das bedeutete auch schon mal Duelle. Er hatte einige gute Fähigkeiten entwickelt, wenn auch nicht gerade perfekt, immerhin wurde er von einem Auroren schließlich erwischt und nach Askaban gesperrt worden, aber das war nun vorbei.

Die Vergangenheit war nun vollkommen egal, es zählte nur noch die Zukunft und die sah leider nicht ganz so strahlend aus, wie er gedacht hatte. Angriffe und das so kurz nach dem Tod des dunklen Lord. Er hatte Angst. Natürlich hatte er die, immerhin war sein Name nun öffentlich als neuer Schulleiter von Ilvermorny bekannt und so wussten die Todesser natürlich sofort wo sie suchen mussten. Sein Glück war, dass diese Schule gut genug gesichert war und niemand einfach so reinkommen konnte. Doch durfte er hier wohl auch nicht mehr einfach raus gehen, wenn er nicht in Gefahr geraten wollte und darauf hatte er nun wirklich keine Lust. Er wollte nicht gefoltert und getötet werden und er würde alles tun, um dies auch zu verhindern, wenn er dafür andere verraten würde, war das eben so! Er dachte eben erst an sich und dann erst an andere. Der ehemalige Todesser seufzte und las gerade einen Brief der Senatorin von der Macusa, der vor kurzer Zeit eingetroffen war.
Überall seltsame Männer, die herumstanden. In Boston und in Marble City. Also nicht mal mehr Ausflüge nach Marble City waren für ihn drin!

Igor dachte, dass er nun endlich frei sein könnte und sein Leben endlich wieder in vollen Zügen genießen könnte, aber da hatte er sich wohl mächtig geirrt, denn das war nicht so. Er war in Gefahr, genauso wie Severus und auch Layla. Sie alle waren ehemalige Todesser, die es bis jetzt geschafft hatten zu entkommen und zu überleben, aber wie lange würde es ihnen noch gelingen, ehe man sie schnappen und bis zum Wahnsinn foltern würde? Igor wusste, was mit Verrätern passierte. Jeder wusste das! Sie hatten es erfahren, sie hatten es teilweise mitangesehen und mitgemacht und er wollte nicht derjenige sein, an dem man es ausprobierte. Er würde alles tun, um diesem Schicksal zu entkommen, denn er war wirklich nicht scharf darauf so zu enden! Er legte den Brief beiseite und lehnte sich zurück. Diese Nachrichten waren nicht gut und er wusste nicht wie er darauf reagieren sollte, denn es war wirklich nicht gerade einfach.

Gerade wollte er aufstehen um sich noch etwas zu trinken zu holen, da er sowieso nicht an schlafen denken konnte, als erneut eine Eule ankam und er nahm der Eule den Brief ab, der offenbar relativ schnell geschrieben worden war. Er war von einem der Schüler in Ilvermorny und es stand drin, dass sie eine bewusstlose Frau bei sich hatten, die sie in einer Gasse in Marble City entdeckt hatten. Igor runzelte irritiert die Stirn. Was sollte ER denn nun machen? Doch schließlich verließ er sein Büro und schickte nach Ayden Lancaster und Severus Snape. Die beiden waren Experten für Zaubertränke und nachdem was der Junge schrieb, war es möglich, dass die Frau vergiftet worden war, daher war es wohl nicht verkehrt, wenn er die beiden Experten für Zaubertränke dorthin schickte. Sie würden sicherlich schon wissen, was zu tun war.

Er klopfte an das Büro von Ayden, der schließlich nach kurzer Zeit auch die Tür öffnete. "Was gibt es denn noch zu solch später Stunde?", fragte der Blonde doch leicht genervt und es sah aus, als wenn er schon geschlafen hatte, denn seine blonden Haare waren ziemlich zerzaust und es sah ziemlich seltsam aus. "Ich habe eben einen Brief bekommen, dass eine bewusstlose Frau in Marble City ist und allen Anschein nach vergiftet worden ist und du als Lehrer für Zaubertränke bist da nun mal der erste Ansprechpartner! Also wäre es nett, wenn du mal dort nach dem Rechten sehen würdest und nimm Severus mit, seine Kompetenz in Zaubertränke dürfte deine schlagen", meinte er zu Ayden und grinste ihn an. Okay, das war gemein, aber irgendwie wahr, oder nicht?
Der Andere grinste zu seiner Überraschung nur und nickte. "Wenn mich einer in Zaubertränke schlagen kann dann wohl er und ich denke, dass ich von ihm noch viel lernen kann", erwiderte er und zwinkerte Igor zu. "Stimmt, von ihm kannst du wirklich noch viel lernen! Also ich verlasse mich auf euch", meinte Igor ernst und wandte sich ab, um wieder in sein Büro zu gehen, denn Severus wecken wollte ER nun nicht. Das konnte Ayden machen und sich seinen Zorn aufladen.

