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 Life's no race

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Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
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BeitragThema: Life's no race   Do Jun 29, 2017 1:21 pm

Hallo,
ich danke euch für die Favoeinträge, freue mich immer sehr drüber <3

Besonderen Dank wie immer an Haru und Sevchen für die Reviews, die mich sehr motivieren, weiter zu schreiben Wink

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel ^.^

Liebe Grüße!

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Hätte man Eleanor Scamander vor ein paar Monaten erzählt, dass sich ihr Leben schnell ändern würde, dann hätte sie vermutlich gelacht. Die junge Frau war eigentlich glücklich gewesen. Sie hatte einen guten Job und hatte immer ihren Spaß gehabt. Die Brünette liebte es zu feiern und einfach ihren Spaß zu haben, doch einer dieser Nächte hatte nun etwas hinterlassen. Etwas, dass nun in ihrem Bauch heran wuchs und sie ziemlich einschränken würde. Eleanor hatte sich immer eine Familie gewünscht, so war es nicht, aber doch bitte mit einem Mann, den sie wirklich liebte und nicht mit einem ihrer One Night Stands, der ihr nichts bedeutete, außer eine Nacht voller Spaß und viel Alkohol und nun durfte sie ja nicht mal mehr Alkohol trinken, denn das war für das Leben, was sie nun in sich trug nicht gerade gut. Eigentlich konnte es ihr auch egal sein, war es nur leider nicht! Sie wollte ja schon Kinder haben, aber von einem fremden Mann? Sie kannte nur noch den Namen des Mannes. Stanislav Burckhardt. Nicht gerade ein Name, den man sich merkte, weil er so wunderschön war, aber der Typ war heiß gewesen!

Eleanor hatte ihn in Boston getroffen im alten Donnervogel auf der Faoi Thalamh und sie hatten ihren Spaß gehabt. Ziemlich viel Alkohol war geflossen und am Ende waren sie bei ihm gelandet und die Nacht miteinander verbracht. Ein paar Wochen später hatte sie die Folgen davon zu spüren bekommen, als ihr schlecht geworden war und das immer häufiger. Ihren Geschwistern hatte sie bisher noch nichts davon erzählt. Erst einmal musste sie mit der ganzen Sache alleine fertig werden und den Mann auffinden, der sie geschwängert hatte. Oh sie hörte schon die Stimmen ihrer Brüder in ihrem Ohr. "Wie konnte dir das nur passieren, Eleanor?" "Was hast du gemacht? Wieso bist du nicht gleich zu uns gekommen?" Ein tiefes Seufzen verließ ihre Kehle und sie versuchte die Stimmen ihrer Geschwister wieder aus dem Kopf zu bekommen, denn die störten sie gerade doch eher. Sie hatte nun ein Problem und daran war sie selber Schuld, oder Stan war Schuld, immerhin hätte er ja auch mal aufpassen können!

Doch wie auch immer, Schuldzuweisungen brachten sie nun nicht weiter. Sie war gerade wieder auf der Faoi Thalamh und hoffte, dass sie den Mann wieder sehen würde. Zum Glück war es Nacht, also eigentlich eine gute Zeit zum feiern! Eleanor würde ja selber feiern gehen, aber da sie nun in anderen Umständen war, ließ sie es dann doch lieber bleiben. Sicher war sicher! Nicht, dass sie das ungeborene in ihrem Bauch gefährden wollte. Wobei noch die Frage aufkam, ob sie das Kind überhaupt wollte. Wobei sie konnte es ja dann immer noch dem Vater in die Hand drücken. Dann sollte er sich eben darum kümmern! Die junge Frau fand die Zeit für ein Kind auch nicht gerade ideal, denn es passierten seit kurzer Zeit Angriffe in Amerika und das so kurz nach dem Krieg in England mit Voldemort. Doch nun war es eben so passiert und sie musste einfach das Beste daraus machen. Jetzt musste sie nur noch den Mann finden, dem sie dieses Schlamassel zu verdanken hatte! Schließlich sollte er wenigstens zu dem stehen, was er getan hatte.

