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 But all I need to do is carry on

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AutorNachricht
Severus Snape
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Anzahl der Beiträge : 1505
Anmeldedatum : 28.12.12

BeitragThema: But all I need to do is carry on   Fr Jun 30, 2017 5:32 pm

Hallo,
tut mir leid, dass es dieses mal etwas gedauert hat, ich gelobe wieder Besserung ^^

Besonderen Dank wie immer an Haru, Sevchen und Guban für die Reviews, die mich sehr motivieren, weiter zu schreiben Smile

Ich werde jetzt einen größeren Zeitsprung reinbauen und sie werden bald in Ilvermorny sein, denn es kann ja nicht alles schon in den Ferien passieren Wink
Ich hoffe es gefällt euch!

Liebe Grüße!

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Es war inzwischen der 31. August und morgen würde das neue Schuljahr in Ilvermorny beginnen. Kingsley Shacklebolt war besorgt. Es war zwar erstaunlich ruhig gewesen in den letzten Wochen, aber genau deswegen war der Minister so besorgt. Er hatte sich mit der Senatorin von der Macusa verständigt auf gemeinsame Sicherheitsvorkehrungen und so hatte der Minister die Patrouillen in Hogsmeade, Godric's Hallow und der Winkelgasse verstärkt, damit es dort sicherer werden würde und nicht Menschen angegriffen wurden, doch bisher war es auch nirgendwo dort zu irgendwelchen Zwischenfällen gekommen. Seltsam. Man hatte doch nicht etwa schon aufgegeben? Nein, dass wäre viel zu leicht gewesen. Sicherlich wartete der Typ nun ab. Fragte sich nur auf was! Jedenfalls war Kingsley alarmiert und ließ erst einmal die neuen Sicherheitsvorkehrungen genauso wie sie waren, denn lieber Vorsicht als Nachsicht walten lassen. Er wollte nicht riskieren, dass es wieder schlimmer für sie werden würde. In Amerika schien auch Ruhe zu sein im Moment, doch konnte sich das schließlich schneller ändern als einem lieb war!

Das war alles ziemlich verdächtig und wahrscheinlich auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Morgen würde das Schuljahr beginnen und das schrie schon nach einer neuen Chance anzugreifen und für Angst und Schrecken zu sorgen. Hoffentlich würde das nicht passieren, denn das wäre einfach nicht gerade gut. Er hatte mit Remus ein Treffen für den Orden des Phönix ausgemacht. Es sollte am nächsten Wochenende stattfinden. Dann hätten endlich alle mal zeit. Nach der Schlacht hatten viele einfach mit anderen Dingen zu tun gehabt, wie auch Kingsley. Schließlich gab es viel zu tun für die überlebenden der Schlacht. Hogwarts musste wieder aufgebaut werden und einige hatten sich dazu bereit erklärt zu helfen. Der Minister hatte dazu leider nicht auch noch zeit, ansonsten würde er ebenfalls helfen, aber als Minister hatte man auch so schon sehr viel zu tun und da ging das nicht auch noch nebenbei. Er seufzte und sah auf den aktuellen Tagespropheten. Nichts neues. Keine neuen Angriffe und auch sonst nichts spannendes.

Es war fast schon unheimlich. Er legte den Propheten bei Seite, nachdem er sich vergewissert hatte, dass wirklich nichts wichtiges drin stand und las einen etwas älteren Brief noch mal durch. Viele magische Orte wurden von seltsamen Menschen überwacht, oder was auch immer die da taten. Er hatte keine Ahnung, aber er würde es im Auge behalten. Schließlich war dies auch sein Job als Zaubereiminister. Er musste für Sicherheit sorgen und durfte nicht zulassen, dass schreckliche Dinge passieren würden. Er ließ Auroren jedes Gebiet überwachen, wo etwas passieren konnte. Natürlich war dies noch lange kein Anzeichen dafür, dass es sicher bleiben würde und dort keine Angriffe mehr stattfinden würde, doch zumindest für den Moment schien es geklappt zu haben, oder diese seltsame Ruhe hatte andere Gründe. Strategische.. Wahrscheinlich wollte er sie nur in Sicherheit wiegen, ehe er sie erneut auf dem falschen Fuß erwischte.