Severus hatte schon schlechte Laune, immerhin hatte er Sirius angegriffen. Gut, die beiden hatten sich sowieso schon nie ausstehen können, aber das war dennoch seltsam gewesen. Igor hatte daher nicht die geringste Lust den ehemaligen Spion zu wecken und noch angegriffen zu werden. Er hatte genug andere Sorgen im Kopf.

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Ignotus grinste breit, als er den Brief von Liam las, der so eben angekommen war. Layla war vergiftet und würde wohl in einigen Stunden an der Wirkung des Giftes sterben. Seine eigenen Gifte waren sowieso die besten. Fehlte nur noch das wertlose Halbblut Snape und dann war er zumindest diese beiden los. Die Princes sollten wieder rein werden, also musste jeder von der Familie ausgelöscht werden, der nicht dem entspricht was die Familie ausmachte. Ignotus musste die Familie wieder zu Ruhm und Ehre führen, denn sie waren nicht dafür gemacht im Schatten zu stehen. Sie waren eine alte, reinblütige Familie, die besseres verdient hatte und vor allem sollten sie sich nicht von dreckigen Halbblütern rumkommandieren lassen! Ignotus wusste wirklich nicht, was sein Vater an dem so toll gefunden hatte, denn schließlich war Voldemort nur eine Witzfigur gewesen und ein Halbblut! Halbblüter waren in Ignotus' Augen genauso schlimm, wie Blutsverräter, Muggelstämmige und Muggel.

Nur das reine Blut war wirklich wertvoll! Er musste dafür sorgen, dass das reine Blut wieder überhand nehmen würde und alles andere ausgelöscht werden würde! Er würde nicht zulassen, dass sie erneut von dreckigen Halbblütern unterdrückt werden würden. Das war schließlich Schande genug gewesen und deswegen war der Prince Erbe auch alles andere als traurig über die Niederlage des dunklen Lords. Er hatte bekommen was er verdient hatte und Ignotus würde eine neue Ära einläuten. Wenn erst mal die Zweige seiner Familie ausgelöscht wurden, die ihm gefährlich werden konnten, würde er leichtes Spiel haben, da war er sich sicher.
Der Blauäugige fuhr sich nachdenklich durch das Haar und las erneut in dem alten Buch. "Machst du eigentlich auch mal was anderes, als in diesem Buch zu lesen?", fragte Samira, die gerade hereinkam und schmunzelte, als sie ihren Mann beim lesen erwischte. "Gelegentlich schon, ja. Layla wurde vergiftet und es ist nur eine Frage der zeit, bis sie sterben wird. Dann bin ich schon mal eine von denen los und wenn Liam noch Snape erwischt bin ich meinem Ziel schon ein großes Ziel weiter", antwortete er seiner Frau, die ihm einen Whiskey gab und ihn dann küsste, was er nur zu gerne erwiderte. Er nahm einen Schluck von dem Whiskey und strich mit einer Hand nachdenklich über eine Abbildung im Buch.

"Ist das der Stein, den du so dringend haben möchtest, Liebling?", fragte Samira und betrachtete das Bild. "Genau der. Sieht er nicht schön aus? Ich wette er kann was ganz tolles.. auch wenn das Buch sich darüber ausschweigt was er kann. Ich wette, dass man das einfach selber rausfinden muss", meinte er nachdenklich. "Kann sein, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, was er so tolles können soll..", sprach Samira. "Ach, Schatz, ist doch klar, wenn er nicht mächtig wäre, hätte man ihn nicht vor Jahren entwendet, oder etwa doch? Ich weiß nicht wer es war, aber ich werde ihn finden", meinte er ernst und schlug das Buch zu, ehe er es wieder in sein Versteck legte, damit man es ihm nicht abnehmen konnte.
"Hast du deshalb Spinner's End zerstören lassen?", wollte Samira wissen und setzte sich auf die Lehne des Sessels, auf dem er saß. "Ja. Ich weiß nicht, wer mir den Stein geklaut hat. Ob Layla, oder Eileen, oder ob er schon viel früher nicht mehr im Besitz meiner Familie ist. Jedenfalls war in Spinner's End nichts wichtiges, oder wertvolles. Meine Leute haben alles durchsucht, ehe sie das Haus zerstört haben und mit dem Haus auch alles was sich dort drin befunden hatte. Nun, meine Schwester braucht das Haus schließlich auch nicht mehr und Snape genauso wenig, wenn wir mit dem fertig sind, also ist es doch vollkommen egal, was mit diesem Haus passiert", sprach Ignotus ernst und zuckte mit den Schultern, während er an seinem Whiskey nippte und seinen Blick schweifen ließ.