Sie betrat schließlich den alten Donnervogel und sah sich um, ob sie den Mann sah. Wahrscheinlich nicht, denn so viel Glück hatte sie sicherlich nicht, oder etwa doch? Sie sah sich um und hatte doch Glück, denn der dunkelhaarige Mann saß an einem der Tische. Na also! Mit einem Grinsen im Gesicht setzte sie sich einfach ungefragt ihm gegenüber und lächelte ihn charmant an. "Na, du!", fing sie an und der Mann sah sie etwas verwirrt an. "Ähm kennen wir uns?", fragte er leicht verwirrt und sah sie an. Oh na klasse, der Herr hatte ein Black Out! "Wir kennen uns sogar sehr gut. Wir hatten Spaß vor einer Weile, vielleicht erinnerst du dich nicht mehr daran, ich jedoch schon und es hat auch seine Spuren hinterlassen", erwiderte Eleanor frech und deutete auf ihren Bauch. Denken und eins und eins zusammen zählen konnte er ja wohl hoffentlich! Wenn nicht war ihm wirklich nicht mehr zu helfen, wäre zwar schade drum, aber eben auch nichts zu machen. Vollkommen perplex starrte der Andere sie nun an. "Sie.. du meinst wir bekommen ein.. ein..", fing er an, schien den Satz aber nicht beenden zu können. "Kind. Ja, sowas passiert wenn man. Naja ich nehme an wie das geht, weißt du noch!", fügte sie hinzu und lachte. Oh man, war der verklemmt! Offenbar wurde er auch nur locker, wenn er genug Alkohol intus hatte.

"Aber wie.. ich.." Eleanor rollte mit den Augen. "Passiert ist passiert, aber ich will, dass du zu dem stehst was du getan hast, okay? Dann ist auch alles in Ordnung. Wenn nicht hetze ich meine Brüder auf dich", sprach sie zuckersüß und zwinkerte ihm zu, während sie mit einer ihrer Haarsträhnen spielte und diese um ihren Finger wickelte. Sie hatte ihren Spaß mit ihm, auch wenn er definitiv noch lockerer werden musste, denn so verklemmt wie er, sollte ihr Kind auf keinen Fall werden, dann würde sie es sofort dem Vater in die Hand drücken und verschwinden! "Ja, sicher kein Problem, ich stehe zu dem, was ich getan habe.. wo kann ich Sie.. dich denn finden?", wollte er wisse. Irgendwie war er ja schon sehr süß wie er sich verhielt.. Sie kritzelte ihre Adresse auf ein Stück Pergament und steckte sie ihm zu. "Hier, da wohne ich und meine Arbeit ist in Marble City", meinte sie und trank dann einfach dreist von seinem Getränk, was kein Alkohol war, sondern einfach eine normale Cola. Ein beliebtes Getränk der No-Majs! "Man sieht sich sicher mal, jetzt wo du weißt, wo du mich finden kannst", sprach sie noch und erhob sich. Stan nickte und sah ihr nach.

Sie wusste, dass sie gut aussah! Gut, dass es ihm auch aufgefallen war! Eleanor grinste und verließ den alten Donnervogel. Sie bemerkte die Männer in schwarz, die hier rum standen und verloren wirkten. Vielleicht brauchten sie ja auch mal ein wenig Spaß, sie sahen ziemlich streng und unentspannt aus. Oh man. Eleanor schüttelte den Kopf. Für ihr Alter war sie wohl noch recht kindisch, aber sie liebte den Spaß in ihrem Leben und sie sah das Leben nicht ganz so streng. Mal sehen wann sich dieser Stan bei ihr melden würde. Ihren Brüdern würde sie jedenfalls noch nichts darüber sagen. Ging sie ja auch nichts an. Es war ihre Sache und ihr Leben, dass sie gerade wohl ziemlich gegen die Wand fuhr, aber hey, man lebte eben nur einmal! Eleanor sah sich um und machte sich dann auf dem Weg nachhause. Zum Glück lebte sie alleine, sodass sie ihre Brüder nicht allzu oft sah, die beide Lehrer in Ilvermorny waren. Auf ihre Sprüche hatte sie gerade nämlich wirklich keine Lust, denn sie waren nicht ganz so locker drauf wie sie selber. Lysander würde einen auf über besorgt machen und Lorcan würde sich ihr aufdrängen und wahrscheinlich gar nicht mehr von ihrer Seite weichen.