Am Ende würden sich diese unheimlichen, seltsamen Typen als Ablenkungsmanöver heraus stellen und sie nur beschäftigen, damit sie in Ruhe irgendwo anders was machen könnten. Darüber hatte Kingsley noch gar nicht nachgedacht. Was wenn sie genauso reagierten, wie man es von ihnen erwartete und die Auroren an diesen Orten positionierte, damit sie in Wahrheit an anderen Orten für Ärger sorgen konnten? Doch selbst wenn es so war. Er kannte die Pläne nicht und konnte daher nichts machen, außer abwarten und weiterhin die Orte schützen, an denen diese Männer waren und zumindest dafür sorgen, dass sie dort nicht unschuldige Menschen angriffen, entführten, oder sogar töteten und es war sein Job für die Sicherheit zu sorgen und seinen Job wollte er wenigstens so gut wie möglich machen, auch wenn dies in solchen unsicheren Zeiten schwer war. Man wusste schließlich noch gar nichts über die Beweggründe dieser Angriffe. Geschweige denn wer dahinter steckte. Es konnte ein einzelner sein, der die Kontrolle über die Todesser hatte, oder aber es agierten mehrere und die Vorfälle hatten überhaupt nichts miteinander zu tun.

Doch wieso dann das Zeichen von Grindelwald? Was hatte es zu bedeuten und wieso dieser Kerl es als Zeichen? Konnte es denn sein, dass er wirklich dahinter steckte, oder war das einfach nur ein blöder Zufall, oder wollte man sie damit verwirren? Es gab so viele Möglichkeiten und er hatte keine Ahnung welche davon am wahrscheinlichsten war. Das war das Rätsel was es zu lösen galt, oder auch nur wieder eine Ablenkung? Die Senatorin konnte sich darauf jedenfalls auch keinen Reim machen und das hieß wohl, dass es auch genauso gut nichts zu bedeuten hatte. Im Moment wusste Kingsley allerdings nur, dass er nichts wusste und keine Ahnung hatte, was er machen sollte. Er würde erst einmal alles so lassen und hoffen, dass es vielleicht wirklich schon vorbei war. Allerdings war er nicht so naiv, dass er dies wirklich glaubte, oder auf diese Strategie rein fiel. Hoffentlich konnte der Orden noch mehr tun und bis zu diesem Treffen würde es weiterhin ruhig bleiben, denn er wollte auch keine Massenpanik, schließlich wäre das alles andere als gut, wenn die Muggel und Zauberer in Panik verfallen würden. Sie hatten erst eine Schreckensherrschaft hinter sich, der sie entkommen konnten und es sollte nun nicht so schnell danach wieder von vorne anfangen.

Die Leute hatten Frieden verdient, viele hatten Freunde, Familienangehörige und sogar Kinder verloren durch diesen Krieg und waren noch immer ziemlich ängstlich, dass es wieder von vorne los gehen könnte. Kingsley konnte es ihnen nicht verübeln, schließlich hatte auch der Orden Verluste einstecken müssen und auch seine Freunde waren zu Schaden gekommen. Der krieg hatte viel zerstört und es war nicht mal Ansatzweise alles wieder aufgebaut was zerstört worden war. Doch würde es immer Menschen geben, dir nur an sich dachten und nur Macht wollten, genauso wie Voldemort gewesen war. Diese Menschen brachten nur Hass, Wut und Zerstörung mit sich und Leid und Schmerz. Kingsley verstand solche Menschen nicht. Solche Gefühle sollten nicht die Welt beherrschen. Angst und Schrecken hatte es zu viel gegeben. Es sollte eher friedlich zugehen, doch es sah nicht so aus, als wenn das so bald passieren würde.