"Oh ich habe kein Mitleid mit ihnen falls du das meinst. Es überrascht mich nur, immerhin wolltest du doch nicht gleich alle auf dich aufmerksam machen, aber wenn du so weitermachst wird bald jeder wissen wer hinter diesen Angriffen steckt, meinst du nicht auch?", fragte sie und klang ziemlich besorgt dabei. "Mach dir keine Sorgen, mein kleiner, süßer Engel. Ich passe schon auf, dass mein Name nicht zu früh ins Spiel kommt. Spinner'S End war sowieso ein klares Ziel, immerhin hat Snape die Todesser verraten und da ist es doch nicht unwahrscheinlich, dass sich die Todesser an seinem Haus austoben, oder?", fragte er und sah sie an. "Stimmt, aber du solltest trotzdem etwas vorsichtiger sein, ehe du zu weit gehst und bekannt wird, dass du hinter alledem steckst", meinte sie und sah ihm in die Augen. "Samira, du machst dir zu viele Sorgen. Ich weiß was ich tue, okay? Ich bin nicht so dumm wie Voldemort es war und ich bin vor allem stärker als er. Du musst dir wirklich keine Sorgen um mich machen!", meinte er und sah sich etwas um.

"Ich meine ja nur, dass du manchmal ein wenig zu überheblich bist und das geht meistens nicht gut aus, also pass einfach ein wenig auf. Ich will dich nicht verlieren, nur weil du zu wenig Bescheidenheit besitzt", sagte sie und sah ihn nun noch besorgter an als zuvor. "Man, Samira, ich bin wirklich nicht so dumm wie Voldemort, okay? Vertraust du mir etwa nicht? Komm schon, Sam, ich passe auf mich auf und weiß was ich tue, also hör auf mit deiner Sorge. Ich bin nicht so einfach zu besiegen und auch Harry Potter wird mich nicht aufhalten können, okay? Der kleine Junge hatte mehr Glück als Verstand und Glück ist irgendwann aufgebraucht! Der kleine wird nicht fähig sein, mich zu besiegen, also mach dir nicht zu viele Sorgen. Ich kann einiges, was Voldemort nicht mal in seinen Träumen konnte und ich bin mächtiger, als er es jemals war, also du machst dir wirklich zu viele Sorgen um mich. Das ist zwar süß, aber auch total nervig!", meinte er ernst und schließlich wollte er auch nichts mehr davon hören, da es ihn einfach nur noch nervte!

Samira hob schließlich beschwichtigend die Hände und seufzte. "Schon gut, ich vertraue dir, aber sei einfach etwas vorsichtiger, versprich es mir", hauchte sie und küsste ihn, was er erwiderte. "Ich verspreche dir, dass ich gewinnen werde", sagte er und grinste. Alles andere kam für ihn schließlich auch nicht in Frage. Er würde sich von niemanden besiegen lassen, egal wer es auch versuchen würde, sie würden alle an ihm scheitern und er würde am Ende als strahlender Sieger dastehen, der die Welt der Zauberer und Hexen zu einer besseren machen würde!