Sie liebte ihre Geschwister wirklich sehr, aber sie konnten der hübschen Brünette auch ganz gehörig auf die Nerven gehen! Sie grinste und dachte an den Spaß, den sie vielleicht mit Stan noch haben konnte. Wenn der genug Alkohol trank wurde er ja immerhin locker, dass würde sie noch zu nutzen wissen. Die Brünette Hexe war auf jeden voller Vorfreude auf das kommende und machte sich nicht wirklich Sorgen über ihre Zukunft, auch wenn die schwierig aussah aufgrund dessen, dass sie nun Leben in sich trug von einem Mann, den sie kaum kannte!

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Ferien waren teilweise sowas von langweilig, vor allem wenn es hieß, dass es gefährlich war draußen herum zu laufen. Ivy Blackwood hockte genervt in ihrem Zimmer und versuchte gerade zu lernen. Lernen in den verdammten Sommerferien. Ging es eigentlich noch spießiger und langweiliger? Wahrscheinlich ja nicht! Ivy würde dieses Jahr ihr letztes Jahr in Ilvermorny antreten und war im Haus Wampus. Ihr Bruder Adam Blackwood war Auror und hatte daher kaum Zeit für sie, vor allem in diesen Zeiten, in denen eine neue Gefahr Amerika bedrohte. Da machte er ziemlich viele Überstunden und Ivy durfte nicht raus um ihre Freundinnen zu besuchen, was sie ziemlich blöde fand.

Cassie, Roxanne und Theresa waren ihre besten Freundinnen in Ilvermorny und die durfte sie nicht mal sehen! Das war doch wirklich langweilig und sowas nannte sich dann Ferien. Ja ganz super! Die Brünette hatte sowas von keine Lust mehr nur in ihrem Zimmer zu sein und sich zu langweilen. Sie war keine Streberin und wollte auch nicht in ihrem letzten Jahr damit anfangen! Sie wollte viel lieber Spaß und am besten mit Kayleigh auch noch ein bisschen rumhängen. Die junge Pukwudgie, die ebenfalls ihr letztes Jahr antreten würde war ziemlich schüchtern und hatte kaum Freunde außer einer Amanda Stone, aber das war es dann auch schon wieder. Ansonsten hing sie ständig an ihrem Zwillingsbruder rum und war eher still und langweilig. Ivy wusste nicht mal, was genau ihr an Kay gefiel, aber irgendwie hatte die graue Maus ihr Interesse geweckt und da war noch irgendwas anderes, was sie nicht erklären konnte.. Doch da sie ja sowieso nicht raus durfte konnte sie sich ohnehin mit niemanden treffen. Ihr Bruder war wohl einfach etwas übervorsichtig. Was sollte man denn von ihr wollen? Sie war immerhin nicht wirklich besonders und daher hatte nicht mal irgendetwas was man wollen könnte, daher fand sie es schon etwas unnötig.

Ivy langweilte sich un warf ihr Buch schließlich zur Seite, ehe sie in die Küche spazierte und sich etwas zu essen holte, da sie inzwischen doch einigen Hunger hatte. Sie hatte noch nichts gefrühstückt, obwohl sie schon eine Weile auf war, aber da ihr so langweilig war, hatte sie bisher einfach keine Lust gehabt aufzustehen um sich etwas zu machen. Schließlich hörte sie, dass sich die Tür öffnete und Adam schien endlich nachhause gekommen zu sein. Hatte ja auch lange genug gedauert. Er war schon wieder die ganze Nacht weg gewesen.
"Adam?", fragte die junge Frau und schnappte sich ihre Toastscheiben und alles was sie brauchte um sie zu belegen und setzte sich an den Tisch, da Essen im stehen einfach nur doof war. "Ja, ich bin endlich zuhause", erwiderte die Stimme ihres Bruders und kam in die Küche, wo Ivy gerade damit begonnen hatte Marmelade auf ihren Toast zu streichen.