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Noch ein Tag und dann ging die Schule wieder los. Severus Snape verfluchte es, wie schnell doch die letzten Wochen vergangen war. Es fühlte sich für ihn an, als wenn die Zeit nur so an ihm vorbei geflogen wäre. Layla lag immer noch im Koma, zwar war das Fieber weg und man hatte sie inzwischen auch nach Ilvermorny bringen können, aber sie wachte einfach nicht auf. Igor hatte sogar eine Vertretung für sie einstellen müssen, obwohl sie ja nicht mal angefangen hatte zu unterrichten. Fing ja wirklich super für sie an. Konnte ja nur besser werden. Zumindest wenn Severus daran glauben würde, dass es besser für ihn werden würde. Er war einfach verflucht, zumindest fühlte es sich so für den ehemaligen Spion an. Er konnte einfach nie glücklich werden. Entweder man sorgte dafür, oder er versaute es sich selber.

Er war es leid, aber ändern konnte er auch nichts daran. Es war ja nicht so, als hätte er es noch nie versucht. Der Schwarzhaarige war gerade bei Layla und starrte einfach auf ihre leblose Gestalt. Er war ratlos, denn er hatte keine Ahnung was er noch für sie tun konnte. Er hatte alles getan, aber es hatte bisher einfach nichts gewirkt und auch Ayden hatte ein paar Tränke probiert, aber auf nichts hatte sie reagiert. Es war gerade alles einfach ziemlich seltsam und es war auch nun ruhig. Keine Angriffe mehr. Über den Vorfall mit Layla wurde nicht berichtet. Natürlich nicht, denn schließlich hatten sie es auch geheim gehalten, da Laylas Name einfach in England als tot galt, genau wie er.

Severus hatte inzwischen erfahren, dass man Spinner's End zerstört hatte. Das hatte er aus dem Tagespropheten erfahren, den er noch immer las, auch wenn er inzwischen in Amerika lebte, dennoch war seine Heimat nun mal England und er wollte wissen, was dort vor sich ging, schließlich passierten auch dort Angriffe, auch wenn sie im Moment offenbar gestoppt hatten. Der ehemalige Spion fragte sich wirklich wieso diese Angriffe auf einmal vorbei waren. Er konnte sich keinen Reim darauf machen. Es war seltsam und er glaubte nicht daran, dass sie ganz vorbei waren. Sicherlich nur eine kleine Pause, ehe es wieder von vorne anfangen würde. Die Zerstörung seines Elternhauses interessierte ihn nicht. Es war ihm egal. denn Severus hatte sich dort sowieso nie wirklich wohl gefühlt. Sein eigentliches Zuhause war immer Hogwarts gewesen, seitdem er mit elf Jahren in die Schule gegangen war. Alles, was wichtig für ihn gewesen war, oder wertvoll hatte er sowieso schon aus der Wohnung geborgen vor dem Angriff auf Spinner's End, denn er hatte schon damit gerechnet, dass die Todesser ihre Wut dort auslassen würden, wenn rauskam, dass er ein Verräter war. Er wollte sowieso nicht mehr dahin, auch wenn der Ort praktisch gewesen war. Nun musste er sich wohl was anderes suchen, aber als stellvertrener Schulleiter wohnte er sowieso die meiste Zeit in der Schule, weshalb das im Moment auch noch nicht wichtig war.

Morgen würde sich alles ändern, schließlich würden morgen die Schüler wieder nach Ilvermorny kommen und auch alte Schüler aus Hogwarts und sie würden ihn erkennen. Sein Name würde dann wieder offiziell werden, aber damit hatte er gerechnet und Ruhe hatte er ohnehin nicht wirklich gehabt, also änderte sich für ihn nicht viel, außer, dass er alte Bekannte wieder sah, wie Harry Potter. Das würde sicherlich ziemlich interessant werden. Das Wiedersehen mit diesem Jungen nachdem er ihn beim "sterben" zugesehen hatte und seine Erinnerungen gesehen hatte. Er war gespannt, in welches Haus der Junge hier kommen würde. Sicher nicht nach Horned Serpent. Immerhin passte er da nicht wirklich hin. Wahrscheinlich eher nach Wampus, oder Thunderbird. Nun, das würde morgen wohl die Auswahl zeigen. Er war gespannt, auch wenn er sich immer noch Sorgen um Layla machte. Sie musste einfach wieder gesund werden und aufwachen, aber er wusste einfach nicht, was er noch tun konnte.