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Sirius Black konnte nicht schlafen. Es war zwar schon sehr spät, aber irgendwie hatte die Begegnung mit Snape ihm doch etwas aufgewühlt. Die Tatsache, dass er offenbar überlebt hatte und nun ebenfalls in Ilvermorny war. Das würde sicherlich nicht so ganz einfach werden, schließlich hassten sie sich. Doch nachdem was Harry ihm über Snape erzählt hatte, war er sich dessen auch nicht mehr wirklich sicher. Klar, sie würden niemals beste Freunde werden. Zum einen würde Snape das nicht zulassen, wie er eben wieder mal eindrucksvoll bewiesen hatte und zum anderen war Sirius nach wie vor kein Fan von dem ehemaligen Spion. Da lag einfach zu viel Bitterkeit drin, auch wenn er offenbar viel für Harry getan hatte. Allerdings hatte er dies nach eigener Aussage eh nur für Lily getan und nicht für Harry selber. War ja auch klar gewesen, schließlich war Snape immer schon selbstsüchtig gewesen und dachte nun mal nur an sich selbst!

Der Black hatte ein schlechtes Gewissen Harry gegenüber, denn diesem schien Snapes angeblicher Tod doch ziemlich mitgenommen zu haben und er musste nun schweigen, dass er am Leben war? Wozu denn überhaupt? Es würde doch sowieso in nicht mal einem Monat rauskommen, wenn Harry und die Anderen in Ilvermorny ihr siebtes Jahr nachholen würden. Es war also total sinnlos es geheim zu halten. Sein Name würde schon bald öffentlich werden, was hieß, dass auch die Todesser dann ganz genau wussten, wo sie Snape finden konnten und dann hatte er sowieso ein Problem. Selbst wenn man nicht einfach nach Ilvermorny einbrechen konnte, würde jeder wissen, wo er war und sie würden nur darauf warten, sich an seinem Verrat zu rächen. Auf grausame Weise verstand sich, denn so lief das nun mal bei den Todessern! Sirius hatte zwei Jahre lang mit Igor zusammen gewohnt und er fragte sich selber, wie er das überstanden hatte, denn er war nicht einfach und Sirius mochte ihn am Anfang überhaupt nicht!

Schließlich war er nur ein Verräter, der alles dafür tat um am Leben zu bleiben und das erinnerte ihn leider nur allzu gut an Peter! Peter und er könnten die besten Freunde werden, wenn Peter nicht schon tot wäre verstand sich natürlich! Sirius mochte Feiglinge nicht und schon gar nicht Leute, die ihre Freunde einfach so verraten würden. Egal was Sirius Black auch immer getan hatte, er würde niemals einen seiner Freunde verraten um seinen eigenen Hintern zu retten! Lieber würde er sterben, als seine Freunde zu verraten und genau das mochte er bei solchen Leuten wie Peter nicht. Sie wären alle für ihn gestorben und er hatte James und Lily bei der ersten Gelegenheit verraten um sich selber zu retten. Einfach nur widerliches Verhalten!

Doch irgendwie hatte er mit Igor eine Freundschaft aufgebaut, wenn auch recht locker und noch lange nicht so eng wie mit James, Remus und Peter damals. So leicht würde er niemanden so eng an sich heran lassen, denn es tat nur weh, wenn jemand von ihnen starb, oder zum Verräter wurde und bei Igor war es eben sehr wahrscheinlich, dass er ihn auch verraten würde, wenn es für ihn sich lohnen würde. Igor war eben genauso jemand wie es Peter gewesen war. Er dachte nur an sich und sein Leben war ihm mehr wert als das aller anderen. Sirius seufzte. Morgen würde er mit Harry nach Amerika gehen. Er selber lebte schon etwas länger da, da er sich dort versteckt hatte, aber für Harry würde es was neues sein und so wie sein Patensohn im Moment drauf war, würde das nicht ganz so einfach sein. Seit der Schlacht ließ er kaum noch jemanden an sich heran und es schien auch nicht besser zu werden. Er sollte endlich damit aufhören sich die Schuld an dem zu geben was passiert war, denn es war eben nicht seine Schuld und es wurde auch zeit, dass er dies akzeptieren würde.

In einem Krieg starben nun mal Menschen und man konnte nicht immer alles verhindern, auch wenn man es noch so gerne wollen würde. Harry musste einfach damit abschließen und nach vorne sehen in eine bessere Zukunft. Wobei war die Zukunft wirklich besser? Angriffe in England und Amerika. Unheimliche Menschen auf der Straße. Todesser, die noch auf freiem Fuß waren und morden konnten. Es sah nicht gerade wirklich besser aus. Es sah eher so aus, als wenn sie bald einen neuen krieg haben würden und das wäre nicht gut. Was sie brauchten war Frieden, um ihre Welt wieder aufzubauen, aber die Zeit wollte man ihnen nicht geben. Remus und Kingsley hatten den Orden wieder einberufen und schon bald würde es wohl zu einem neuen Treffen zwischen ihnen kommen. Na er war ja mal gespannt, was die ganzen Leute sagen würden, wenn sie erfuhren, dass Snape am Leben war. Das würde noch für Aufruhr sorgen, so viel war für Sirius klar, aber für den Moment hielt er den Mund. Es würde noch früh genug raus kommen und solange musste er wohl einfach die Klappe halten, auch wenn es ihm doch ziemlich schwer fiel. Vor allem, weil Harry am meisten darunter litt und Snape hatte ihn ohne Grund angegriffen! Eigentlich hatte er es gar nicht verdient, dass er sich dann daran halten würde, was dieser von ihm wollte..