"Du kommst spät", stellte sie fest und sah ihn an. "Ich weiß, ja, aber es war viel zu tun und die Senatorin hat uns noch mehr Aufträge reingedrückt, weil seltsame Männer in Marble City und auf der Faoi Thalamh sind und wir müssen die Patrouillen dort verstärken und das bedeutet natürlich jede Menge Überstunden für die Auroren", erklärte der Blackwood ernst und setzte sich an den Tisch. "Marble City? Aber ich hoffe sie verbieten uns nicht an den Wochenende ins Dorf zu gehen, ansonsten ist das letzte Jahr in Ilvermorny ja total doof.. was tun die Männer denn? Kann man sie nicht einfach festnehmen? Das ist doch schließlich euer Job! Dafür zu sorgen, dass wir sicher sind", sprach Ivy ernst und war wirklich nicht gerade guter Laune und es wurde gerade auch nicht wirklich besser. "Das wird wohl euer Schulleiter entscheiden, denn es obliegt wohl in seiner Verantwortung, ob er euch die Wochenenden erlaubt, oder nicht", erwiderte Adam und seufzte leicht. "Die Männer machen nichts, außer da rum stehen und deswegen können wir sie auch nicht festnehmen, denn sie machen sich ja nicht strafbar damit, dass sie einfach nur rumstehen und beobachten. Auf der Faoi Thalamh wurde zwar eine junge Frau angerempelt laut meinem Kollegen, aber auch da konnte man einfach nicht mehr machen, da er sie nicht angegriffen hat soweit er gesehen hatte, also ist das alles leider etwas kompliziert", sprach er ernst und fuhr sich nachdenklich durch sein Haar.

"Na toll, also seid ihr machtlos und ich muss jetzt hoffen, dass der neue Schulleiter kein Spießer ist. Klingt ja nach einem super letzten Jahr in Ilvermorny!" Ja, das war purer Sarkasmus, denn natürlich war es alles andere als witzig und sie freute sich immer weniger auf die Rückkehr in die Schule, auch wenn das bedeutete, dass sie dann endlich ihre Freundinnen wieder sehen würde und nicht mehr vor Langeweile im Zimmer hocken würde und lernen würde, was nur Streber taten und dazu gehörte sie wirklich nicht! Sie hatte zwar bisher keine schlechten Noten geschrieben, aber sie war nun mal nicht jemand, der den ganzen Tag nur mit lernen verbringen konnte, denn sie wollte viel lieber auch noch was erleben und sich nicht nur in ihren Büchern vergraben! "Das wird schon, Ivy. Das letzte Jahr ist wichtig und ich möchte, dass du dich anstrengst, okay?", sprach ihr Bruder, während Ivy gerade ihr Toast verspeiste und finster drein sah, da ihre Laune echt nicht gestiegen war bei diesem düsteren Gespräch. Wieso musste dieser Kerl, der die Zaubererwelt bedrohte nur ihr letztes Jahr bedrohen? Das wra echt einfach nur ätzend und es klang nicht so, als wenn sie dieses Jahr besonders viel Spaß haben würde, wie es eigentlich sein sollte, denn sie hatte vor gehabt es in ihrem letzten Jahr mit ihren Freundinnen noch mal so richtig krachen zu lassen! Doch es sah so aus, als wenn das nun ausfallen würde. "Ja ja ich streng mich an, keine Sorge", erwiderte sie und nachdem sie ihr Toast gegessen hatte, stellte sie alles zurück und seufzte. "Ich bin dann mal wieder im Zimmer.. lernen" Sie machte eine Grimasse und ging zurück in ihr Zimmer. Nur noch etwas mehr als drei Wochen und dann würde sie endlich wieder in der Schule sein. Alles war besser als gelangweilt zuhause rum zu hocken!

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Remus Lupin saß gerade in der Küche seines kleinen Zuhauses, dass er sich mit Nymphadora, seiner Frau und Teddy, seinem Sohn teilte. Er sah auf die Liste mit den Mitgliedern des Ordens des Phönix und seufzte. Viele waren nicht mehr am Leben und das machte die ganze Sache nicht gerade leichter. Er würde allen Mitgliedern schreiben, die noch am Leben waren und hoffte, dass sie alle auch bereit wären noch zu kämpfen. Einige von ihnen wollten sicherlich auch einfach nur noch ihre Ruhe nach dem harten Krieg gegen Voldemort. Es hatte schon lange kein Treffen mehr gegeben, da es sich einfach nicht mehr ergeben hatte, schließlich war es immer zu gefährlich gewesen, als Voldemort Hogwarts und das Zaubereiministerium unter seine Kontrolle hatte, aber nun wo diese Einrichtungen wieder unter kompetenter Führung war, war es wieder sicherer. Sie brauchten nur ein Hauptquartier, wobei Sirius ihnen Grimmaludplace Nummer 12 angeboten hatte, der auch früher als Hauptquartier gedient hatte.