Das Gift musste irgendwas bewirkt haben, dass sie in ein tiefes Koma fallen ließ, nur hatte Severus auch nach mehrfacher Analyse nichts gefunden, was das bewirkt hatte und hatte daher nichts brauen können um ihren Zustand wieder besser zu machen. Alles was er konnte was abwarten und Tränke ausprobieren, die er noch nicht versuchte hatte, doch es wirkte alles nicht und das nervte ihn. Er war ein Meister seines Fach, hatte schon als Schüler die Rezepte aus dem Buch verbessert und immer tadellose Noten bekommen in diesem Fach. Eigentlich hatte er alle Fächer mit einem Ohnegleichen abgeschlossen, da er einfach sehr fleißig gewesen war und obendrein ein recht gutes Gehirn hatte, was ihm dabei sehr geholfen hatte gute Noten zu bekommen.

"Immer noch nichts?", fragte Lysander, der gerade hinein gekommen war. "Nein. Ich versteh das nicht. Wenn ich wüsste wer dahinter steckt. Dann könnte ich die Person zur Rede stellen und sie zwingen ein Gegenmittel dafür herzustellen, denn offenbar reichen selbst meine Fähigkeiten dafür nicht aus, obwohl ich sonst immer alles hin bekomme was Tränke angeht. Dieses mal scheine ich zu scheitern und das nervt mich gerade wirklich sehr", erklärte Severus und sah seinen Freund an. "Ich würde ja sagen, dass ich dir helfe, aber in Zaubertränke bin ich eine richtige Gefahr und habe das Fach daher auch direkt abgewählt, als ich die Chance dazu hatte. Ich glaube der Lehrer war heilfroh, als er mich los war. Ich habe so viele Kessel zum schmelzen, oder explodieren gebracht, dass meine Eltern mir sehr oft Heuler deswegen geschickt haben und ebenfalls froh waren, als ich das Fach nicht mehr hatte und sie mir nicht mehr ständig neue Kessel kaufen mussten", sagte Lysander ernst und grinste seinen Freund an. Severus runzelte allerdings nur die Stirn. Inkompetenz in Zaubertränke war eine heikle Sache bei ihm und das hatte ihn schon bei dem Verfasser des Buches "Zaubertränke für Fortgeschrittene" genervt. Die Rezepturen waren fast alle fehlerhaft gewesen und er hatte viel Zeit damit verbracht sie zu korrigieren.

"Naja ich meine, es war eben nie mein Lieblingsfach, ich hatte andere Stärken", fügte er noch hinzu, als er Severus' Miene sah, die alles andere als begeistert war. "Schon gut. Jeder hat andere Stärken und Schwächen..", erwiderte der Schwarzhaarige und sah sich im Raum zu. Was sollte er tun? Zeit hatte er nicht mehr, schließlich wurde er auch als stellvertretener Schulleiter und Hauslehrer gebraucht, vor allem wenn morgen wieder die Schule anfangen würde. Er brauchte außerhalb Kontakte, die nach dem Übeltäter ausschau halten würden, nur wen? Er hatte nicht gerade viele Freunde.. Lysander war wie er auch Lehrer und ansonsten hatte er keinen, der überhaupt irgendwas für ihn tun würde.. außer Layla und die war nun mal im Koma. "An was denkst du?", fragte Lysander und sah ihn nun besorgt an. "An was wohl? Das kannst du dir eigentlich wirklich denken, Lysander, ich bräuchte das Gift, um ein gutes Gegengift zu erstellen. Zwar habe ich wohl das meiste unschädlich gemacht, aber offenbar nicht alles, ansonsten wäre Layla nun nicht im Koma", sprach er ernst und runzelte leicht die Stirn. "Selbst dem größten passieren mal Fehler, mach dir nichts draus. Ich bin sicher, du bekommst se wieder hin", sprach Lysander aufmunternd, was allerdings seine Wirkung verfehlte. "Fehler? Ich? In Zaubertränke? Selbst Professor Johnson konnte ihr nicht helfen und sie ist Lehrerin für Heilen", sprach er ernst und seufzte. Es musste ein sehr starkes Gift sein und er musste einfach noch mehr forschen. Wer immer das Gift erfunden hatte, wusste was er tat, denn es war sehr schwer zu neutralisieren.