Gut, er selber hatte ihn auch öfter mal grundlos angegriffen, aber dennoch war dies gemein gewesen. Nur weil er offenbar schlechte Laune hatte, aus Gründen, die nur er selber mal wieder kannte. Er war wirklich kein einfacher Charakter und man wusste nie was er gerade dachte. Es war schwer ihn zu durchschauen, was ihn wohl auch zu dem perfekten Okkklumentiker und Spion machte, der er nun mal war. Sirius seufzte und sah auf seine Uhr. Er sollte wohl mal versuchen zu schlafen, denn schließlich mussten sie früh raus, da ihr Schiff nach Amerika recht früh ablegen würde. Er schaltete das Licht aus legte sich in sein Bett, während er versuchte die Gedanken an Snape und die neue Gefahr zu verdrängen, denn dunkle Gedanken half gerade wirklich niemanden.

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Severus Snape fragte sich wann dieser miese Tag endlich zuende war. Eigentlich hatte er schlafen wollen, aber Ayden Lancaster hatte ihn wieder geweckt, weil in Marble City eine bewusstlose Frau gefunden worden war. Lysander hatte angeboten ihn zu begleiten, aber das hatte er abgelehnt. Es war zwar sehr nett von ihm gewesen, aber da er in Zaubertränke eher eine Gefahr als eine Hilfe war, war es besser, wenn er nicht mitkommen würde. Severus fragte sich wer diese Frau war. Vielleicht Layla, immerhin hatte er sie dort verlassen, aber wieso war sie nicht einfach appariert zu ihrem Sohn? Der Schwarzhaarige hatte nicht wirklich eine Ahnung, aber schließlich hatte er sich mit seinem Kollegen auf dem Weg gemacht und stand nun vor dem Haus der Firestones, wo man die Frau hingebracht hatte. Severus war angespannt und nervös. Was wenn es wirklich Layla war? Dann war doch seine Schuld, weil er sie einfach verlassen hatte und zudem waren seine letzten Worte an sie gewesen, dass er sie nie wieder sehen wollte. Natürlich taten ihm diese Worte inzwischen schon wieder leid, aber was wenn sie nun sterben würde? Dann konnte er sich das selber nie verzeihen so viel war sicher.

Schließlich öffnete sich die Tür und er sah einen Jungen, den er nicht kannte. Die Schüler in Ilvermorny kannte er schließlich noch nicht, da er bisher nur in Hogwarts gewesen war. Daher übernahm auch Ayden das Gespräch. "Man hat uns gesagt, dass wir hier nach dem Rechten sehen sollen. Das ist mein neuer Kollege Severus Snape, er ist der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste und kennt sich hervorragend mit Zaubertränken aus, dürfen wir rein?", fing der Lancaster schließlich an. "Natürlich Professor Lancaster, kommen Sie rein", sprach Rohan Firestone und ließ die beiden Lehrer schließlich in seine kleine Wohnung, die er sich mit seiner Schwester teilte.

"Das sind Scarlett Nightshade, ihre Schwester Aurora Nightshade und meine Schwester Kayleigh Firestone", sprach Rohan als Erklärung für Severus, welcher nickte, aber sein Blick glitt zu der bewusstlosen Gestalt auf dem Sofa. Es war wirklich Layla! Sein Herz schlug direkt schneller aus Angst sie zu verlieren. "Ich bin Severus Snape, Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste und neuer stellvertretener Schulleiter von Ilvermornny", stellte er sich schließlich den anderen Anwesenden vor und beugte sich dann über die bewusstlose Layla. Sie war extrem heiß, weshalb auch ein kühles Tuch auf ihrer Stirn war. Severus seufzte und schließlich nahm er ihr ein wenig Blut ab, schließlich musste er wissen mit was für einem Gift sie vergiftet worden war und dann daraus ein Gegengift entwickeln. "Habt ihr hier alles nötige um Zaubertränke zu brauen?", fragte Ayden schließlich und Kayleigh nickte. "Natürlich, Sir, ich kümmere mich sogleich darum!", sprach sie und kramte schnell alles notwendige dafür hervor und stellte es auf den Tisch. "Gut, danke, Zutaten habe ich dabei, aus meinen persönlichen Vorräten", meinte Ayden ernst und Severus machte sich schon daran zu arbeiten.