"Schatz? An was denkst du?", fragte Dora, die gerade Teddy schlafen gelegt hatte, denn er sollte Mittagsschläfchen halten. Nur sah ihr kleiner Sohn das meistens etwas anders und war nicht immer so brav, wie sie sich das wünschten. "Daran wann das erste Treffen des Ordens stattfinden wird und ob wohl alle kommen werden", erklärte er und lächelte seine Frau an, die ihm einen Kuss gab, den er nur zu gerne erwiderte. Er liebte seine Frau und freute sich auch auf seine neue Arbeitsstelle in Ilvermorny. Er war wirklich froh endlich mal wieder arbeiten zu können, denn die meisten stellten nun mal keine Werwölfe ein, was wohl schon seinen Sinn hatte, aber Remus versuchte doch alles, um niemanden in Gefahr zu bringen. "hmm es werden sicher viele wieder mit dabei sein, immerhin sind wir doch Krieger für eine bessere Welt", sagte sie und setzte sich ihm gegenüber. "Ich hoffe du hast recht. Kingsley kommt nachher noch vorbei, dann überlegen wir zusammen noch ob wir Leute kennen, die wir anwerben können, es ist auch wichtig, den Orden wieder zu verstärken, nachdem im Krieg so viele von ihnen gestorben sind", sprach er ernst.

"Ihr werdet sicherlich ein paar gute Leute finden, immerhin habt ihr ja nun auch verstärkt Kontakte aus Amerika, wenn ihr alle in Ilvermorny arbeitet und da in Amerika auch Angriffe passieren, ist es gut, wenn der Orden auch aus mehrere Leuten von da besteht", sagte Dora nachdenklich und legte leicht ihren Kopf schief. Remus nickte und lächelte seine Frau an. "Genau daran habe ich auch schon gedacht. Zwei meiner neuen Kollegen, Ayden Lancaster und Lysander Scamander sind ja bereits im Orden und vielleicht wollen sich noch mehr Kollegen anschließen", meinte er und lehnte sich zurück. Er fühlte sich müde und fuhr sich leicht durch sein angegrautes Haar. Wieso musste es direkt einen neuen Krieg geben, oder wieso mussten sie kurz davor sein? Das war nicht wirklich fair, aber wann war das Leben auch jemals fair? Eigentlich nie. "Wird schon alles gut gehen, mein Schatz, ihr macht das schon", versuchte Dora ihn zu beruhigen und streichelte ihn leicht. "Danke, das ist nett von dir. Ich hoffe es zumindest. Eigentlich haben wir ja Ruhe verdient nach all dem was wir erlebt haben, aber es ist uns wohl einfach nicht vergönnt." Er seufzte und streckte sich ein wenig.

"Spinner, die nur nach Macht streben wird es immer geben, Liebling, ich fürchte dagegen ist selbst der Orden des Phönix machtlos, aber hey, sie werden niemals gewinnen! Bisher wurden sie immer besiegt und das wird dieses mal nicht anders sein, also versuch dich ein wenig zu entspannen und dann wird das schon. Immer positiv denken und bloß nicht daran, dass wir verlieren könnten, denn negative Gedanken helfen jetzt niemanden", sagte sie ernst und brachte Remus damit zum schmunzeln. "Du bist süß und ich liebe dich!", hauchte er und zog sie zu sich, um sie zu küssen. Dora war ihm sehr wichtig und er würde alles in seiner Macht stehende tun um einen erneuten Krieg zu verhindern, auch wenn er nicht allzu viel dafür tun konnte, denn er war ja nicht mal in einer machtvollen Position, aber er wollte auch nicht Minister werden, denn der Job passte auch gar nicht zu ihm. Er war vollkommen zufrieden damit wieder als Lehrer arbeiten zu können und dieses mal würde er den Job auch hoffentlich länger behalten als das letzte mal, denn das endete ja nicht gerade gut für ihn, allerdings war dies nun auch Vergangenheit und nicht mehr wichtig. Es zählte nur noch die Zukunft und nichts anderes mehr und in der würde seine Familie und er hoffentlich glücklich sein.