"Das war nicht böse gemeint.. ich bin mir sicher, du findest noch den richtigen Stoff um sie zu retten", sprach Lysander beschwichtigend und hob die Hände. "Das werde ich auch, denn das bin ich ihr schuldig! Hätten wir uns nicht gestritten wäre sie auch nicht vergiftet worden, weil sie nicht so durch den Wind gewesen wäre. Ich werde alles tun, damit sie aus dem Koma wieder erwacht.. nur wird es schwer wenn nebenbei Unterricht ist. Tja, doch auch das bekomme ich irgendwie hin. Ich, als ehemaliger Doppelagent." Das war gar nichts. Als er für die Todesser und den Orden gearbeitet hatte, war er noch mehr im stress gewesen, da war das jetzt nichts im Vergleich. "Klar schaffst du das! Wenn nötig halte ich dir den Rücken frei.. du bekommst das schon hin, da mache ich mir keine Sorgen", sagte er ernst und lächelte leicht. Severus nickte und nahm nun ein Buch, dass er anfing zu lesen. Es musste doch einfach irgendwo was stehen, was ihm dabei helfen würde, Layla wieder aus dem Koma zu erwecken. Es konnte ja nicht sein, dass sie nie wieder aufwachen würde.

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Der alte Donnervogel war eine sehr schöne Bar auf der Faoi Thalamh in Boston und Jackson Thorne kam gerne hier hin. Er mochte nicht nur diese Bar, sondern vor allem die Chefin, Natasha Burckhardt, für die er eine Schwäche hegte und mit der er öfter mal Spaß hatte. Doch heute führte ihn ein anderer Grund in die Bar, in der er schon Stammgast war und ab und an auch mal Getränke spendiert bekam, weil er einfach ein sehr guter Kunde von ihnen war. Es hatte seine Vorteile Stammgast zu sein und mit der Chefin sehr gut klar zu kommen!
Er hatte nämlich etwas zu tun.. Der Auror nahm seinen Job nicht genau. Eigentlich tat er nur das, worauf er Lust hatte und verfolgte seine eigenen Ziele und so eben auch heute. Der Schwarzhaarige sah sich um. Da es abends war, waren auch viele Gäste in der Bar, die sich zum Feierabend gerne noch einen Drink, oder auch mehrere gönnten. Genau wie er selber eben. Jackson liebte die Bar und er liebte seinen Job. Sein Leben war im Moment wirklich einfach nur ziemlich gut.

"Hallo Jack, das übliche?" Die Stimme von der Chefin persönlich drang an seine Ohren, als er nun an die Bar trat er grinste sie an. "Du kennst mich ja schon, Tasha, wie immer", erwiderte er und bekam auch wenig später schon seinen Bourbon, den er sich direkt genehmigte und auf Ex trank. Der Alkohol tat gut, vor allem bei dem was er gleich vor hatte. Oh ja, seinen Job machen war vollkommen langweilig und eintönig. Der einzige Grund wieso Jackson Auror geworden war, war, dass der Job ganz angenehm war. Er ließ sich gerne von Leuten bestechen die er festsetzen sollte und bekam einfach mal so mehr Geld, dass er am liebsten in schnelle Autos steckte. Ja, obwohl er ein Zauberer war, stand er auf manche No-Maj Sachen und schnelle Autos gehörten da definitiv dazu! "Was hast du heute so vor? Lust nachher auf ein bisschen Spaß", fragte Tasha und zwinkerte ihm verführerisch zu. Gott, sie war einfach nur hübsch und wusste, wie sie ihren Körper benutzen musste, um ihn um den Finger zu wickeln, aber heute wollte er stark bleiben, denn er hatte was anderes zu tun.