Er durfte keine Zeit verlieren, denn er wusste nicht wie lange Layla noch hatte und wollte daher direkt loslegen. Er war ein hervorragender Zaubertrankmeister und seine Fähigkeiten warne wohl etwas besser als die von Ayden, weshalb er es übernehmen würde und nicht sein Kollege, denn er wollte da nichts dem Zufall überlassen. Zwar war er sicherlich kompetent, aber Severus sah sich dann doch als besser an als sein Kollege. Er arbeitete einige Zeit hoch konzentriert, während er seine Gefühle nach außen hin verschloss und tief in seinen inneren einschloss, damit er sich nicht von diesen ablenken lassen würde. Er brauchte schließlich seine ganze Konzentration um das Gegengift zu erstellen. Das Gift war ihm vollkommen unbekannt. Es musste ein neu entwickeltes sein, aber Severus war nicht unerfahren und es war nicht das erste mal, dass er vor einer solchen Herausforderung stand, daher blieb er ruhig und verließ sich auf sein Können. Er würde Layla jedenfalls nicht einfach so sterben lassen, so viel war für ihn sicher!

Es dauerte lange und es war inzwischen weit nach Mitternacht, aber schließlich war der ehemalige Spion mit dem Gegengift fertig und füllte es in einen Becher um. "Das müsste es sein", sprach er schließlich und ging zu Layla, der es immer schlechter ging. Hoffentlich war es für das Gegengift nicht zu spät, ansonsten wäre es seine Schuld, denn wenn sie sich nicht so heftig gestritten hätten, wäre Layla sicherlich niemals Opfer geworden von diesem Gift! Er flößte ihr langsam das Gegengift ein und beobachtete sie besorgt. Severus war inzwischen ziemlich erschöpft, denn es war es sehr langer, anstrengender Tag gewesen, aber an Schlaf war auch nicht mehr zu denken, daher setzte er sich nun einfach neben sie und beobachtete ihren Zustand besorgt, während er das kühle Tuch auf ihrer Stirn austauschte und sich neben sie setzte.
Er hoffte wirklich, dass seine Hilfe noch nicht zu spät war und sie das überleben würde, denn er wollte wirklich nicht Schuld an ihrem Tod sein. Er würde sich ewig Vorwürfe machen, da es passiert ist nachdem sie sich gestritten hatten und somit war es seine Schuld.

Severus seufzte und fragte sich, wer dafür verantwortlich war. Wieso war wieder eine neue Gefahr hier? War es ein Todesser, der auf Rache aus war? Doch nein, das passte nicht. Ein Todesser hätte sie verschleppt und gefoltert, bis sie nahe dran war ihren Verstand zu verlieren und hätte sie dann erst getötet. Dieses Verhalten passte also nicht zu einem Todesser. Severus kannte sich in den Reihen von diesen zu gut aus um sich täuschen zu lassen. Es musste also jemand anderes dahinter stecken, es fragte sich nur wer. Doch egal wer es war, er würde seine gerechte Strafe bekommen, so viel war für ihn schon mal sicher. Das es in Marble City passiert war, machte die ganze Sache jedoch nicht gerade leichter. Es war öffentlich und in einer recht belebten Gegend passiert, selbst wenn es Abends gewesen war, dennoch verstand er nicht, wieso Layla nicht abgehauen war. Ihr Streit musste sie viel zu sehr mitgenommen haben. Das war die einzige logische Erklärung, ansonsten hätte man sie nie im Leben einfach so überwältigen können. Dafür war sie viel zu klug und stark. Immerhin hatte sie vorher lange überlebt, obwohl sie sich von den Todessern abgewendet hatte!
Severus wachte über sie, doch irgendwann überrannte ihn seine Erschöpfung und er schlief ein.

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