"Ich liebe dich auch, Remus und nun denke lieber an was schönes, Teddy hat wieder neue Haarfarben und Nasen für sich entdeckt. Wie das wohl erst wird wenn er älter wird?", meinte sie und lachte. "Oh, wir werden viel Spaß mit ihm haben", sagte er und musste ebenfalls lachen. Teddy war so niedlich und Remus liebte seine kleine Familie über alles. Deswegen würde er auch alles machen um sie zu beschützen und wenn es mit seinem eigenen Leben sein musste. Er würde nicht zulassen, dass sie zu Schaden kommen würden, dafür hatte er sie einfach viel zu lieb! "Darauf kannst du wetten, ja, ich glaub ich leg mich mal ein bisschen hin, Teddy war heute wieder anstrengend und schlafen wollte er dann schon gar nicht, bis später", meinte sie und küsste ihn erneut, was er erwiderte. "Ruh dich aus, mein Schatz, ich mache das hier noch fertig und dann seh ich mal nach unserem kleinen", antwortete er und sah ihr lächelnd nach, ehe er sich wieder der Liste widmete, denn er wollte damit bald fertig werden!

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Es waren inzwischen zwei Tage vergangen und Layla lag immer noch wie tot auf dem Sofa der Firestones. Severus war kaum von ihrer Seite gewichen, da er sich große Sorgen um sie machte und sich immer noch etwas die Schuld für ihren Zustand gab, denn er hatte sie einfach alleine gelassen. Ob das Gegengift anschlug konnte er noch nicht sagen. Sie hatte ziemlich hohes Fieber und musste dagegen ankämpfen. Man hatte ihr zwar einige Fiebertränke gegeben, aber die schlugen alle nicht so an wie es wünschenswert wäre. Der ehemalige Spion war verzweifelt und wusste nicht was er noch machen sollte. Er wollte nicht, dass sie sterben würde, aber im Moment sah es nicht gerade so gut für sie aus.

Severus konnte sich kaum auf andere Sachen konzentrieren, da seine Gedanken die ganze Zeit bei Layla waren und er versuchte alles um sie wieder gesund zu bekommen. Wieso schlugen die Tränke nicht an wie gewollt? Was war dies für ein Gift gewesen? Severus hatte es versucht zu analysieren, aber das war nicht mal so einfach gewesen, da es ein sehr komplexes Gift war. Eines, dass er noch nie vorher gesehen hatte und das bereitete ihm doch einige Sorgen. Wer war in der Lage ein solches zu entwickeln? Vor allem aber wer hatte es auf Layla abgesehen und spazierte hier einfach so in Marble City herum? Ob Layla den Typen gekannt hatte? Ansonsten hätte sie sich doch sicherlich gewehrt, denn selbst wenn sie in einem aufgewühlten Zustand gewesen war, hätte sie sich doch niemals einfach so vergiften lassen, dafür hatte sie zu lange um ihr überleben gekämpft, oder hatte sie etwa mit ihrem Leben abgeschlossen, weil Severus so gemein zu ihr gewesen war?

Er war nun mal sehr verletzt gewesen und hatte sie daher angeschrien. Inzwischen tat es ihm sehr leid und er hoffte wirklich, dass Layla es überstehen würde, denn er wollte sie auf keinen Fall verlieren! Er war ziemlich fertig, da er kaum schlief, aber das war er schon gewohnt. Er kannte sich bestens aus mit Schlafmangel, da es auch in seiner Zeit als Doppelagent solche Zeiten gegeben hatte. Er hatte einfach meistens nicht viel Freizeit gehabt und das bedeutete auch keine Zeit zum schlafen, weshalb er öfter durchgemacht hatte und in der Zeit nach Dumbledores Tod war es besonders schlimm für den ehemaligen Spion gewesen. Albträume waren da schon fast an der Tagesordnung gewesen und daher hatte er da auch zum Teil sehr wenigen Schlaf abbekommen. Vor allem im letzten Jahr als Schulleiter in Hogwarts, wo er ständig diesem Hass ausgesetzt gewesen war und dafür sorgen musste, dass den Schülern von Hogwarts möglichst wenig passierte. Allerdings hatte er leider auch nicht alles verhindern können, was ihm selber nicht gefallen hatte, aber er hatte nun mal dafür sorgen müssen, dass seine Tarnung nicht aufflog und das wäre sie, wenn er sich noch mehr eingesetzt hätte.