"Du weißt ja, dass ich immer gerne für sowas bereit stehe, aber heute leider nicht, denn ich bin aus anderen Gründen heute hier", erwiderte er und zwinkerte ihr ebenfalls zu. "Autsch, ein Korb von dir? Nicht nett. Das merke ich mir, Süßer", meinte sie neckend und streckte ihm die Zunge raus. "Hey, sonst gerne immer, aber eben heute nicht, oder vielleicht später, wenn ich erledigt habe, was ich wollte", sagte er und streckte sich, ehe er sich umsah und die Gestalt am Fenster sitzen sah, die er suchte. "Mach mir noch einen Bourbon, Hübsche", wies er Tasha an, die nickte und ihm das Getränk kurze Zeit später servierte. Mit dem Bourbon in der Hand trat Jackson zu der Gestalt und setzte sich ihm gegenüber. "Hallo, Liam", begrüßte er den Mann und grinste ihn an. "Jack, was willst du?", wollte der Andere wissen und Jack sah ihm an, dass er alles andere als erfreut war den Auroren zu sehen. "Ich habe gehört, dass du ein gewisses Gift hast und will es dir abkaufen", erwiderte er und sah den Anderen an. "Woher weißt du von diesem Gift?", wollte der Angesprochene wissen und wirkte ziemlich erschrocken aufgrund der Direktheit seines Gegenübers. "Ich habe meine Kontakte und du warst unvorsichtig", antwortete er und grinste ihn böse an. "Nun, ich kann dir das Gift nicht geben. Ich brauche es noch.. ich habe einen Auftrag bekommen, daher tut mir leid, aber du kannst es nicht haben." "Oh ja mir tut es auch leid. Ich weiß von deiner Aufgabe, aber gut erledigt hast du sie nicht.. tss tss du hast Spuren hinterlassen du Volltrottel! Also gib mir das Gift, ansonsten muss ich leider zu anderen Mitteln greifen", erwiderte er nun hartnäckiger. Aufgeben? Nicht sein Ding! Er bekam immer was er will, denn er wusste einfach wie er das anstellen musste und wenn nötig nun mal auch mit Gewalt.

"Woher..? Hast du Kontakt zu meinem Meister?", fragte er und sah nun deutlich besorgt aus. "Ja, habe ich und er ist nicht zufrieden mit dir.. gar nicht.. wirklich... du hast ihn enttäuscht und man enttäuscht den Meister nicht. Du warst viel zu auffällig, du solltest deine Arbeit wirklich sorgfältiger und sauberer erledigen, Liam, sowas ist nicht gut", sprach er ernst und grinste ihn an. Er exte sein zweites Glas Bourbon und zog dann heimlich seinen Zauberstab. "Komm mit raus, wir klären es da. Keine Zeugen." Das war keine Bitte.. es war ein Befehl! "Nein, ich denke nicht.. ich muss weg.. hab noch viel zu tun und der Meister hat mir noch einen Auftrag gegeben, den ich noch ausführen muss." Jack seufzte. "Imperio", flüsterte er und sah sein Gegenüber an, der nun den Befehlen von Jackson folgen würde. Grinsend trat er mit dem Mann aus dem alten Donnervogel und gab Tasha ein Zeichen, dass er später zurück kommen würde. Sie kannte Jackson inzwischen gut genug um seine Zeichen zu verstehen.

Nachdem er Liam raus gebracht hatte suchte er sich eine dunkle Ecke und durchsuchte ihn. Die Phiole mit dem Gift, eine zweite Phiole, mit einer Flüssigkeit, die er noch nicht kannte und sein Geld nahm er ihn ab und alles andere, was er als nützlich ansah. "Oh, Liam, du bist sowas von Geschichte. Dein Auftrag ist beendet. Du bist sowieso nicht würdig ihn auszuführen.. Du bist nichts weiter als ein kleines Licht in diesem Spiel und das ist jetzt für dich vorbei", sprach er und grinste breit. Der Andere war nichts und er war vor allem ein Versager. Besser war es, wenn man die Welt von diesem Menschen befreien würde, denn dann war die Welt wieder ein besserer Ort! "Avada Kedavra!" Schnell, einfach und wahrscheinlich sogar schmerzlos. Der Körper des Mannes fiel zu Boden und Jackson verstaute ihn so, dass man ihn nicht direkt finden würde. Er hatte was er wollte und konnte nun seinen eigenen Interessen nachgehen. Das Gift würde er erst einmal erforschen. Alles was andere selber entwickelten war interessant für ihn. Mal sehen was man mit diesem Gift alles anstellen konnte. Nachdem er mit seinem Werk zufrieden war und noch das Zeichen der Heiligtümer des Todes da gelassen hatte, verschwand er aus der Gegend und ging zurück in den alten Donnervogel. Natürlich hatte er keine Spuren hinterlassen. Seine Kollegen würden ihn dafür festnehmen so viel war sicher, aber Jackson war klug genug Ärger aus dem Weg zu gehen, sodass er dafür auch sicherlich keinen Ärger bekommen würde. Dafür war er einfach viel zu schlau!

Er trat wieder zur Bar und bestellte sich erneut einen Bourbon, während er zufrieden mit sich war. Sollte die Macusa ruhig mal rätsel raten, wer hinter diesem Mord stecke. In den eigenen Reihen würden sie nie suchen. Nie. Das war Jacks Glück. Sie würden ihn nicht verdächtigen. Schließlich war er doch ein Auror, der eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollte. Stattdessen tat er einfach nur was er ihm gefiel und so mochte er sein Leben auch einfach am besten. Wozu auf das Gesetz achten, wenn man es doch drehen und wenden konnte, wie man wollte, weil man es ja eigentlich vertrat? Jackson tat eben nun mal am liebsten genau das, was er selber wollte! Er trank sein neues Glas Bourbon nun langsamer als zuvor und entspannte sich, nachdem er nun erledigt hatte, was er tun wollte. Jetzt war ihm schon eher der Sinn nach ein wenig Spaß und er zwinkerte Tasha zu, die ihm zulächelte und die anderen Gäste gerade mit mehr Alkohol versorgte. Jackson war zufrieden mit sich und dem Tag und nun konnte er sich entspannen und sich anderen Dingen widmen. Schöneren, wichtigeren. Das Gift würde ihm sicherlich gute Dienste leisten, wenn er erst einmal rausgefunden hatte, wie man es herstellte und natürlich auch das dazu passende Gegengift, denn man schleppte kein Gift ohne Gegengift mit. In Liams Sachen hatte er noch eine zweite Phiole gefunden. Ob dies das Gegengift war, wusste er nicht, aber er würde es auf jeden Fall rausfinden! "Was hast du gemacht?", fragte Tasha und sah ihn an.

"Sorry, Süße, aber das darf ich dir leider nicht verraten. Ist ein Berufsgeheimnis, aber ich habe ein wenig aufgeräumt, wenn du verstehst was ich meine", erklärte er und zwinkerte ihr zu. "Ich hoffe, dass ich hier keinen Ärger bekomme. Ich habe auf sowas nämlich keine Lust", sprach sie ernst und lehnte sich an den Tresen. "Mach dir keine Sorgen, Hübsche, du wirst nicht in Gefahr geraten und deine Bar auch nicht, oder glaubst du ernsthaft, dass ich riskiere mein Stammlokal zu verlieren?", fragte er frech und leckte sich über die Lippen, während er weiterhin seinen Bourbon genoss und sich entspannte. "Gut. Ich würde dann nämlich schon einiges vermissen", sprach sie und leckte sich ebenfalls über die Lippen. Jack hatte wirklich Schwierigkeiten damit der Frau zu widerstehen, so unwiderstehlich war sie inzwischen für ihn geworden, auch wenn er sich nichts aus Sachen wie Liebe machte, aber hey, sie war eben einfach süß und er war ihr schon ein wenig verfallen, weshalb er auch sehr oft herkam. Es war sein Stammlokal, in dem er fast schon jeden Abend herkam. Es war sowas wie ein zweites Zuhause für ihn geworden, vor allem weil man hier sehr viel Spaß haben konnte!

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