So hatte er getan war er tun konnte und hatte sie immerhin beschützt so gut er dies eben gekonnt hatte! Vor allem die Carrows waren schlimm gewesen. Sie hatten es genossen Cruciatusflüche und andere Strafen zu verteilen. Er hatte zwar klar gemacht, dass alle Strafen über ihn laufen mussten, aber das war denen auch nicht immer recht, weshalb sie auch nicht immer auf ihn gehört hatten. Severus seufzte und betrachtete die Gestakt der Frau auf dem Sofa, die gerade um ihr Leben kämpfte. Wenn er doch nur mehr tun könnte, aber ihm fiel einfach nicht ein, was er noch tun konnte, daher musste er einfach abwarten und hoffen, dass sie stark genug war das zu überleben, denn er wollte sie auf gar keinen Fall verlieren.
Ayden war wieder zur Schule zurück gekehrt, da er nichts mehr machen konnte und sich selber dieses Gift mal näher ansehen wollte. Da Layla nicht wirklich transportfähig war, hatte sie hier bleiben müssen. Die Nightshades waren nachhause gegangen am nächsten Morgen.

So war Severus alleine mit der bewusstlosen Layla und den Firestone Geschwistern, die ihn zum Glück größtenteils in Ruhe ließen, denn er hatte keine Lust und Kraft sich mit seinen neuen Schülern groß zu streiten. Er hatte auch so genug Sorgen. Wenn diese Gefahr nun schon in Marble City war, wo waren sie überhaupt noch sicher und wenn sie von Laylas Überleben wussten, dann vielleicht auch von Severus' was hieß, dass auch er in Gefahr war, schließlich stand er auf der Hitliste der Todesser sicher ganz oben, nachdem er sie jahrelang erfolgreich an der Nase herum geführt hatte und sie erfolgreich ausspioniert hatte. Das musste sie ja ziemlich wütend gemacht haben und sie wollten dafür sehr sicher Rache und würden nicht Ruhe geben, bis sie ihre Rache bekommen hatten. Das Leben war zu ihm wirklich einfach nie fair. Nie! Severus seufzte und blickte auf die Uhr. Es war schon wieder viel zu spät und eigentlich müsste er auch mal schlafen, aber er konnte einfach nicht.

"Geht es ihr immer noch nicht besser?", fragte Kayleigh, die gerade gekommen war. Sie war sehr schüchtern und Severus sah ihr die Angst gerade auch an. "Nein, immer noch sehr hohes Fieber und es wird einfach nicht besser. Vielleicht habe ich was übersehen, aber das glaube ich nicht", antwortete Severus. Er war in Zaubertränke perfekt. Er hatte Rezepte verbessert, weil er ein gutes Gespür dafür hatte, da machte er nicht mal einfach irgendwelche Fehler, selbst bei einem Gift, dass er nicht kannte. "Ich hoffe es wird bald besser. Vielleicht hätten wir sie besser ins St. Mungo bringen sollen", murmelte die junge Pukwudgie nachdenklich. "Nein, sie ist nicht transportfähig und in England gelten wir als tot, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt noch aktuell ist, jedenfalls sollte sie hier bleiben. Ich hoffe nur, dass es ihr bald besser geht, denn ich weiß nicht, was ich noch für sie tun kann", sprach er ernst und starrte auf die leblose Gestalt.

Es war einfach schlimm, dass sie so sehr leiden musste und einfach nicht wach wurde. Hoffentlich würde sich das noch ändern, denn wenn er sie für immer verlieren würde, wusste er nicht, was er tun sollte, da sie ihm sehr wichtig war, auch wenn er ziemlich sauer auf sie gewesen war, aber er war einfach so wütend gewesen wegen den Geheimnissen, die sie vor ihm hatte. Sowas war schließlich etwas, was man doch erfahren sollte und nichts, was man einfach mal nebenbei erfahren sollte. Doch das war nun alles egal und nur Nebensache. Wichtiger war es, dass sie nun wieder gesund werden würde und auf die Beine kommen würde. "Gut, dann machen wir weiter wie bisher und hoffen, dass sie sich bald erholt", erwiderte Kay noch und Severus nickte nur. Er fuhr sich müde über das Gesicht und blickte auf Layla. "Komm schon, werd wach, Layla, ich will dich nicht verlieren", flüsterte er ihr leise zu, auch wenn er nicht wusste, ob sie ihn überhaupt hören konnte, aber irgendwas musste er machen, denn nur rum zu sitzen war einfach auch nichts für ihn. Doch war dies gerade alles, was er tun konnte für sie. Hoffentlich würde sie sich bald erholen.

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